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| Portfolio Adriane Hartkopf — |
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| | Über ihre Kunst: Sie malt - also ist sie. Adriane Hartkopf-Bayer. 6. November 1957. Seit mehr als drei Jahrzehnten hält sie ihre Bilderwelt auf Papier, Leinwand, Holz oder Tuch fest. Ein Großteil ihrer frühen Arbeiten waren schnelle Aquarellskizzen und viele Bleistiftzeichnungen. Um "richtig" malen und zeichnen zu lernen, absolvierte sie zahlreiche Kurse auf privaten Malschulen. Im Laufe der Jahre entwickelte sie ihre eigene Handschrift, die jedoch phasenweise stark variiert. Wie sie in Zukunft malen wird, das wissen nur die Götter und die Musen. Ganz sicher aber, wird sie immer malen. Um ihre Vorstellungswelt in ihrer Vielfältigkeit erfassen zu können, sieht und fühlt sie mit verborgenen Sinnen. Beim Mal- oder Zeichenprozess lässt sie die Außenwelt bewußt hinter sich. Alles was Kunst sein soll, wirft sie über Bord. Sie hat keine Vorbilder, keine Werte und keine Regeln. Es hat lang genug gedauert bis sie den Mut hatte, dies zu verstehen. Ihre Bilder sind wirklich frei. Was die Hand zuwege bringt, ist was gefühlt wird. Es ist genauso richtig. Gefühle irren nicht - nicht in diesem Moment! So entstehen emotionale Linien, die sich zu Flächen, Formen und Figuren verdichten. Diese Linien sind für sie Wege, um Geschichten zu erzählen. Phantasievoll und feinsinnig in allen Facetten, ohne dabei ins Detail zu gehen. Dies würde den Betrachter irritieren. So gibt sie ihren Arbeiten kraftvolle Konturen, die aus tiefstem Herzen kommen. Ihre Bilder sind bunt und flächig wie das Leben. Wenn sie rot verwendet, dann fühlt sie auch rot. Und wenn sie schwarz malt, dann meint sie auch schwarz. In den letzten zwei Jahren fesselten sie vor allem mystische Motive. Unter dem Arbeitstitel "Götter und andere Mysterien" interpretierte sie griechische Sagengestalten und römische Götter, um sie letztendlich als Vorläufer der großen Weltreligionen zu erkennen. Sie wollte ihnen die traditionelle Schwere nehmen, die ihnen seit alters her - vor allem in unserer Kultur - anhaftet. Ihre hier gezeigten Acryl-Arbeiten sind leicht, leuchtend und fröhlich. Ebenso wie sie auch Religion versteht. Dennoch bieten sie dem Betrachter Raum für Phantasie und Interpretation. |
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