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| Portfolio Hildegard Mann >>> |
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| Über ihre Kunst: In der Oberfläche liegt die Tiefe! In ihren Papierarbeiten entsteht ein dynamisches Spannungsverhältnis zwischen der Zartheit des Papiers und der Intensität der Farbe. Sie macht dabei deutlich, dass sich die Farben in Abhängigkeit von der Veränderung der Oberfläche verhalten. Die scheinbare Ruhe der Bilder führt zu einer Spannung von Werden und Vergehen, von Entspringen und Zurückfließen, von Erscheinen und Verschwinden. Die Natur inspiriert ihr Schaffen, bereits im Betrachten setzt die Abstrahierung der Realität ein. Dadurch wird der Charakter der Natur nicht verkürzt dargestellt oder abgebildet. Der Betrachter hat je nach Blickwinkel, je nach Licht und Schatten Raum für eine eigene Sicht. Er erschafft sein eigenes Bild. Durch die Strukturierung der Oberfläche ergeben sich die verschiedensten Lichtbrechungen: Helle - dunkle, lange - kurze Schatten, oszillierende, stille, wellenartige, flache Elemente. So entstehen reliefartige Bilder, die dem Licht einen aktiven Part im Bild zumessen. Das zarte und empfindliche Japanpapier trägt seinen Teil an der Gestaltung der Schattenbildung. Auf diesem Hintergrund erklärt sich auch die Vorliebe für monochrome Bilder. Sie stellt ihre Farben selber her, um somit auch einen Einfluss auf die Gestaltung des Papiers zu haben. Ferner bezieht sie durch das Abklatschverfahren die Strukturierung der Papierfläche z.B. samtig weich oder stumpf hart mit ein.
Im Internet:  http://www.hilli-mann-kunst.de |
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