Home  |  Galerie  |  Forum  Registrieren  |  Anmelden  

Sie sind nicht angemeldet.

#1 2006-09-12 13:50:34

VFBFANSCHAL
Neues Forenmitglied
Registriert: 2006-09-12
Beiträge: 1

Kandinsky - Achtyrka, Herbst

ich brauche dringend eine deutung diese bildes, folgendes hab ich schon gefunden:



"Achtyrka - Herbst", nennt Kandinsky in seinem handschriftlichen Hauskatalog eines seiner frühesten Landschaftsbilder. Der sparsame Titel bringt nichts als die sachliche Orts- und Jahreszeitangabe. Kandinsky ist auf Achtyrka, dem Landgut seiner Schwägerin und Cousine Manja Abrikosoff in der Nähe von Moskau, häufig zu Gast gewesen und hat verschiedentlich Motive aus diesem Park zu Bildideen benutzt. Dieses Landschaftsbild ist eines der ersten der über hundert von ihm selbst so genannten "kleinen Ölstudien", die Kandinsky von der Jahrundertwende an bis 1907 in unmittelbarer Auseinandersetzung mit der Natur malte.
Warme Herbstonne liegt über dem leuchtenden Park. In zeitloser Stille spiegelt sich das Laub der Baumkronen und Büsche ockerbunt im dunkeln Teich neben dem satten Grün späten, frischen Grases und flüchtigem Himmelsblau. Die helle klassizistische Fassade des Herrenhauses verschwimmt im Wasserspiegel zur Unkenntlichkeit.

"Die Farbenpracht im Bilde muß den Beschauer gewaltig anziehen und zur selben Zeit muß sie den tief liegenden Inhalt verbergen",

notiert Kandinsky in dieser Zeit. Märchenhaftes zieht ihn an. In dieser ersten Zeit künstlerischer Auseinandersetzung überhaupt fasziniert ihn in Bildern Rembrandts besonders das Verschmelzen von Zwischentönen in den großen dunkelfarbigen Flächen. Er sieht ganz neue Möglichkeiten in der Malerei, empfindet stark die übermenschliche Kraft der Farbe an sich und ganz besonders die ungeahnten Fähigkeiten, die in der Steigerung dieser Kraft durch Zusammensetzungen und Gegenüberstellungen liegen.

"Ich sah, daß jede große Fläche an sich nichts Märchenhaftes enthielt, daß jede dieser Flächen ihre Abstammung von der Palette sofort bloßgelegte, daß aber diese Fläche durch die ihr entgegengesetzte andere Fläche tatsächlich eine märchenhafte Kraft gewann, so daß ihre Abstammung von der Palette auf den ersten Eindruck unglaubwürdig erschien..."

Kandinsky empfand als eine Eigenschaft von Bildern Rembrandts, daß sie "lange dauern", daß auf dem Weg über die Vielschichtigkeit der Farbe das Element der Zeit im Bilde lebendig werden kann.



ich bräuchte aber noch mehr, danke schonmal im voraus.

das bild: http://images.google.de/imgres?imgurl=h … D%26sa%3DG

Offline

Fußzeile des Forums

 
Artring.com | Artring.de