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#1 2006-09-21 13:48:34

Adelbert von Deyen
Forenmitglied
Ort: Steinbergkirche
Registriert: 2006-09-14
Beiträge: 1.325
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Malen unter Einfluß von Drogen

Ein heikles Thema, ich weiss. Sei's drum. Ich habe als Jugendlicher Erfahrungen mit Marihuana, Haschisch und LSD gemacht, bevor ich dann auf die "bürgerliche" Droge Alkohol umstieg. Habe jahrelang (teilweise exzessiv) gesoffen, hauptsächlich Wein. Zuletzt manchmal bis zu 3 Flaschen am Tag. Habe jedoch (und jetzt kommt's) unter dem Einfluß von Alkohol viele gute, teilweise sogar einige meiner stärksten Bilder gemalt. Manchmal hatte ich beim Malen sogar das Gefühl, als entstünde das Bild von selbst und irgend jemand (aus dem Jenseits?) führte mir den Pinsel!
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Übrigens: Viele Maler aus der Zeit um 1900 haben ja z.B. Absinth getrunken und ich kenne kaum einen Künstler, der keine Drogen (nahm) nimmt. Seit Januar 2006 trinke ich persönlich absolut keinen Alkohol mehr - ich fand, es war an der Zeit für mich, damit aufzuhören. Habe somit ein Problem weniger, kriege viel mehr auf die Reihe, bin trotzdem sehr kreativ und erziele maltechnisch befriedigende Ergebnisse. Allerdings hat die Sache einen Haken: Ohne meine ständig qualmende Tabakspfeife kann ich einfach nicht malen. Tabak ist für mich wie das Öl im Getriebe, und ohne Öl läuft's nicht rund. Was sind denn so eure Erfahrungen und welche Meinung habt ihr zu diesem Thema?


Ich male nicht, um mich auszudrücken, sondern um zu beeindrucken.
www.adelbert-von-deyen.de

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#2 2006-09-22 07:47:48

Jule
Forenmitglied
Ort: Jena
Registriert: 2006-09-04
Beiträge: 58

Re: Malen unter Einfluß von Drogen

Meine besten Bilder sind entstanden, wenn ich hundemüde war und mir schon der Rücken weh tat. smile

Drogen sind nichts für mich.
Ich selbst trinke nur sehr selten, da ich viel Auto fahren muss und in diesem Fall auch Alkohol absolutes Tabu für mich ist.
Ansonsten trinke ich gerne auch mal ein Glas Wein oder zwei.

Dass es Künstler gibt, die des öfteren unter Einfluss von Drogen mal(t)en, ist mir bekannt. Ob das aber bei allen eine "unterstützende" Wirkung hatte, mag ich anzweifeln.

MfG Jule

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#3 2006-09-22 12:47:38

jens
Forenmitglied
Registriert: 2006-07-04
Beiträge: 650

Re: Malen unter Einfluß von Drogen

Hallo Adelbert,

ich glaube es kommt ganz sicher auf die richtige "Dosierung";-) an.Dann kann etwas Alkohol (Bier oder Wein),der ja bekanntermassen enthemmend wirkt,bewerkstelligen dass man freier und spontaner an ein Bild herangeht .Man malt mehr intuitiv,ohne gross hin und her zu überlegen,da die "Sebstzensur" in den Hintergrund rückt (eben als würde sich das Bild von selbst malen,wie Du schreibst) Dabei können sehr gute Sachen entstehen,aber genauso auch schlechte,da man in diesem euphorisierten Zustand ja zur Selbstüberschätzung neigt.Und ab einem gewissen Punkt geht ja sowieso nix mehr...

Gruss, jens


"Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar"
(Paul Klee)

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#4 2006-10-16 23:54:28

J.I.M
Forenmitglied
Ort: Lustadt
Registriert: 2006-09-08
Beiträge: 186

Re: Malen unter Einfluß von Drogen

hab ich versucht: party bei freunden, 4cm schnaps in normalem glas, 2mixery,2gläser champagner, vorm schlafengehen unbestimmte menge direkt aus der flasche, 1 glas sektorange 1halbes bier

Ergebnis: der Schirm im garten lies sich nicht aus der erde ziehen um das bild in den rasen zu kratzen

das erbrochen der anderen gäste war dann doch zu widerwärtig um mehr zu tun als auf den gedanken zu kommen damit zu malen

farbe lies sich nicht finden

umgefallen und im garten liegengeblieben

Fazit: tja seit 3 wochen 16 jahre alt, malen unter einfluss von drogen misslungen

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#5 2006-10-16 23:56:21

J.I.M
Forenmitglied
Ort: Lustadt
Registriert: 2006-09-08
Beiträge: 186

Re: Malen unter Einfluß von Drogen

wenn wieder eine party ist sind zumindest stift und papier mit dabei, alleine getrunken wird nicht, alkoholiker werden will ich sicher nicht
mit 1Bier könnte ich zwar daheim noch malen aber damit sollte man nicht unbedingt experimentieren, das ist ja der beste weg zu alkoholismus oder?
naja und wenn wirklich ohne drogen nichts möglich ist ich bin ja eh schon süchtig nach coffein(cola light), beziehungsweiße wenn 6 Liter rumstehen trink ich 1l am tag.

Beitrag geändert von J.I.M (2006-10-17 00:01:52)

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#6 2007-02-09 22:47:53

artinside
Forenmitglied
Ort: berlin
Registriert: 2007-01-17
Beiträge: 253

Re: Malen unter Einfluß von Drogen

hm,.....is ja schon älter der thread.
denke aber das is nen interessantes thema.
ich selbst male nicht mehr unter dem einfluss von drogen, da ich seid mehreren jahren clean bin. Meine erfahrung is aber, dass viele künstler drogen nehmen. also auch bei mir im studium waren viele leute die gekifft haben und eben auch speed, halluzinogene usw. genommen haben.
es ist eben irgendwie nicht schlimm als künstler drogenabhängig zu sein. siehe pete doherty oder eben auch bekannte maler.
die frage ist ist es für die einzelne person förderlich drogen zu konsumieren oder eher destruktiv. meine meinung, ab einem bestimmten punkt ist es eben destruktiv in jeder hinsicht.
mag auch psychadelic art überhaupt nicht, da ich das irgendwie nicht als kunst empfinde eine drogenerfahrung in bilder usw. umzusetzen.
denke aber auch, dass meine erfahrungen zu diesem thema natürlich meine persönlichkeit und damit auch mein denken und künstlerisches handeln beeinflussen.
ich fänd es interessant noch meinungen von anderen zu diesem thema zu hören.
gruß artinside


**Ich dusche nackt! Na und? Sollen die Leute doch reden!!**

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#7 2007-02-09 22:56:40

artinside
Forenmitglied
Ort: berlin
Registriert: 2007-01-17
Beiträge: 253

Re: Malen unter Einfluß von Drogen

@ a.von deyen: P.S. wie sieht es jetz bei dir aus? immer noch abstinent? Ich selbst war 10 jahre voll auf droge, war auf der straße und straffällig (hatte 2 Jahre bekommen) und bin seid nen paar jahren aus diesem mist raus. hatte schon mal überlegt zu versuchen künstler zu finden, die eventuell auch gern ohne alk/drogen leben wollen. denn meine erfahrung is, dass es grad als künstler schwer ist daraus zukommen, da es eben in dem ganzen kunstbetrieb allgegenwärtig ist drogen und alk zu konsumieren.
das kann echt zum problem werden, wenn man clean ist und als künstler leben möchte und sein geld verdienen möchte.
gruß artinside


**Ich dusche nackt! Na und? Sollen die Leute doch reden!!**

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#8 2007-02-10 12:26:00

iris
Gast

Re: Malen unter Einfluß von Drogen

@ adelbert:

Mir selbst sind Leute völlig abstrus, die nichts trinken. Aber Deinen Ehrgeiz dahingehend toleriere ich natürlich. Es war Dir eben selbst zuviel geworden.

Wenn es Dir reicht "befriedigende" Ergebnisse zu erzielen mit den Bildern, ist es doch schön.

Beim Trinken Maß zu halten ist freilich leichter gesagt als getan. Als "OSSI" kenne ich mich mit den von Dir genannten Drogen nicht aus, wie z.B. LSD usw.. Ich weiß nur, das das schon heftig ist und als Mittel gegen Schizophrenie usw. hergestellt wurde.

Ich bleibe dann lieber beim Alkohol.Es regt an.

Die einzelnen Saufgelage in Ihren unterschiedlichen Varianten führe ich jetzt hier nicht chronologisch auf.

LG

Iris

P.S. Zum Thema Absinth fällt mir Picassos "Absinthtrinkerin" ein. Oder die von "Degas" Super Bilder

Beitrag geändert von iris (2007-02-10 12:51:44)

#9 2007-02-10 14:13:31

Michste
Forenmitglied
Ort: Heilbronn
Registriert: 2006-04-11
Beiträge: 473

Re: Malen unter Einfluß von Drogen

Auch ich habe erfahrungen mit LSD und Mariuhanna und auch mit Alkohol gemacht. gemalt habe ich währenddessen nie... denn dazu war ich dann nicht mehr fähig. Heute trinke ich ab und an mal ein Bierchen... aber eher auf Gebrutstagspartys oder ähnlichem...
lg michste

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#10 2007-02-10 22:27:09

artinside
Forenmitglied
Ort: berlin
Registriert: 2007-01-17
Beiträge: 253

Re: Malen unter Einfluß von Drogen

iris schrieb:

@ adelbert:

Mir selbst sind Leute völlig abstrus, die nichts trinken.

warum?



gruß artinside


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#11 2007-02-11 10:27:56

Adelbert von Deyen
Forenmitglied
Ort: Steinbergkirche
Registriert: 2006-09-14
Beiträge: 1.325
Website

Re: Malen unter Einfluß von Drogen

artinside schrieb:

@ a.von deyen: P.S. wie sieht es jetz bei dir aus? immer noch abstinent?

@artinside:

Vielen Dank der Nachfrage. Ich bin seit dem 14. Januar 2006 trocken wie ein Staubtuch -
und das soll auch so bleiben! smile


Ich male nicht, um mich auszudrücken, sondern um zu beeindrucken.
www.adelbert-von-deyen.de

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#12 2007-02-11 11:06:59

prenzlmaler
Gast

Re: Malen unter Einfluß von Drogen

Hallochen ! Ich trinke weder Bier, noch Schnaps, noch Wein und bin meist gut drauf. Drogen kenne ich nicht und benötige das Zeug auch nicht. Kunst ist für mich Droge - tja, und das reicht mir bestens aus. Allerdings qualme ich wie ein Kohle-Meiler ! Gruß Prenzl.

P.S.: Bis 1982 war ich jedoch manchmal voll wie ne Lore Russen !  *g.g.*

Beitrag geändert von prenzlmaler (2007-02-11 11:20:17)

#13 2007-02-11 12:23:45

Adelbert von Deyen
Forenmitglied
Ort: Steinbergkirche
Registriert: 2006-09-14
Beiträge: 1.325
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Re: Malen unter Einfluß von Drogen

prenzlmaler schrieb:

... Allerdings qualme ich wie ein Kohle-Meiler!

@Dieter: Dann haben wir ja was gemeinsam. wink

Gruß Adelbert


Ich male nicht, um mich auszudrücken, sondern um zu beeindrucken.
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#14 2007-02-11 18:24:27

Lucay
Gast

Re: Malen unter Einfluß von Drogen

früher: alkohol, x-tasy, speed, kokain, tabletten, nächtelanges fortgehen.

heute: malen, reden, partnerschaft, am leben hängen. malen und zeichnen was ich fühle und dadurch druck, agression, seelisches leid, doch auch positives, angenehmes verarbeiten. ein gutes ventil. daher sind meine bilder meistens sehr gefühlsbetont, denn auch ich bin ein mensch, der von der emotion gelenkt wird.

bestehendes laster: viel zu viele zigaretten.

@iris: auch ich greife - obwohl nie abhängig vom alk gewesen, bereits seit langer zeit nicht mehr zum alkohol und trinke nicht einen tropfen. ich weiß, er macht mich aggressiv, tut mir nicht gut, was also hätte ich davon? ich halte eher jene menschen für abstrus, die meinen, es wäre normal zu trinken. ich war in meinem nächsten umfeld ständig davon umgeben, habe gesehen wie menschen sich kaputtsaufen. mein sohn hat deshalb seinen vater verloren. er liegt unter der erde, weil er sich mit 38 jahren totgesoffen hat.

drogen lösten bei mir zwar keine körperliche, jedoch eine psychische abhängigkeit aus, da sie mir vorgaukelten, es ginge mir gut. doch das war nicht so. heute habe ich ein anderes ventil wenn es mir nicht so gut geht - wie man ja kürzlich an meinen zeichnungen gesehen hat. doch allein durch das zeichnen meiner empfindungen ging es mir bereits besser. da brauch ich heut keinen alk mehr und auch keine drogen. weder zum spaß noch zum unterdrücken von leid.

ich häng zu sehr am leben.

Beitrag geändert von Lucay (2007-02-11 18:29:23)

#15 2007-02-11 18:54:43

prenzlmaler
Gast

Re: Malen unter Einfluß von Drogen

@AvD

Hallo Adelbert ! Habe soeben deine animierende Antwort gelesen
und gehe jetzt erst einmal in die Küche, um mir eine reinzupfeffern.
Gruß Dieter.

#16 2007-02-11 18:57:55

Lucay
Gast

Re: Malen unter Einfluß von Drogen

ah blöd, das mit der absoluten abstinenz war doch nicht ganz richtig - da gibts doch was : rumkugeln von casali - sooo lecker! auch beim malen!

naja, das wärs dann aber schon.

Beitrag geändert von Lucay (2007-02-11 18:58:15)

#17 2007-02-11 20:47:22

artinside
Forenmitglied
Ort: berlin
Registriert: 2007-01-17
Beiträge: 253

Re: Malen unter Einfluß von Drogen

@A. von Deyen: respekt, ist ja schon eine lange zeit. Das mit dem rauchen ist bei mir auch sehr extrem. Ein laster braucht der mensch?


@lucay: ich hab in meiner verwandtschaft auch jemanden, der meiner meinung nach auch an den folgen des alkoholkonsums gestorben ist.
desweiteren sind mehrere "freunde" von mir schon in jungen jahren durch gewalt und drogen verstorben.


find es auch eher abstrus wenn leute alk als etwas alltägliches empfinden.
meine erfahrung bestätigt mir, dass gerade alkohol sehr gefährlich ist (macht schnell abhängig/körperliche abhängigkeit/ folgen wie Psychose/Korsakoffsyndrom, leberzirrose usw.)
also wollt das mal loswerden, da ich der meinung bin alkohol steht den sogenannten "harten drogen" in nichts nach.
Wahrscheinlich würden nur wenige menschen es als ganz normal empfinden, wenn ich mir bei ner vernissage ne spritze in den arm stecken würde zum anstossen auf die gelungene ausstellung, oder an sylvester den sekt zum ansstossen ausschlage und stattdessen allen meinen bekannten ne bahn koks auf den tisch lege.
Für mich besteht da aber kein großer unterschied zum alkohol.

Hab neulich im fernsehen ein interview mit joop gesehen. der meinte in new york in der mode szene, ist der neueste trend vegetarier zu sein wegen der armen tiere und weils ja gesünder is, aber gleichzeitig ist das kokain in diese kreise zurückgekehrt, dass von leuten kommt, die auch mit prostitution(zwangsprostitution/menschenhandel) und anderen kriminellen machenschaften zu tun haben.
wie paradox.......
ich finde grade künstler, sollten sehen was alles hinter den drogen steht. dinge die durch kunst kritisiert werden, werden gleichzeitig durch drogenkonsum unterstützt usw.

wie kann man zum beispiel krieg und menschrechtsverletzungen usw. kritisieren und sich gleichzeitig ne bahn koks reinziehen, das irgendwo aus südamerika kommt, wo drogenbosse menschen unterdrücken und die leute in europa, die solche drogen vertreiben in kauf nehmen, dass menschen dran sterben, nur damit sie profit machen und eben auch in andere kriminelle dinge wie waffenhandel usw. verstrickt sind.
Außerdem finanzieren sich auch geruillakriege durch drogenhandel usw.....................
es ist also nicht nur die eigene exitenz die durch den konsum von drogen in die knie gezwungen wird, sondern da steckt eben mehr dahinter.

und alkohol,...da ist es auch nicht besser. große konzerne leben von der zerstörung von zu abhängigkeit neigenden mitmenschen.
der staat verdient mit durch die steuern, die ja anscheinend immer noch mehr sind als das was er wieder ausgeben muss, um am alkohol gescheiterte menschen wieder fit und produktiv zu machen und die judikativen und exekutiven maßnahmen , die durch alkoholmissbrauch verursacht sind, zu finanzieren.

Aber ich persönlich muss auch sagen, besser die leute saufen als wenn sie kiffen oder heroin spritzen. oder?

ein interessanter aspekt ist auch: wie soll man ein unabhängier künstlerisch handelnder mensch sein, wenn man abhängig ist?

gruß artinside

Beitrag geändert von artinside (2007-02-11 20:49:19)


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#18 2007-02-11 20:57:19

Grenzgänger
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Registriert: 2006-10-12
Beiträge: 466
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Re: Malen unter Einfluß von Drogen

also... ehrlich gesagt, ich wäre mal irgendwann neugierig aufs Kiffen, und würde einfach mal als experiment mal im Rausch malen, aber ich versetze mich eigtl nie in so einen Rausch mehr, weil ich es nicht mag. Ich habe auch nie viel getrunken, nur als ich so 17 bis 18 war habe ich alle paar Wochen auf Partys ein paar Flaschen getrunken, so dass ich wirklich sehr besoffen war aber ich bin immer noch nach Hause allein gekommen, auch auf dem Fahrrad (hihi, das wäre wahrschl shcon verboten gewesen). Irgendwie ist es mir langweilig geworden. Ich kann zwar dann viel besser kommunizieren, aber ich denke, was für ein Müll wir hier eiglt labern. Es ekelt mich an. Dennoch mag ich einfach gerne Wein oder bier... Aber ich vertrags auch nicht mehr so gut wie früher... ich trinke eigtl nur noch was, wenn mir jemand ne flasche wein oder so mitbringt, dann sag ich auch nicht, äh kannste wieder mitnehmen. Oder zum Sonntagessen bei Mama. Geraucht hab ich noch nie, hab ich auch nicht vor. Höchstens wenn ich mal alt bin, Pfeife. Das riecht so gut.

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#19 2007-02-11 21:06:20

Lucay
Gast

Re: Malen unter Einfluß von Drogen

ach nee, grenzi, lass es. sei lieber froh, dass du kein laster hast. ich hatte viele (falls du gelesen hast) und habe alle weg bis auf die blöden zigaretten. ich wäre froh, würde sich endlich der schalter umlegen und ich könnte es lassen. doch auch jetzt, während ich schreibe, raucht eine zigarette im aschenbecher vor sich hin. ich geh mir im grunde auch mit dem rauchen selbst gewaltig auf die nerven, doch ich schaffs nicht, die finger davon zu lassen.

alkohol und nikotin sind die gefährlichsten drogen überhaupt, denn sie sind für uns alle so leicht zu bekommen, und vater staat verdient ordentlich damit. ich bin eigentlich auch ganz froh, dass sich bezüglich des rauchens langsam ein allgemeines umdenken - auch in der politik - einstellt. obwohl ich raucherin bin, stören mich die diversen bestehenden und immer häufiger werdenden rauchverbote überhaupt nicht. ich brauch wohl bissl den druck von oben, damit ich selbst aufwache.

sollen sie es ruhig verbieten. dann fiele es mir bestimmt auch leichter, es sein zu lassen.
ich gebe zu, da bin ich bisher zu schwach um das von selbst zu lassen.

seltsam, bei all den anderen dingen ging es auch.

#20 2007-02-11 21:14:56

artinside
Forenmitglied
Ort: berlin
Registriert: 2007-01-17
Beiträge: 253

Re: Malen unter Einfluß von Drogen

@lucay: seh das genauso. würde auch gern mit dem rauchen aufhören (vielleicht ne ersatzdroge?)  was ich nich ganz so gut finde ist, dass zwar das rauchen immer verpönter wird, aber die alkopops immer angesagter sind.

@grenzi: ich wünschte mich zurück in die jahre, wo ich mit dem ganzen scheiss anfing, um mir dieselbe einstellung einzuprügeln, die du hattest/hast.
du verpasst nix wenn du nich kiffst!


gruß artinside


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