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#1 2010-09-07 17:32:06

Armageddon
Gebannt
Registriert: 2010-02-18
Beiträge: 816

Was mir auffällt!

Fiel euch schon mal auf, dass in den letzten Jahren mehr Tauben unter die Räder kommen? Wer eine Taube überfährt,
tut dies in der Regel mit Absicht und wer Tauben als Ratten der Lüfte bezeichnet, kann kein Tierfreund sein. Bisher
haben Tauben noch keine Seuchen verursacht und ihr Dreck ist im Vergleich zu Hunden nicht erwähnenswert.

Nur sollte der Tierfeind sich fragen, was ist dann erst der Mensch. Ohne Straßenreinigung und Müllabfuhr würden wir
in unserem eigenen Dreck ersticken. Hundebesitzer lassen ihre Tiere gedankenlos die Hauseingänge bepinkeln und nachts,
oder wenn keiner guckt mittig auf den Bürgersteig koten. Selbst Männer pinkeln in jede verfügbare Ecke.

Gruß Armageddon

Anhang: endlich hinter Gitter! Der Schweinehund.


Hochgeladene Bilder

Beitrag geändert von Armageddon (2010-09-08 10:49:10)


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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#2 2010-09-10 17:03:00

Armageddon
Gebannt
Registriert: 2010-02-18
Beiträge: 816

Re: Was mir auffällt!

autofahren

So ungern Autofreaks es hören. Autofahren gehört zu den leichtesten Tätigkeiten die der Mensch beherrscht.
Dass es dennoch zu Unfällen kommt, allerdings relativ wenigen, (1 Unfall in 10 Jahren je Auto), hängt meist mit
den widrigen Umständen zusammen. Einen Nagel in die Wand schlagen ist schwieriger und wesentlich unfall-
trächtiger, wenn auch nicht tödlich. Müsste man mehrere Stunden Nägel in die Wand schlagen, wird sich jeder
selbst denken können wie oft er daneben schlagen würde. Würde er dies noch im Regen, bei Dunkelheit, Nebel,
Schnee und Eis, unter Alkohol- oder Medikamenteneinfluss, Müdigkeit, Leichtsinn oder Ablenkung aller Art tun,
würde die Fehler- und Unfallgefahr um ein Vielfaches steigen. Dagegen kann man stundenlang Autofahren ohne
einen schweren Fehler zu machen.

Sogar lautes Vorlesen ist schwieriger als Autofahren, weil hier selbst der Geübteste mehrere Versprecher in der
Stunde hätte. Noch schwieriger ist das fehlerfreie Textabschreiben. Wäre die Fehlerquote beim Autofahren ebenso
hoch, würde man keinen Versicherer finden der die Schäden bezahlen könnte, wir sähen kein unverbeultes Auto
mehr, und die halbe Nation würde im Straßenverkehr sterben wenn die Geschwindigkeit nicht auf 30 oder weniger
herabgesetzt würde.
Natürlich ist Autofahren unter Wettbewerbsbedingungen schwieriger, doch dürfte die Fehlerquote in den anderen
Disziplinen dann auch größer sein.

Gruß Armageddon


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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#3 2010-09-18 12:04:08

Armageddon
Gebannt
Registriert: 2010-02-18
Beiträge: 816

Re: Was mir auffällt!

Früher blieben die Kinder solange im Elternhaus, bis sie auf eigenen Beinen stehen und sich selbst ernähren konnten.
Heute im bankrotten Wohlfahrtsstaat, werden die Jugendlichen schon früh von Vatter Staat unterstützt auszuziehen,
auch wenn sie weder Ausbildung noch Arbeit vorweisen.
Der Sohn meiner Schwägerin hat gar keinen Bock etwas zu lernen oder sich Arbeit zu suchen, das gleiche erzählte mir
ein guter Bekannter von seinen 2 Zwillingssöhnen. Macht nix. Die Stütze packen wir doch locker auf unsere Staats-
schulden obendrauf. Sind doch nur 1,7 Billionen Euro, ohne die vor uns versteckten Schulden, die angeblich noch mal
soviel sein sollen. Der Sozialversorgungswahn der Vergangenheit holt uns ein. Immer mehr bekommen immer weniger
und immer weniger bezahlen immer mehr. Siehe auch die Rente!

Gruß Armageddon


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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#4 2010-09-18 12:49:10

Ferich
Forenmitglied
Registriert: 2010-05-29
Beiträge: 433

Re: Was mir auffällt!

was auffällt lieber @Armageddon,
dir fallen nie gute Dinge auf - ist dein Leben so arm, bist du ein Pessimist? Erzähle doch einmal von etwas Schönem irgendetwas wird es doch in deinem Leben/Umfeld geben oder? Ich habe einmal in einem Buch gelesen, da ist der junge Protagonist ins Altersheim gegangen und hat gewartet, dass die Zeit vergeht, hat sich ein Grab gekauft und Grabstein auf dem er gravieren ließ "Hier bin ich, tot und begraben, als ob ich gelebt hätte." (Laurent Graff) Nicht - dass es dir auch einmal so geht. Das würde ich sehr traurig finden.

Ich wünsche dir in diesem Sinne viele kleine wunderbare Momente (die dir auffallen mögen) und dann und wann  ein lautes Lachen, ein leises tut es auch;
Liebe Grüße Ferich

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#5 2010-09-18 19:26:20

Armageddon
Gebannt
Registriert: 2010-02-18
Beiträge: 816

Re: Was mir auffällt!

Liebe/r Ferich,

Ferich schrieb:

dir fallen nie gute Dinge auf - ist dein Leben so arm, bist du ein Pessimist?

Keine Sorge Ferich. Ich bin großer Optimist. Wie könnte ich sonst so leidenschaftlich für die Kunst streiten?

Die Kritikfähigkeit ist dem Menschen gegeben zur Unterhaltung, Gedanken anzuregen, oder Dinge zu ändern. Such dir aus wofür ich schreibe. In der
Kunst und weiteren Geschäftsfeldern des Menschen gar, um Perfektion zu erreichen. Der Verlust, oder das Nichtvorhandensein der Kritikfähigkeit ist
ein großer Mangel und führt zu abgestumpftem Denken, Urteilsunfähigkeit, und Geistesverarmung. Ich schreibe auch über positive Dinge. Mit den
Threads Erfolgreicher im Malen, Interessante Kunst-Links  und Schöne Künste hatte ich schon begonnen. Weiteres wird folgen.

Ferich schrieb:

Ich wünsche dir in diesem Sinne viele kleine wunderbare Momente (die dir auffallen mögen) und dann und wann  ein lautes Lachen, ein leises tut es auch;

Ich geniesse das Leben. Auf meinen Foto-Streifzügen jage ich ständig nach dem schönsten Motiv und habe dabei viele Erfolgserlebnisse. Danach be-
arbeite ich das Foto und freue mich riesig über ein perfektes Bild. Habe allerdings erst einen Fotowettbewerb mitgemacht und gleich den 1. Platz ge-
macht. Dank sei meiner Kritikfähigkeit gegen mich selbst.

Ich wünsche dir einen schönen Tag, und viel Spaß beim positiven Leben und Denken.
Ebenfalls liebe Grüsse Armageddon

Beitrag geändert von Armageddon (2010-09-18 19:27:26)


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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#6 2010-09-19 14:09:49

Ferich
Forenmitglied
Registriert: 2010-05-29
Beiträge: 433

Re: Was mir auffällt!

Lieber Armageddon,
danke für deine Wünsche.

ein guter Bekannter von seinen 2 Zwillingssöhnen. Macht nix. Die Stütze packen wir doch locker auf unsere Staatsschulden obendrauf.

In vielen Fällen sind die Eltern daran Schuld, oftmals werden heute Kinder nicht mehr erzogen,sondern geparkt, wo auch immer ;vor dem Fernseher, am Rechner oder Spielkonsole  etc. sich selbst den Kindern zuwenden, ihnen zeigen auf was es im Leben ankommt - wichtig und notwendig ist, da versagen die Eltern. Folgen sind u.a. ADHS und Borderline Kinder und Jugendliche. Die Eltern sind oftmals mit sich selbst beschäftigt oder beschäftigen sich um nicht über die eigene Situation nachdenken zu müssen.
Unsere Gesellschaft verarmt an sozialen Kompetenzen, Empathie kennen oftmals nicht einmal die Eltern, nur das Fatale ist, Empathie muss vorgelebt werden, anders ist es kaum zu erlernen.


Perfektionismus anzustreben emfinde ich als dumm und naiv, denn daraus ergibt sich eine ständige Unzufriedenheit mit sich selbst und anderen. Ich finde gerade in der Kunst kann man auf Missstande hinweisen aufmerksam machen, viele tun dies auf der Bühne, aber Bilder haben doch so weit ich weiß, das Leben aufgezeigt, manchmal überspitzt, aber dennoch.
Wenn zb. mir gesagt wird, ich könne nicht zeichnen, nicht malen, nur weil einige meine Bilder nicht verstehen. Ich habe einen ganz anderen Anspruch an meine Bilder wie du zb Armageddon, meine Bilder sollen eben nicht ablenken durch Perfektionismus, Ästhetik wo immer sie auch anfängt oder aufhört. Kunst ist eine umstrittene Darstellung die sicher auch in Antikunst enden kann, da gebe ich dir vollkommen Recht, ein roter Fleck, Fettecken sind für mich auch keine Kunst, sondern spiegeln die Geistigkrankheit eines Menschen wieder oder seine raffinierte Art Menschen für dumm zu verkaufen, zu manipulieren. Die Menschen die so etwas als Kunst anerkennen, leiden an schwerwiegenden Störungen, die wohl ein Psychiater sicher behandeln könnte. Erich Fromm sagte schon, wer in dieser Gesellschaft keine Symptomatik aufzeigt, ist der eigentliche Kranke.
Das Leben und seine Störungen kann man vielfältig aufzeigen, auf dem ersten Blick kann es passieren dass man ein Bild mit seinen konditionierten Vorstellungen vergleicht, über den eignen Tellerrand zu schauen, erklärte der Autor Jostein Gaarder von "Sofies Welt" schon so manchem Kind. Viele Erwachsene haben verlernt ohne Vorurteil etwas zu betrachten und haben verlernt neugierig zu sein. Bleiben in ihrer kleinen Welt in ewiger Gefangenschaft, ohne dass sie davon wissen, und dies ist das eigentliche Übel.

In diesem Sinne, wünsche ich dir viele schöne Aufnahmen und Motive. Welches ist dein liebstes Motive?

Lieben Gruß Ferich

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#7 2010-09-19 20:13:30

Armageddon
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Registriert: 2010-02-18
Beiträge: 816

Re: Was mir auffällt!

Liebe Ferich

ferich schrieb:

Perfektionismus anzustreben emfinde ich als dumm und naiv, denn daraus ergibt sich eine ständige Unzufriedenheit mit sich selbst und anderen.

Vielen Dank für das Kompliment. Doch ohne Perfektionismus gäbe es keinen Goethe, Shakespeare, Mozart, Beethoven, Bach, Botticelli, Michelangelo.
Nicht die Beatles, Elvis, Michael Jackson, Madonna, Caruso, Callas. Keinen Maradona, Pele, Schumacher und 100 000 andere Genies. Du müsstest auf
alles Schöne und Erhabene verzichten. Die Bücher die du liest, das Internet das du gerade nutzt, das Auto, und selbst deine Wohnung wäre nur eine
Höhle. Dein Geschäft würdest du im Unterholz verrichten und dich je nach Angebot mit einem kleineren oder größeren Blatt begnügen müssen. Die
Steinzeit läßt grüßen. Der geniale Geist, den wir vom Schöpfer mitbekamen, dümpelt so lala in den Tag hinein. Wie bei den Tieren hätte der Stärkste
das Sagen. Wärst Mitglied seines Harems, seine Sklavin und jegliche Widerrede verboten. Den halben Tag mit deinen Geschlechtsgenossinnen grämend,
den anderen Halben schuftend verplemperst du den Tag. Der, auf den du dein Herz geworfen, ihm darfst du nur im Traum begegnen. Und denke nicht,
es gäbe dann auch keinen Krieg. Die Affenforscherin Jane Goodall bewies das Gegenteil. Am Ende könnte es auch sein, dass du im Topf der weiter ent-
fernten Nachbarn landest, oder du nimmst deren niedergemetzelte Eingeweide aus. Wenn du Glück hast, darfst du dem alten Nachbarhäuptling zu Dien-
sten stehen. Das ist jetzt nicht negativ gedacht. Es war mal Realität.

In jungen Jahren lernte ich Gitarre. Ich nahm auch Unterricht, spielte sogar komplizierte spanische Musik vom Blatt. Doch obwohl mein Freund ohne Falsch-
heit begeistert war, merkte ich bald, ich war nicht gut genug. So hatte ich keinen Spaß mehr und stieg später auf´s Fotografieren um. Bin zwar kein Größe,
aber mir und allen Anderen, (außer den Dösköppen der A-K) gefallen meine Bilder sehr. 

ferich schrieb:

Welches ist dein liebstes Motiv?

Meine Lieblingsmotive sind brilliant ausgeleuchtete Landschaften. In Deutschland leider nur an wenigen Tagen im Jahr zu erwischen.

Liebe Grüße und ein fröhliches unperfektes Schaffen. Armageddon


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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#8 2010-09-24 15:01:25

Ferich
Forenmitglied
Registriert: 2010-05-29
Beiträge: 433

Re: Was mir auffällt!

Lieber Armageddon,
ich wollte erst nicht antworten, weil es viel Zeit kostet, die ich lieber mit anderen Dingen ausfülle, aber es drängt mich, weil ich vollkommen anderer Meinung und Ansichten bin.
Perfektionismus ist allgemein das Streben nach Perfektion und wird in der Philosophie anders erklärt und verstanden, als es die Psychologie aufzeigt. Nur was ist für dich Perfektionismus?

Deine Beispiele von Menschen die in deinen Augen den Perfektionismus darstellen, kann ich bei weiten nicht nachvollziehen. Ich glaube kaum ein von dir genannte, würde sich als Perfekt definieren. Wer Talente von der Natur mitbekommen und diese auch ausleben und erweitern konnte, kann erstaunliches leisten. (ich bin der Meinung die hat jeder, leider machen falsche Erziehungsmodelle vieles kaputt etc.)Doch hat dies nichts mit Perfektionismus zu tun. Denn ein Genie wie du sie bezeichnest, ist oftmals nur in einem Bereich ein Genie, in anderen Bereichen nur Mittelmaß und noch darunter. Deswegen hat ein Genie nichts mit Perfektionismus zu tun. Erfindungen werden oftmals rein zufällig entdeckt, also auch nichts mit Perfektionismus. Ein Mensch besteht aus unterschiedlichen Facetten, er ist nicht nur das „Eine“, sondern vieles.

Wie du dann auf Steinzeitalter kommst und zu den Affen, der Sprung hat etwas mit der Evolution zu tun, und diese hat in der Tat den Stärksten überleben lassen. Denn in der Natur ist nicht der der Stärkste der mehr Muskeln aufweist, sondern der sich am besten anpasst an den Gegebenheiten. Ob ein Mensch oder die Natur Perfekt ist, dies war nicht meine Betrachtung, sondern mir ging  es um das Handeln nicht um das Sein, Perfektionismus anzustreben ist absolut nicht möglich, weil wir  die Welt aus unseren  Erfahrungen, Konditionierungen  entwerfen, jeder seine eigene Vorstellung besitzt, die stets individuell ist und nicht kopierbar.

Du beziehst dich auf eine Affenforscherin, ich beziehe mich lieber auf  Margaret Mead, die u. a. sagte: „Eine Gesellschaft, die darauf besteht, dass jede Charaktereigenschaft unlöslich geschlechtsgebunden ist, ebnet den Weg für eine weit gefährlichere Art des Geschlechterangepasstseins.“ (Siehe Frauen als Soldatinnen in Deutschland)  Denn auf Männer könnten in einem Topf landen, viele sind schon drin, bemerken es nur nicht big_smile  Deswegen, weil wir Menschen sind, können wir nicht alles von Affen ableiten.
Da Menschsein nicht nur die Gene bestimmen sondern auch unser Denken und Handeln, der Verstand oder Unverstand, aber auch unser Gehirn arbeit nicht perfekt sondern, schlampig. „Ohne eine gewisse „Schlampigkeit“ unseres zentralen Informationverarbeitungszentrums wären wir  schlicht überfordert. Perfekt ist also nicht immer von Vorteil.“ (H.Lesch)

In der Psychologie ist ein überhöhter Drang zum Perfektionismus eine Störung, bekannt sind dir bestimmt Zwangsstörungen, Menschen die darunter leiden, beherrscht der Drang zum Perfektionismus.

Zitat: “ Doch obwohl mein Freund ohne Falsch-
heit begeistert war, merkte ich bald, ich war nicht gut genug. So hatte ich keinen Spaß mehr und stieg später auf´s Fotografieren um.“
1.    du versagst dir die Lebensfreude, denn vieles macht man nämlich nur aus diesem Grunde; um Spaß zu haben.
2.    Wenn jemand in seinem Beruf  Spaß hat, ist er oftmals auch erfolgreich. Bekannte erfolgreiche Wirtschaftsgrößen äußerten sich dazu in den Medien.
3.     Ein auf Perfektionismus sterbender Mensch ist weniger Erfolgreich und neigt eher zum Pessimismus und Depressionen. (langfristig)
4.    Burnout u.a.eine weitere Folge davon

( Auszug aus Weltonline)Wurzel liegt im Elternhaus
„Das Phänomen ist sehr weit verbreitet“, sagt Altstötter-Gleich. Rückschlüsse sind nur über die Zahl psychischer Störungen zu ziehen. Schätzungen zufolge leiden zehn Prozent der Bevölkerung an Depressionen. Zwei Drittel dieser Patienten haben nach Angaben Altstötter-Gleichs Probleme mit Perfektionismus. Bei Essstörungen, deren Prävalenzrate bei einem Prozent liegt, gibt es wegen der hohen Ansprüche an das Äußere immer auch krankhaften Perfektionismus.
Und sicher wird nicht jeder krank, aber die Gefahr ist gegenwärtig. Ich bin der Meinung gerade das nicht perfekte ist liebeswert, denn der Mensch ist in seiner Natur  auch nicht perfekt ausgestattet, und unser Handeln ist weit davon entfernt. Kriege zeigen dies in einer deutlichen und traurigen Sprache. Ein Mensch der Behindert auf die Welt kommt, sieht die Welt aus einer ganz anderen Perspektive, für ihn ist vielleicht die Abweichung das Perfekte.
Außerdem unterliegt auch die Definition über was ist Perfektionismus, der Mode, der Kultur etc.. Wie schon Schopenhauer sagte, die Welt ist Wille und Vorstellung.

LG Ferich
P.S.  das Thema bei weiten nicht ausgeschöpft, nur angekratzt smile

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#9 2010-09-24 22:38:59

Armageddon
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Re: Was mir auffällt!

Liebe Ferich,

du hast natürlich auch recht. Mehr als ich. Ich schloss vorschnell von meiner Einstellung auf Alle. Denn wären wir alle perfekt, wäre es zu viel des Guten
und Perfektion wäre etwas Normales. Ebenso wenig, wie wir alle Künstler sein können. Ich wollte mir schon selbst widersprechen, hatte es dann aber
mit der Umsetzung des Vorsatzes nicht so eilig und nun kamst du mir zuvor. Perfektion anzustreben, oder auch Tüchtigkeit, heißt aber nicht die Auswei-
tung auf alle Bereiche des Lebens, sondern nur ein verstärkter Ehrgeiz auf Hobby oder Arbeit. Im Beruf stehen wir mit den Kollegen im Wettbewerb.
Deine Firma mit den Anderen und diese mit den Firmen weltweit. Besonders mit den Chinesen. Verlieren wir diese Tüchtigkeit und Perfektion sind wir
bald weg vom Fenster. Mit dem Klimagau allerdings alle.
Im Privaten sind viele, und vielleicht besonders Perfektionisten sehr schludrig, auch wenn dies nicht offen zu Tage tritt.

ferich schrieb:

ich wollte erst nicht antworten, weil es viel Zeit kostet, die ich lieber mit anderen Dingen ausfülle, aber es drängt mich, weil ich vollkommen anderer
Meinung und Ansichten bin.

Entschuldige meine Nachlässigkeit, doch Schreiben trainiert die grauen Zellen. Je mehr, je besser, weil es erstaunlicherweise nicht nur Unbewusstes ins
Bewusstsein holt, sondern auch zum tieferen Denken nötigt.

ferich schrieb:

Schätzungen zufolge leiden zehn Prozent der Bevölkerung an Depressionen. Zwei Drittel dieser Patienten haben nach Angaben Altstötter-Gleichs
Probleme mit Perfektionismus.

Meist die Folge von geistiger Überforderung, mit steigender Tendenz.

Liebe Grüße Armageddon


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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#10 2010-09-24 23:34:00

Ferich
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Re: Was mir auffällt!

ja, da kann ich dir zustimmen, schreiben trainiert die grauen Zellen - lesen aber auch, und ich lese mit Begeisterung, was du stets sehr gut und schlüssig formulierst. Auch finde ich, dass du eine deutliche Sprache  benutzt, ist erstrebenswert. Ich schreibe an anderer Stelle verhältnismäßig viel und u.a. ich habe schon ein Kinderbuch geschrieben,  auch als Ghostwriter habe ich mich dann und wann betätigt. Zum Beispiel eine Arbeit über Depressionen.
Außerdem haben  Depressionen  vielfältige Ursachen, das Dumme ist - jeder kann einmal davon betroffen sein, auch darüber habe ich eine Arbeit geschrieben.
Ich bin nicht perfekt und versuche stets Perfektionismus zu meiden. Meine Bilder zeigen eigentlich genau das Unperfekte - aber für einige in einer deutliche Sprache. Es war mir eine Freude mich mit dir auszutauschen, ich wünsche dir ein schönes Wochenende mit vielen perfekten Momenten - welche du selbst bestimmen kannst.:D
Lieben Gruß Ferich

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#11 2010-09-26 12:54:41

Ferich
Forenmitglied
Registriert: 2010-05-29
Beiträge: 433

Re: Was mir auffällt!

Zum Thema Perfektionismus;
http://www.wdr5.de/sendungen/neugier-ge … genug.html

und falls Interesse hier kann man interessante Themen mit anderen austauschen und gemeinsam sein Horizont erweitern: http://de.consenser.org/og

viel Spaß Ferich

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#12 2010-09-27 00:04:15

Armageddon
Gebannt
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Beiträge: 816

Re: Was mir auffällt!

Hallo Ferich,

danke für die Links.



Stieß bei meiner Suche im Internet auf Jürgen Habermas.
Wikipedia, behauptet über ihn: Jürgen Habermas ist einer der weltweit meist rezipierten Philosophen und Soziologen der Gegenwart.

Was dieser Mann für ein Kauderwelsch von sich gibt, ist haarsträubend. Hier ein Beispiel:

Zusammenfassend läßt sich sagen, daß normenregulierte Handlungen, expressive Selbstdarstellungen und evaluative Äußerungen kon-
stative Sprechhandlungen zu einer kommunikativen Praxis ergänzen, die vor dem Hintergrund einer Lebenswelt auf die Erzielung, Erhal-
tung und Erneuerung von Konsens angelegt ist, und zwar eines Konsenses, der auf der intersubjektiven Anerkennung kritisierbarer Gel-
tungsansprüche beruht.

In Deutsche übersetzt wird es auch nicht viel besser, doch dann kann man den Sprachmüll besser einschätzen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass nach Normen regulierte Handlungen, ausdrucksstarke Selbstdarstellungen und bewertende
Äußerungen, aussagende Sprechhandlungen zu einer kommunikativen Praxis ergänzen, die vor dem Hintergrund einer Lebenswelt auf
die Erzielung, Erhaltung und Erneuerung von Übereinstimmungen angelegt ist, und zwar einer Übereinstimmung, die auf der zwischen-
subjektiven Anerkennung kritisierbarer Geltungsansprüche beruht.

Fragt sich nur, wer kupfert bei wem ab? Die Anti-Kunst oder Habermann
Weiter darf man nicht lesen, sonst bekommt man Kopfschmerzen. Dabei ist dies nur 1 Satz aus seinem Buch. Wer liest so einen Unsinn?


Gruß Armageddon


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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#13 2010-09-27 14:27:36

Ferich
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Re: Was mir auffällt!

Lieber Armageddon,
ich bin deiner Meinung, und möchte hier diese Richtung ein Buch empfehlen, worin die ach so intellektuellen besondere hervorzuhebende Gattung von Wissenschaftlern die Maske entrissen wird und ein "Mensch" zum Vorschein kommt, ein sehr "einfältiger"  noch dazu. Paul Feyerabend "Erkenntnis für freie Menschen"
Zitat:"Heute halte ich alle diese Überlegungen für ein weiteres Beispiel rationalistischen Stumpfsinn und intellektueller Einbildung. Es ist kurzsichtig anzunehmen, dass man "Lösungen" für Menschen hat, an deren Leben man nicht teilnimmt und deren Probleme man nicht kennt. Und es ist eingebildet zu glauben, dass solche Übung in der Fernstenbliebe für die betroffenen Menschen erfreuliche Folgen haben wird. Von allem Anfang an haben sich die Rationalisten als Lehrer aufgespielt, die Welt war ihre Schule, und "die Menschen" ihre gehorsamen Schüler. Bei Platon ist die Lage klar. Aber wir finden dasselbe Phänomen bei Christen, Rationalisten, Faschisten, Marxisten - nur dass heute Institutionen des Staates die Intellektuellen bei ihrem Feldzug der Volksverblödung unterstützen. ..."
Und da vergeben  sich die Anti - Kunst Faktion und selbst die Politiker nichts, alle gehören zum selben Verein  - um dort eine Mitgliedschaft zu erwerben, muss man wie alle im Chor singen, ohne den eigentlichen Text zu kennen lalalala, und dann setzt frenetischer Applaus ein und  Karl Kraus brachte es auf dem Punkt: "Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben; man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken."

einen schönen Tag und lieben Gruß
Ferich

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#14 2010-10-07 19:39:12

Armageddon
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Re: Was mir auffällt!

Liebe Ferich

danke noch für das dicke Kompliment.

Ferich schrieb:

Karl Kraus brachte es auf dem Punkt:Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben; man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.

Das versteh wer will. Keine Gedanken zu haben lässt sich nicht ausdrücken, zumindest nicht mit Worten. Mit Unfähigkeit schon gar nicht.

Annähernd zu Kraus würde ich meinen:
Es genügt nicht, keine Ideen zu haben; man muss mindestens fähig sein, diesen Umstand mit Worten zu vertuschen.
Was meint du?

Gruß Armageddon


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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#15 2010-10-09 18:26:04

Ferich
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Re: Was mir auffällt!

Lieber Armageddon,
also ich verstehe den Satz von Kraus so, es kommt auf die Qualität der Gedanken an, wenn man nur sinnlose Gedanken hat, dann ist es fraglich ob sie ausgedrückt werden können, so dass sie auch von anderen verstanden werden. Oder will man sie überhaupt verstehen? Egal ...
Als ich vor langer Zeit zur Volkshochschule ging, bekamen wir einen Zettel darauf standen Satzteile mit vielen unbekannten Fremdwörtern gespickt, wenn diese Satzteile egal wo aneinander setzt wurden, erhielt man einen schönklingenden Satz. Und damit alle denken, man verstehe was gesagt wird, obgleich es nur blablablahihiesnlso ist, tun alles so als ob. Und so verstehe ich auch Karl Kraus.
Und deinen letzten Satz kann ich nur zustimmen, wie die gemalten Bilder von Max ... Gekritzel als Kunst verkaufen oder als Komposition was auch immer, aber anderen  Unfähigkeit  zu unterstellen ... ja, die Gesellschaft wird immer Irrer und weil beinahe alle irre sind, merkt es keiner , sind wir nicht alle ein bisschen Bluna? manches natürlich mehr ;P

Schönes Wochenende wünsche ich dir und einen lieben Gruß

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#16 2010-10-25 21:08:12

Armageddon
Gebannt
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Beiträge: 816

Re: Was mir auffällt!

Im Fernsehen laufen diese Woche im 1. die Spezialsendungen zu unseren Lebensmitteln.
Heute mit dem Thema: Was steckt wirklich in unseren Lebensmitteln. Es ist erstaunlich,
wie wir von manchen Herstellern reingelegt werden. Diese Betrüger wurden zu Recht an
den  Pranger gestellt.
Mein Vorschlag wäre; gleicher Sender, gleicher Moderator, mit dem Thema: Was steckt
wirklich hinter „Moderne Kunst“!
Leider sind die Lobbyisten der Anti-Kunst die mächtigsten aller Lobbyisten in der Welt, und
somit ist mein Vorschlag Makulatur.

Gruß Armageddon


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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#17 2010-10-26 14:55:56

Evalott
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Beiträge: 270

Re: Was mir auffällt!

Karl Kraus brachte es auf dem Punkt:Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben; man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.


Annähernd zu Kraus würde ich meinen:
Es genügt nicht, keine Ideen zu haben; man muss mindestens fähig sein, diesen Umstand mit Worten zu vertuschen.
Was meint du?

Hallo!

Was die Perfektion betrifft, so wünsche ich mir, dass es im grundlegenden Bewusstsein aller liegt, die Fähigkeit, und somit auch die Erkenntnis in sich zu wahren, dass es nun einmal keine Perfektion in jedwehiger, aller Hinsicht gibt. Das Genius, dass es jemandem möglich macht sich mitzuteilen egal in welcher Form, sei es die Musikalische, die Schrifliche, oder eben auch die Malerische, die Tänzerische e.t.c. Was meiner Sichtweise dem entspricht, dass in jedem Menschen etwas eigenartiges, spezielles, eben individuelles steckt. In einem jedem steckt eine Fähigkeit. Diese zu entdecken, sich zu entdecken, sich zu erkennen und verstehen. Gibt es eine Dummheit? Wie dumm wäre es jetzt von mir diesem einen Standpunkt zu vermitteln.

So verstehe ich dann dieses Zitat von Kraus. Ein Zitat der Unmöglichkeit, denn ich entdecke darin überhaupt nichts fähiges. Ein Paradoxum?

In dieser Signatur weist auf eine Fähigkeit

Annähernd zu Kraus würde ich meinen:
Es genügt nicht, keine Ideen zu haben; man muss mindestens fähig sein, diesen Umstand mit Worten zu vertuschen.
Was meint du?

Ich danke dafür, dass ich mich hier mitteilen darf.


" Kunst ist, den gesunden Mittelpunkt unseres Daseins zu leben "

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#18 2010-10-31 13:19:25

Armageddon
Gebannt
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Beiträge: 816

Re: Was mir auffällt!

Liebe Evalott,

danke für deinen schönen Beitrag. Andere An- und Einsichten sind mir im Ringen um Wahrheit immer willkommen.

Ein anderes Thema:

Der Atheist argumentiert, es gibt keinen Gott und auch keinen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz eines Schöpfers.
Jedoch gibt es Millionen wissenschaftliche Beweise der Schöpfung. Wie kann es eine Schöpfung ohne Schöpfer geben? Gibt
es eine Stadt ohne Erbauer? Nun hat die Wissenschaft in hunderten von Jahren noch nicht einen Bruchteil aller sichtbaren
und unsichtbaren Prozesse und Naturgeheimnisse beweisen und entschlüsseln können. Und so wie es aussieht, wird sie auch
nicht den Klimagau und damit unser Ende stoppen können. Wie will sie da das größte aller Geheimnisse, nämlich die des
Schöpfers, lüften und beweisen? Würde sich ein Wissenschaftler, oder Wissenschaftsteam nicht gar lächerlich machen, den
Versuch zu unternehmen, Gott zu beweisen?
So genial der Schöpfer (vielleicht auch die Schöpfer) unser Gehirn auch schuf; ihn zu begreifen, übersteigt unseren, - im Ver-
hältnis zu seinem - kleinen Geist bei Weitem. Unser Gehirn wurde dafür vermutlich bewusst nicht ausgelegt.

Wer hierauf antwortet, möge bitte streng beim Thema:

                                           „Wie kann es eine Schöpfung ohne Schöpfer geben?“

bleiben, ohne die Diskussion auf Religionen auszuweiten.

Gruß Armageddon


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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#19 2010-10-31 14:37:40

Ferich
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Re: Was mir auffällt!

die Evolutionstheorie könnte hier als Erklärung dienen, durch einen Entwicklungsprozess der über Zeiträume ging den wir uns als Menschen gar nicht  recht vorstellen können, denn wer kann sich Bildhaft Millionen Jahre  vorstellen, zumal nicht mal sicher ist, was die Wirklichkeit eigentlich ist.

Oder was ist genau das ICH. Deswegen finde ich die Frage nach einem Schöpfer gar nicht so wichtig, und eventuell gar nicht aufzulösen, sondern wir sollten uns erst einmal selbst hinterfragen, bevor wir nach jedem suchen der vielleicht nur unserem Wunschdenken entsprungen ist, dabei ist die Frage  was ist Bewusstsein?, oder eine interessante Leseprobe aus dem Buch"Wie unser Gehirn die Welt erschafft" von C. Frith http://www.science-shop.de/sixcms/media … 712358.pdf

ergo Fragen nach uns finde ich wichtiger und eventuell dem eigenen Leben viel nachhaltiger als die Schöpferfrage. Vielleicht bist du anderer Meinung, dann versuche doch mal den Begriff Schöpfer wie du ihn verstehst zu erklären, ohne die Religion dabei zu berühren, finde ich  schwierig:)

LG Ferich

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#20 2010-10-31 20:07:41

Armageddon
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Re: Was mir auffällt!

Liebe Ferich,

ferich schrieb:

dann versuche doch mal den Begriff Schöpfer wie du ihn verstehst zu erklären, ohne die Religion dabei zu berühren, finde ich  schwierig:)

So wie der Tischler, der Autobauer, der Stadtplaner, oder der Künstler Schöpfer kleiner Dinge ist, so verstehe ich den „SCHÖPFER“ als den Erschaffer des Universums.
Und so wie ich mit Jedermann über die kleinen Produzenten und ihre Werke sprechen kann ohne ihrer Innung anzugehören oder ihren Glauben anzunehmen, so kann
ich auch über den großen Schöpfer reden, ohne irgend eine Religion berühren zu müssen. Im Übrigen sind da tausend verschieden Religionsströmungen; auf welche
sollte ich mich da festlegen?

ferich schrieb:

die Evolutionstheorie könnte hier als Erklärung dienen

Die Evolutionstheorie widerspricht dem Glauben an einen Schöpfer nicht, denn wer sollte die Evolution denn sonst in Gang gesetzt haben? Der Zufall kommt dafür nach
logischen Gesichtspunkten nicht in Frage, denn durch Zufall entsteht nicht mal ein simpler Stuhl. Selbst der Felsbrocken, der vom Berg herunter donnert und als Sitz-
gelegenheit dienen könnte, ist ohne die vorherige geistige Leistung des Gravitationsgesetzes nicht denkbar. Wozu auch noch die bis heute unvorstellbare Leistung des
Urknalls Voraussetzung war.

ferich schrieb:

Deswegen finde ich die Frage nach einem Schöpfer gar nicht so wichtig,

Ich finde, es ist DIE zentrale Frage woher wir kommen. Selbst wenn wir die Antwort niemals beantworten können, sagt mir mein klarer Menschenverstand, dass da eine
unermesslich große geistige Kraft ist die uns erschuf.

ferich schrieb:

sondern wir sollten uns erst einmal selbst hinterfragen, bevor wir nach jedem suchen der vielleicht nur unserem Wunschdenken entsprungen ist

Wir haben uns schon tausendfach hinterfragt; doch wir suchen nicht nach JEDEM, sondern nach unserem Schöpfer, so wie du vielleicht nach deinem Vater suchen
würdest, hättest du ihn nie gesehen.

LG  Armageddon


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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