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#1 2010-03-13 17:26:14

Armageddon
Gebannt
Registriert: 2010-02-18
Beiträge: 816

Das eigene Urteil

Wer sich kein eigenes Urteil bildet; wird gegängelt, verschaukelt und übervorteilt.

Im ganzen Anti-Kunstbetrieb tummeln sich ausschliesslich von der Kunstmafia ernannte, bestellte und gedungene Scheinexperten die uns bevormunden
und uns weismachen wollen, wir verständen nichts von ihrer "Kunst". Doch müssen wir Musiker sein, um zu wissen was gute Musik ist? Architekt, um die
Wohnqualität eines Hauses zu beurteilen? Autobauer, um Fahreigenschaften und nützliche Funktionen am Auto zu erkennen? Programmierer, um Program-
me hilfreich und komfortabel zu finden? Politiker, um den Angriffskrieg für sinnlos und grausam zu halten? Nein; ebensowenig benötigen wir weder ein Stu-
dium in Kunst, noch tiefere Kenntnisse, um Könner von Blendern zu trennen und zu urteilen, dass die Anti-Kunst Müll produziert und uns verschaukeln will.
Wer nicht auf den Kopf gefallen ist und nicht ihrer Gehirnwäsche unterlag, erkennt Kunst und Anti-Kunst meist auf den ersten Blick. Da ist auch kein Kriti-
ker und Musiker, der uns vorschreibt welche Musik wir als Kunst zu betrachten haben und welche nicht. Das entscheiden wir alle selbst. Nicht umsonst
gilt im Besonderen für Kunst die alte Volksweisheit: „Die Kritik ist leicht und die Kunst ist schwer“.
Ein Widersinn der Anti-Kunst ist, dass wir die höchstkomplexen, übernatürlichen  und gewaltigen Meisterwerke der Renaissance und späterer Epochen, oh-
ne ein Wort der Erklärung mit Leichtigkeit verstehen, während sie uns für zu blöd halten, ihre einfältigen Gebilde nicht einmal mit ihren abstrusen Erklärun-
gen zu begreifen.
Wie könnten wir unser immer komplizierter werdendes Leben meistern, wenn wir wie sie, so blind und urteilsschwach durchs Leben tapsen? Wir treffen täg-
lich unzählige Entscheidungen. Wären wir auf das leere Gewäsch der uns für unmündig haltenden Anti-Kunstquacksalber angewiesen, wäre unser Leben mit
Sicherheit so erbärmlich wie ihre brotlose Kunst, dessen fehlgeschulte Bastler meist dem Staat auf der Tasche liegen müssen. 

Nachtrag vom 17.10.2010

Wer immer sich ein Urteil bildet, sollte, wie auch ein Richter, die vorhandenen Fakten, Tatsachen und vor allem Meinungen Anderer prüfen, um im Feststel-
len, Vergleichen, Abwägen und logischem Kombinieren die bestmögliche Entscheidung, bzw. zum bestmöglichen Urteil zu gelangen. Je gewissenhafter er
dies tut, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit das richtige Urteil zu fällen. Da wir natürlich nicht die Zeit besitzen, uns über alles ein eigenes Urteil zu bil-
den, sollten wir dies aber zumindest dann tun, wenn uns etwas spanisch vorkommt (z.B. im Fall der A-K); wir eine wichtige Entscheidung zu treffen haben;
oder wir eine größere Anschaffung tätigen!

  Bilder unten: Anti-Kunst   Pissoir von Marcel Duchamp, Vorhängeschloss am Museum, farbige Bretter im Museum, schräge Platten im Park

MfG Armageddon


Hochgeladene Bilder

Beitrag geändert von Armageddon (2010-10-17 22:58:12)


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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#2 2010-03-13 22:02:13

abstraktum
Forenmitglied
Registriert: 2009-12-18
Beiträge: 86

Re: Das eigene Urteil

diesmal nicht mein freund


Probier doch mal Zink

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#3 2010-03-24 11:56:45

Nicoletta
Forenmitglied
Registriert: 2010-03-23
Beiträge: 10

Re: Das eigene Urteil

Armageddon schrieb:

Wer sich kein eigenes Urteil bildet; wird gegängelt, verschaukelt und übervorteilt.

Im ganzen Kunstbetrieb gibt es selbst ernannte Experten die uns bevormunden und uns weismachen wollen, wir verständen nichts von Kunst. Doch müssen wir Musiker sein, um zu wissen was gute Musik ist? Architekt, um die Wohnqualität eines Hauses zu beurteilen? Autobauer, um Fahreigenschaften und nützliche Funktionen am Auto zu erkennen? Programmierer, um Programme hilfreich und komfortabel zu finden? Politiker, um den Angriffskrieg für sinnlos und grausam zu halten? Nein; ebensowenig brauchen wir tiefere Kenntnisse von bildender Kunst um urteilen zu können, dass die Anti-Kunst Müll produziert und uns verschaukeln will. Wer nicht auf den Kopf gefallen ist und nicht ihrer Gehirnwäsche unterlag, erkennt Kunst und Anti-Kunst meist auf den ersten Blick. Da ist auch kein Kritiker und Musiker, der uns vorschreibt welche Musik wir als Kunst zu betrachten haben und welche nicht. Das entscheiden wir alle selbst. Nicht umsonst gilt im Besonderen für Kunst die alte Volksweisheit: „Die Kritik ist leicht und die Kunst ist schwer“.
Ein Widersinn der Anti-Kunst ist, dass wir die höchstkomplexen, übernatürlichen  und gewaltigen Meisterwerke der Renaissance und späterer Epochen, ohne ein Wort der Erklärung mit Leichtigkeit verstehen, während sie uns für zu blöd halten, ihre einfältigen Gebilde nicht einmal mit ihren abstrusen Erklärung zu begreifen.
Wie könnten wir unser immer komplizierter werdendes Leben meistern, wenn wir wie sie, so blind und urteilsschwach durchs Leben tapsen? Wir treffen täglich unzählige Entscheidungen. Wären wir auf das leere Gewäsch der uns für unmündig haltenden Anti-Kunstquacksalber angewiesen, wäre unser Leben mit Sicherheit so erbärmlich wie ihre brotlose Kunst, dessen fehlgeschulte Bastler meist dem Staat auf der Tasche liegen müssen. 

  Bilder unten: Anti-Kunst   Pissoir von Marcel Duchamp, Vorhängeschloss am Museum, farbige Bretter im Museum, schräge Platten im Park

MfG Armageddon

Wie wahr, wie wahr.
Ein schöner Beitrag. Vielen Dank. So denke ich auch schon seit Jahren. Immer wieder bin ich zum Beispiel über Ausstellungen
enttäuscht. Ich frage mich dann, wieso sich der oder der für einen Künstler hält, da ich auf den Bildern keinen Ausdruck, keine Kraft und oftmals keine Technik erkennen kann. Ich denke mir dann auch, der selbsternannte Künstler sollte doch lieber einen Job praktizieren, der ihm vielleicht mehr liegt.

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#4 2010-03-24 23:22:27

Armageddon
Gebannt
Registriert: 2010-02-18
Beiträge: 816

Re: Das eigene Urteil

@ Nicoletta

vielen Dank fürs Kompliment. Ich hoffe, ich kann es zurückgeben.

Gruss Armageddon


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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#5 2010-07-01 10:53:27

Donna_Piano
Forenmitglied
Registriert: 2010-06-23
Beiträge: 10

Re: Das eigene Urteil

Oh ja der Beitrag passt hier wie die Faust aufs Auge! Sehr schön geschreiben, Armageddon. Für mich ist die Kunst unkritisierbar. Jeder empfindet es anders. klar gibt es für mich Sachen die ich gar nicht verstehe und überhapt nicht nachvollziehen kann. Wie z.B diese absurde Antikunst oder so was krankhaftes wie Tiere quälen um irgendwelche künstlerische Zwecke zu erfüllen. So was ist für mich abstoßend und krank.
Für mich ist die Kunst ein Eindruck von etwas schönem, ausdrucksvollem und sinnvollem!

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#6 2010-07-27 22:32:55

Armageddon
Gebannt
Registriert: 2010-02-18
Beiträge: 816

Re: Das eigene Urteil

Die Kritik ist leicht und die Kunst ist schwer.

Das stellte Dürer schon als Knabe fest.
Prenzelmaler setzte in seiner Rubrik “Sprüche und Zitate” in Beitrag Nr.6 folgende Erkenntnis Dürers ein:

Der 13 jährige Dürer legte auch Wert auf das Urteil kunst-
unerfahrener Personen und schrieb 1484 :

"Darum ist aber nit verworfen, so einem ein Unverständiger
ein Wahrheit sag,daß mans darum nit glauben sollt.Dann es
ist möglich,es sag dir ein Bauer den Irrtum deines Werks,
aber er kann dich darum nit berichten und lernen,wie du den-
selben bessern sollst."                      Albrecht Dürer

von mir in die heutige Sprache übersetzt:

Unfassbar, welche Dinge ein Laie sieht. Es ist nicht zu glauben, dass ein Bauer dich auf deine Fehler hinweisen kann.
Nur dass er dir nicht sagen und beibringen kann, wie du es besser machen sollst.

Es zeigt: auch der Bauer des Mittelalters, obwohl er keine Kenntnisse vom Malen selber hatte, konnte Kunst beurteilen.

Soweit Dürer und das Urteil eines Laien.

Anhang: Wunder des Genies.

Wie kann ein Mensch nach 2000 oder 3000 Jahren ein Bild von einem Ereignis malen, das er nie gesehen hat?
Man beachte das ausdrucksstarke Gesicht des Pharao, den Schein der Lampen und vieles mehr. Gäbe es doch heute
noch Künstler, die so schöne und beeindruckende Bilder aus allen Jahrtausenden bis in die Gegenwart malen könnten.
Eine Fotokamera kann da nicht mithalten.

Titel:  Der Tod des Erstgeborenen von Alma-Tadema, Sir Lawrence 1872   Quelle: Wikipedia


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Beitrag geändert von Armageddon (2010-07-29 16:52:49)


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#7 2010-08-04 21:22:22

Armageddon
Gebannt
Registriert: 2010-02-18
Beiträge: 816

Re: Das eigene Urteil

Liebe Forumsmitglieder,

um meine Eingangsthese oben zu untermauern, setze ich einen Teil des schriftlichen Disput, den ich heute mit dem
Forumsmitglied „arte60“  unter : http://forum.artring.net/viewtopic.php?id=2487 Beitrag 20 hatte, hier hinzu.

arte60 schrieb :

                 --- Natürlich glaubt jeder, auch wenn er noch nie einen Pinsel in der Hand gehalten hat oder seine Kunstkenntnisse aus
                      dem Internet bezieht, sich über Malerei äußern zu können, aber sie sind sich über die Bedeutungslosigkeit Ihrer Kommentare
                      in Kunst und Künstlerkreisen nicht bewusst.

>>> Herr arte60 hat mit Sicherheit noch nie eine politische Entscheidung direkt beeinflusst, aber er besitzt die
Kühnheit mit seinem Stimmzettel bei der Wahl mitzureden. Er kauft sich ein Auto und erlaubt sich damit ein Werturteil zu fällen,
obwohl er nie eine Spritzkabine von innen sah, nicht mal einen Schraubenreißtest miterlebte, nichts von der Konsistenz einer Motordichtmasse
weiß und ihm Millionen weitere Kenntnisse zur Herstellung eines Autos fehlen. Und da verlangt Herr arte60 dass man zumindest
einen Pinsel in der Hand gehalten haben muss, um über Malerei mitreden zu können, dessen ganzer Wert oder Unwert auf einer
2 dimensionalen Fläche aufgetragen, mit dem bloßen Auge erkennbar ist.

Wenn der Maler bei der Renovierung meiner Wohnung Murks macht, weise ich ihn darauf hin. Wenn der Automechaniker den Motor, die Bremse,
das Licht usw. falsch einstellt, ebenso. Niemand muss die Berufe Anderer erlernt haben um die gröbsten Fehler aufdecken zu können. Der Mensch wurde
von seinem Schöpfer so geschaffen, dass er gewöhnlich selbständig die meisten Fehler erkennen kann, zumindest wenn er genau hinschaut,
und noch mehr wenn er sich Gedanken macht. Erkennt er diese Fehler nicht, wird er von seinen Mitmenschen darauf gestoßen. Das Volk trennt
die Spreu vom Weizen, weshalb die bildende Kunst demokratisiert werden muss, um die Müllkunstproduktion und den Volksbetrug zu beenden.

Die Könige und Päpste haben mit Sicherheit nie einen Pinsel in der Hand gehalten und dennoch erkannten sie die Genialität der großen Meister.
Und auch viele Laien sind der Lage, wenn sie danach suchen würden, (ohne je einen Pinsel in der Hand gehalten zu haben) die Fehler von
Michelangelos Gehilfen in seinen Werken zu entdecken. Da ist es eine Leichtigkeit Pavels Miniporträt in Augenschein zu nehmen.

Gruß Armageddon

Anhang: Anti-Kunst von Markus Lüpertz : Der gestürzte Krieger.            Quelle: Wikipedia
             Die Ähnlichkeit mit seinem "Schöpfer ist verblüffend. Vielleicht ein Orakel?


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Beitrag geändert von Armageddon (2010-08-05 21:00:00)


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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#8 2010-08-05 23:50:52

niwatoriah
Gast

Re: Das eigene Urteil

Ich bin verblüfft! Seit fast zwei Jahren bemühe ich mich praktisch wie theoretisch darum, mich mit Kunst auseinander zu setzen. Es ist dies ein elendes Gedrängel (Überangebot), bei dem offensichtlich Kontakte und gesalber mehr zählen, als Inhalte. Dabei scheint insbesondere die Machart wesentzlich wichtiger zu sein, als der geistige Gehalt, es sei denn die machart bildet Klischees oder Idyllem ab.

In der Physik sagt man "actio = reaktio", also Kunst entspricht der Antikunst, und so kommt es mir wirklich oft vor.

Bisher war es mir nicht vergönnt, einen echten Austausch zu erleben. Vielleicht hier?

Andreas

#9 2010-08-06 12:08:54

abstraktum
Forenmitglied
Registriert: 2009-12-18
Beiträge: 86

Re: Das eigene Urteil

nein


Probier doch mal Zink

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#10 2010-08-06 18:13:49

Armageddon
Gebannt
Registriert: 2010-02-18
Beiträge: 816

Re: Das eigene Urteil

Hallo Andreas,

willkommen in diesem schönen, ruhigen und beschaulichen Forum, das sogar einen Aufmüpfigen wie
mich gegen die etablierte Anti-Kunst erduldet, und damit eine Lanze für die wahre und edle Kunst bricht.

Wie stellst du dir den Austausch vor. Schreib dein Anliegen doch einfach mal K U R Z von der Leber.
Vielleicht ergibt sich ja ein fruchtbares Gespräch.

Gruss Armageddon


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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#11 2010-08-10 11:04:02

niwatoriah
Gast

Re: Das eigene Urteil

Halloh Amargeddon (hoffe, das wird nicht die letzte Schlacht, wie´s ja dein Name bedeutet),

alle reden nur über die Oberfläche, aber nicht darüber, was dahinter steckt. Auch Aesthetik ist so ein Begriff, der häufig die Oberfläche meint. Also, für einen Austausch würde ich gerne a) Bilder des Gesprächspartners sehen und b) gerne wissen, was dahinter steckt.

Bei dir kann ich nur die beiden Aphorismen lesen, sind ja auch sehr geistreich, aber was willst du denn damit ausdrücken?

Naja, kürzer geht´s nicht.

Gruss Andreas

#12 2010-08-10 21:43:22

Armageddon
Gebannt
Registriert: 2010-02-18
Beiträge: 816

Re: Das eigene Urteil

Hallo niwatoriah

Vielleicht könntest du, wenn du dich mit mir austauschen möchtest, einen Großteil meiner Kommentare
über 4 Zeilen Länge gelesen haben. Ansonsten stellst du mir Fragen, die ich schon ausführlich behandelte
und ich mich ständig wiederholen muss, was andere Leser nicht so sehr mögen.

niwatoriah schrieb:

alle reden nur über die Oberfläche, aber nicht darüber, was dahinter steckt. Auch Aesthetik
ist so ein Begriff, der häufig die Oberfläche meint. Also, für einen Austausch würde ich gerne a) Bilder des
Gesprächspartners sehen und b) gerne wissen, was dahinter steckt.

Da ich keine Kunst mache, kann ich dir auch keine Bilder liefern. Dass Laien über Kunst mitreden können
habe oben ausführlich dargelegt. Was Ästhetik ist, darüber beabsichtige ich demnächst einen eigenen
Thread zu öffnen. Dem möchte ich jetzt nicht vorgreifen. Derweil kannst du dich mit Kant, Schopenhauer
und Anderen behelfen, die Ästhetik mehr oder weniger unscharf umschrieben.

Auszuloten wo Ästhetik beginnt und sie bis ins Extrem zu perfektionieren, ist der Job des Künstlers.
Die alten Meister haben dies mit Bravour ohne die Definition von Philosophen umgesetzt. In der Anti-Kunst
ist Ästhetik nicht definierbar, weil da keine ist. Die Bandbreite von Null -- 100 %  Ästhetik reicht von Beuys
bis zur Totenmaske Tutanchamuns.

niwatoriah schrieb:

Bei dir kann ich nur die beiden Aphorismen lesen, sind ja auch sehr geistreich, aber was
willst du denn damit ausdrücken?

Wie kann man sagen, „sie sind auch sehr geistreich“ und im selben Atemzug fragen was sie denn ausdrücken?
Ein Zitat oder eine Aphorisme muss nicht zwingend eine philosophische Klugheit sein. Es reicht wenn es
Unbewusstes bewusst macht. „Kunst liegt im Auge des Betrachters“ ist ein überwiegend von der Anti-Kunst
genutztes Totschlagargument um lästige Frager und Kritiker abzuspeisen. Weshalb mein Anhang:
                                           „und Anti-Kunst auch“
neu ist, ihnen den Wind aus den Segeln nimmt und ihre verlogene „Kunst“ sofort in Frage stellt.

Gruß Armageddon

Anhang:           Null Ästhetik von Markus Lüpertz
                      100% Ästhetik    Totenmaske Tutanchamuns


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#13 2010-08-10 23:06:22

niwatoriah
Gast

Re: Das eigene Urteil

Lieber Amargeddon,

komplizierte Dinge haben einfache Kerne, andererseits kann man ne Menge Fruchtfleisch verzehren, ohne auf den Kern zu kommen. Ganz einfach gefragt: was möchtest du denn mit deinen Darlegungen erreichen? Wenn du nicht selbst Bilder machst, darüber aber so vieles weißt und meinst, dann ist doch automatisch die Frage, was dein Ziel ist.

Desweiteren besteht ja die Möglichkeit, meine Bilder anzusehen und dazu deine Sicht darzulegen, welches mir dann einfacher zu entziffern ist, als Schopenhauer und dergleichen zu verdrücken.  Ich habe selbst ne Menge vom Leben gesehen und gestehe ganz ehrlich, dass ich mit den ganzen Sekundärdenkern so meine Schwierigkeiten habe, eben weil ich immer frage "Warum? Wozu?". Reich an Geist muss nicht notweendigerweise reich an Sinn bedeuten. Und Aesthetik ohne ein Koordinatensystem von Sinn, Bedeutung und jeweiligem Ideal gibt es auch nicht.

Ich empfinde gerade so, dass es ne Menge von Bildern gibt, die sozusagen perfekt gestaltet sind, aber nichts weiter widerspiegeln, als aktuelle Mode- bzw. Lifestyleklischees wie z.B. einen überdimensionierten Hackenschuh, natürlich in rot.  Da fragt  man sich, warum man früher nicht Reifenröcke und Korsagen gemalt hat, schließlich waren das doch auch mal "Schönheitsutensilien".

Die Lösung liegt im Hirn des Rezipienten    (hier mal ne kleine Replik!).

Hoffe ehrlich, s hat dir nicht die Sprache verschlagen!

Andreas

#14 2010-08-11 18:25:07

Armageddon
Gebannt
Registriert: 2010-02-18
Beiträge: 816

Re: Das eigene Urteil

Hallo niwatoria,

niwatoriah schrieb:

Ganz einfach gefragt: was möchtest du denn mit deinen Darlegungen erreichen? Wenn du nicht selbst Bilder machst,
darüber aber so vieles weißt und meinst, dann ist doch automatisch die Frage, was dein Ziel ist.

Mein Thema ist die Anti-Kunst. 
--- Ich mache sie bewusst, weil der größte Teil der Bevölkerung gedankenlos darüber hinweg sieht. Ein Urteil fällt man,
     wenn neben den vielen Lügen auch die Wahrheit bekannt ist.
--- Ich führe Anti-Künstlern ihren Unsinn vor Augen, weil sie von Blindheit geschlagen sind.
--- Ich möchte junge Menschen vor der Betrugskunst warnen, damit sie sich beruflich nicht ins Abseits zu manövrieren.
--- Ich wünsche mir, dass die Kunstakademien endlich wieder Kunst schulen.

niwatoriah schrieb:

Desweiteren besteht ja die Möglichkeit, meine Bilder anzusehen und dazu deine Sicht darzulegen, welches mir dann
einfacher zu entziffern ist, als Schopenhauer und dergleichen zu verdrücken.

Viel wichtiger ist erst einmal, wie siehst du dich selbst. Wo ordnest du dein Talent ein?
Denn die Botschaft, und ist sie noch so weise, kommt erst an, wenn sie ästhetisch überzeugt. Zumal wenn sie den
Käufer mindestens 75 Euro kostet. Mit bescheidenen Mal-, Zeichen- und Computerprogrammkenntnissen kommt man
nicht weit, denn ganze Springfluten banal kitschig-sentimentaler Trivialkunst überfluten das Internet.
Daher dein Stöhnen:

niwatoriah schrieb:

es ist dies ein elendes Gedrängel (Überangebot).

Da ist es verständlich, dass die Frauen nach italienischen Schuhen verrückt sind. Die Ausländer nach BMW, Mercedes
Audi, Porsche und Volkswagen. Bieten sie doch, obwohl qualitiv nicht besser und viel zu teuer, "ÄSTHETIK".
Fazit:  Gegen Konkurrenz wehrt man sich mit ästhetischer Qualität. Meine Meinung dazu ist: Ein Kunststudent müsste
ein bis zwei Jahre Ästhetik studiert haben, bevor er sein Werk im Museum, in der Stadt oder im Park aufstellen darf.
Ausnahmen inbegriffen.

niwatoriah schrieb:

bei dem offensichtlich Kontakte und gesalber mehr zählen,

Das Netzwerk der Anti-Kunst legt keinen Wert auf deine unschmuddelige Kleinkunst. Doch wer Kunst macht kennt kein
Überangebot, denn Kunst ist mit Gold nicht aufzuwiegen. Das beste Beispiel sehen wir bei den Sängern, Musikern,
Schauspielern, Literaten usw.

niwatoriah schrieb:

Hoffe ehrlich, s hat dir nicht die Sprache verschlagen!

war das jetzt eine Frage vom hohem Ross? Was mir die Sprache verschlägt, werden viele Andere auch nicht verstehen.
Besser du drückst dich volksnah aus, als mit sprachlichen Finessen brillieren zu wollen. Verständlichkeit ist die Höflichkeit
des Kritikers (Reich Ranicki). Fürs Sprachrätselraten fehlt uns die Zeit. Überflüssige Gegenfrage: was genau soll mir die
Sprache verschlagen haben?

Das Thema Ästhetik ist nicht vergessen, denn:  Kunst ist Ästhetik und Ästhetik ist Kunst!

Gruß Armageddon


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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#15 2010-08-11 22:40:15

niwatoriah
Gast

Re: Das eigene Urteil

Halloh Amargeddon!

Also das mit der Stoßrichtung auf die Antikunst habe ich verstanden. Diese geht mir auch gewaltig auf den Senkel, vor allem, wenn sie darin besteht, den Verzehr von Kakerlaken als Bewusstseinsbildungsprozess auf Video festzuhalten. Ebenso sah ich mal eine Dame, die sich mit einem Gummiseil über den Haarschopf an einem Baumast aufhängte, nach unten mit einem elastischen Rock an der Erde befestigt, die dergestalt in der Lage war, die unglaublichsten Positionen einzunehmen, umringt von sogenannten Adepten, die dabei Rotwein schlürften und ihrer Begleiterin am Titt spielten, welch Tätigkeiten ja unweigerlich mit Kunst verbunden sind, denn ohne wären sie ja einfach nur profan.

Was nun  dein Hauptaxiom  von der Aesthetik respektive Kunst angeht, so ist das gerade der Punkt, wo ich selbst oft irritiert bin, wenn z.B. jemand, der sein Handwerk wirklich versteht, nichts weiter zu tun hat, als im Stile einer Zigarrenkistenbemalung "Joseph Boyes" darzustellen, klar in den entsprechenden Farben eines Lederjackenetiketts. Da muss ich zugeben, dass die Handwerklichkeit bzw. Aesthetik gelungen ist, aber die affenartige Wiedergabe von Stereotypen, also unnuanciert und oberflächlich, irritiert mich.

Die Frage der Selbsteinordnung ist interessant, denn natürlich habe ich mir die oft gestellt. Allerdings ist doch auch die Frage interessant, warum gerade bestimmte Leute Erfolg haben. Aus meiner Sicht eher a) weil sie eine Plattform von Fans haben und b) auch kommerziell gefördert werden. Man kann nun natürlich behaupten, dass nur gefördert wird, wer auch ein wahrer Künstler ist. Das ist aber Mumpitz, denn alles ist heute kommerzialisiert. Und es gab/gibt viele Künstler, die zu ihrer Zeit gehungert haben und verspottet wurden, ehe sie posthum auf den Sockel gehoben wurden (vermutlich weil sie sich gegen das Gesülze nicht mehr wehren können). Zudem gehört ein enormer Selbstkult mit dazu, etabliert zu sein. Beides liegt mir absolut nicht. Es ist der Stil der Zeit, einen auf selbstversessen zu machen und möglichst abstruse Darstellungen zu kreieren. Die Erlebnisarmut der Leute treibt sie dazu, sich wie Vampire auf das Erleben anderer zu stürzen. Oder aber, siehe vorn, sie nudeln in perfekter Manier die gängigen Leitbilder und Schmalznummern von der Rolle.

Insgesamt frage ich nicht vom hohen Ross, sondern allenfalls herausfordernd. Wie beim Psychologen wird das auf mich zurückgespiegelt. Immerhin nehme ich als Erkenntniswert mit, dass ich unschmuddelige Kleinkunst fabriziere. Tja, wenn datt so iss!

Grüße,

Andreas

#16 2010-08-12 20:17:42

Armageddon
Gebannt
Registriert: 2010-02-18
Beiträge: 816

Re: Das eigene Urteil

Hallo Andreas,

Allerdings ist doch auch die Frage interessant, warum gerade bestimmte Leute Erfolg haben.
Aus meiner Sicht eher a) weil sie eine Plattform von Fans haben und b) auch kommerziell gefördert
werden. Man kann nun natürlich behaupten, dass nur gefördert wird, wer auch ein wahrer Künstler ist.
Das ist aber Mumpitz, denn alles ist heute kommerzialisiert.

Wenn diese bestimmten Leute gut sind, ist dagegen nichts einzuwenden. Sind sie deiner Meinung nach
nicht gut oder zumindest nicht besser als du, hat dieses undurchschaubare Künstlernetzwerk, gesteuert
vom Anti-Kunstsyndikat, seine Hände im Spiel. Eine eventuelle kommerzielle Förderung von Kleinkunst
wird zum Schein und der Glaubwürdigkeit halber angeleiert. Zumal die großen Anti-Stars Unterstützung
im Fussvolk brauchen.
Sie verfügen über First Class Kontakte zu Industrie Handel und Politik. Wer diesen Leuten einen Beuys,
Lüpertz, Meese, Schlingensief oder Alberto Giacometti für 74 Mill. aufschwatzen kann, nebst ihrem Unrat,
für den sind das Erbetteln einiger Peanuts für die Unprivilegierten ebenfalls Peanuts.
Wer allerdings gefördert wird; dass bestimmen sie.

Was hältst du von dem 74 Mill. Euro Deal?   
http://www.rp-online.de/kultur/mehr_kul … 16137.html

Gruß Armageddon


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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#17 2010-08-12 23:06:35

niwatoriah
Gast

Re: Das eigene Urteil

Ich habe mal nen Typen kennengelernt, der macht Kunst für Unternehmen, und der hatte reichlich Flocken. Zudem bewegte er sich genauso wie seine Klientel und redete auch so. Ich habe mich halb scheckig gelacht, denn ich habe 10 Jahre Erfahrung als Verkaufs- und Führungstrainer und kenne all die Floskeln, mit denen die Schlipsjungs das todernste Spiel der Superfunktionalität spielen, mit dem die Welt in die Grütze gesetzt wird. Er fabrizierte kühl-frisch-gefärbte abstrakte Strukturen die Namen trugen wie "Efficiency", "Good Bargain" etc., alle die schönen Schlagworte aus´m Management. Ich glaube, das die Zeiten der "Modern Mandalas" angebrochen sind, in denen die Leute glauben, man muss bloß einen blöden Spruch symbolisieren und materialisieren, und dann würde das "Gewollte" wahr. Das gleiche machen auch die Teeanbieter mit "Sinnlicher Abend" oder "Wüstenbrise". sie nehmen den billigsten Dust, verpanschen ihn mit Aromaöl, drucken ne enorme Verpackung und versiegeln die Beutel einzeln als so ne Art Flaschenpost, da zahlen die Leute das 5-fach wie für einfachen Beuteltee, schlürfen die Brühe rein und bilden sich noch ein, was zu merken. McLuhan sagte: "Das Medium ist die Botschaft", das Medium unserer Tage ist das Internet, die virtuelle Welt.

Ein Syndikat kann ich nicht erkennen, was den Kunstmarkt steuert, vielmehr sammeln diese Kunst-Verwerter sich zu gemeinsamem Handeln nach den gleichen Prinzipien, wie es die Schmeißfliegen auf einem angegammelten Stück Fleisch zieht: Fresssucht und Vermehrungsdrang.

Das mit den 74 Millionen ist natürlich genauso zu sehen, wie die ständig steigenden Lotto-Jackpötte. Außerdem hat ja auch der Wertpapierhandel mit seinen Boni keinerlei Bezug mehr zu einer realen Wertschöpfung. Das bildet die Kunst nur nach. Siehe dazu http://www.artists.de/77340-andreas-hahn:derivate. Das soll nun auch keine "große Kunst" sein, sondern nur ein Spiegel der Zeit, also das gegenteil vom mainstream. An der Resonanz erkenne ich, dass es verpönt ist, hinter den Spiegel zu schauen, man schaut lieber in den (narzistischen) Spiegel.

Grüße,

Andreas

#18 2010-08-12 23:52:19

Tomotzi
Forenmitglied
Registriert: 2010-08-09
Beiträge: 25

Re: Das eigene Urteil

Wenn ich das alles hier so lese stellt sich mir die Frage was Ihr eigentlich genau unter Anti-Kunst versteht. Kunst ist ja nicht nur oberflächlich und kommerziell. Das Schöne an der Kunst ist ja die Vielfalt und man sollte dem mit Toleranz begegnen, wenn man es schon nicht versteht. Es gibt sicher auch genug Menschen, die mehr mit sogenannter Anti-Kunst anfangen können als mit dem was Ihr für Kunst haltet. Sicher geht es bei Concept-Art usw. mehr um intellektuelle Inhalte, die sich nicht gleich oberflächlich und auf den ersten Blick erschliessen. Aber mal ehrlich: ist es nicht interessanter ein Kunstwerk zu betrachten, mit dem man sich intellektuell auseinandersetzen muss, anstatt nur die Augen hübsch zugekleistert zu bekommen? Viele Künstler wollen nicht gefallen. Sie setzen sich z.B ironisch mit der Gesellschaft auseinander. Das einfach Anti-Kunst abzutun ... ich weiß nicht.
Persönlich sagen mir aber auch mehr Künstler zu, die noch zu malen verstehen. Solche guten Maler sind selten geworden. Ich denke da z.B an Francis Bacon oder auch Jean Michel Basquiat. Also nicht nur Malerei im klassischen Sinn, sonder Malerei, die etwas zu sagen hat und nicht nur Oberfäche ist.

Offline

#19 2010-08-14 01:38:24

Armageddon
Gebannt
Registriert: 2010-02-18
Beiträge: 816

Re: Das eigene Urteil

Hallo Andreas,

Du bist ein Gewinn für das Forum, schreibst interessant, bringst frischen Wind und neue Perspektiven mit.
Tomotzi aus der Anti-Kunstfraktion beehrt uns jetzt. Er wechselt ständig seine Namen. Werde ihm später antworten.

Andreas schrieb:

Ein Syndikat kann ich nicht erkennen, was den Kunstmarkt steuert

Wenn wir einen oder viele Drogendeals beobachten; mehrere Schießereien der Mafiabanden; würden wir ein Syndikat
erkennen? Wie wäre es möglich, dass trotz unterschiedlicher Kulturen, plötzlich und in allen Demokratien der Welt die
gleiche grausame Anti-Kunst fabriziert wird, ohne globale Drahtzieher?

Die Maler, Bildhauer und viele Architekten der Welt verblöden doch nicht wie aus heiterem Himmel alle gleichzeitig und
wie auf Kommando! Warum verblödeten dann nicht die Musiker, die Literaten, die Filmemacher, die Autodesigner oder
sogar die Amateurfotografen? Warum verblödete nicht die ganze Menschheit? Die weltweite Anti-Kunstverschwörung
kann ohne Absprachen und Führung so wenig funktionieren wie ein Weltkonzern ohne Management. Du weißt doch
besser als ich, dass ohne Führung nicht mal ein 20 Mann Betrieb funktioniert!

Hier sind kriminelle Mächte am Werk, die ohne enorme Finanzstärke, die erforderlichen Organisationstrukturen, und den
global Hunderttausend falschen Einflüsterern, nicht dazu in der Lage wären. Sie kontrollieren weltweit die Personalent-
scheidungen auf dem Kultursektor. Diese Gaukler brauchen eine viel raffiniertere Ausbildung als du, der du den Leuten nur
reale Produkte verkaufen musst, während sie dagegen, für Jeden offensichtlich, Müll als Kunst feilbieten. Dazu wird das
Personal penibel selektiert, um nicht Opfer ihrer eigenen Taschenspieler zu werden.

Die Medien, Politiker und Konzerne müssen hinters Licht geführt, die Lehrpläne und Lehrkörper in den Akademien,
ihrer falschen Ideologie angepasst und Kritiker abgeblockt werden. Hast du in den Medien je einen Verriss gegen ihre
Unkunst, oder einen kritischen Leserbrief entdeckt? Selbst die Kunstforen im Internet sind zensiert. Du brauchtest nach
eigener Aussage 2 Jahre und viel Glück, bis du diese kleine Oase der Freiheit entdecktest, um dich auszutauschen.
Ich habe zwar nicht die Nähe und das Wissen um das Syndikat, aber eine logische Vorstellung wie das Ganze abläuft.
Bewege dich im Bereich der Gewerkschaften und du spürst den üblen Geruch der Anti-Kunst.
Denke weiter!

Gruß Armageddon

Anhang: Anti-Architektur: neue Wohnhäuser in bester Lage am Rhein, Baujahr 2010, mit dem Charme von Hinterhoffirmen


Hochgeladene Bilder

Beitrag geändert von Armageddon (2010-08-14 21:02:47)


--- Allein die Ästhetik ist der Weg, das Ziel und der Schlüssel zum Geist und zum Herzen des wahren Kunstliebhabers!  Armageddon

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#20 2010-08-14 15:45:27

Slartibartfaß
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Beiträge: 269

Re: Das eigene Urteil

???


Wo halten sie den Untergang, Fräulein Zeweçkasul ?

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