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#1 2007-01-08 23:06:12

prenzlmaler
Gast

Prenzlmaler:OHORN.WILHELM BUSCH. 9.Januar

Dieter Raedel,Ohorn: 99.Todestag des Autors der Bildergeschichte "Max und Moritz"


9. Januar 2007



  Ach, was muss man oft von bösen

  Kindern hören oder lesen !

  Wie zum Beispiel hier von diesen

  Welche Max und Moritz hießen ,



W  I  L  H  E  L  M    B  U  S  C  H

9 9.  T O D E S T A G


GEBOREN AM 15. 4. 1832 WIEDENSAHL ( WESTLICH VON HANNOVER )

GESTORBEN AM 9. 1. 1908 IN MECHTSHAUSEN



  Die,anstatt durch weise Lehren

  Sich zum Guten zu bekehren,

  Oftmals noch darüber lachten

  Und sich heimlich lustig machten.



MIT 9 JAHREN ZUM ONKEL, DEM PASTOR GEORG KLEINE NACH

EBERGÖTZEN ( BEI  GÖTTINGEN )


  Ja,zur Übeltätigkeit,

  Ja,dazu ist man bereit !


TROTZ MAL-UND ZEICHENBEGABUNG , SOLL  W.B. MASCHINENBAUER

WERDEN. BESUCHT DIE POLYTECHNISCHE SCHULE IN HANNOVER.


   Menschen necken,Tiere quälen!

   Äpfel,Birnen,Zwetschen stehlen

   Das ist freilich angenehmer

   Und dazu auch viel bequemer,


1851 WAR W.B. KURZ AN DER KUNSTAKADEMIE IN DÜSSELDORF


    Als in Kirche oder Schule

    Festzusitzen auf dem Stuhle.

    Aber wehe,wehe,wehe!

    Wenn ich auf das Ende sehe !!


1852 GEHT W.B. AN DIE KÖNIGLICHE AKADEMIE DER SCHÖNEN KÜNSTE

IN ANTWERPEN.HOLLÄNDISCHE UND FLÄMISCHE MEISTER BEEINDRUCKEN

IN SEHR.


    Ach,das war ein schlimmes Ding,

    Wie es Max und Moritz ging.

    Drum ist hier,was sie getrieben,

    Abgemalt und aufgeschrieben.


1853 ERKRANKT W.B. AN TYPHUS. ER SAMMELT VOLKSLIEDER, MÄRCHEN

UND SAGEN, DIE MÜNDLICH ÜBERLIEFERT WERDEN, UM SIE AUFZUSCHREI-

BEN UND ZU VERÖFFENTLICHEN.


    Mancher gibt sich viele Müh'

    Mit dem lieben Federvieh,

    Einesteils der Eier wegen,

    Welche diese Vögel legen,


1854 WECHSELT ER NACH MÜNCHEN IN DIE AKADEMIE DER

BILDENDEN KÜNSTE UND WIRD MITGLIED DER KÜNSTLERVEREI-

NIGUNG " JUNG MÜNCHEN ".


    Zweitens: weil man dann und wann

    Einen Braten essen kann;

    Drittens aber nimmt man auch

    Ihre Federn zum Gebrauch


1859 ARBEITET W.B. FÜR DIE  "FLIEGENDEN BLÄTTER ",EINE

HUMORISTISCHE ZEITSCHRIFT,FÜR DIE ER VIELE GEDICHTE UND

ZEICHNUNGEN LIEFERT.


    In die Kissen und die Pfühle,

    Denn man liegt nicht gerne kühle.-


1865 ERSCHEINT " MAX UND MORITZ "

UND DANACH VIELE WEITERE UNS BEKANNTE WERKE.


    Seht,da ist die Wiwe Bolte,

    Die das auch nicht gerne wollte.

    Ihrer Hühner waren drei

    und ein stolzer Hahn dabei.-


1824 ERSCHEINT DIE LETZTE BILDERGESCHICHTE :

" MALER KLECKSEL ".


    Max und Moritz dachten nun:

    Was ist hier jetzt wohl zu tun?-

    Ganz geschwinde,eins,zwei,drei,

    Schneiden sie sich Brot entzwei,


1868 ZIEHT W.B. NACH FRANKFURT,WO BRUDER OTTO LEBT.

DIESER MACHT IHN MIT DEM PHILOSOPHEN ARTHUR SCHOPEN-

HAUER BEKANNT.-W.B. LERNT JOHANNA KESSLER KENNEN,DIE

IHM EINE LIEBE FREUNDIN WIRD.


    In vier Teile jedes Stück

    Wie ein kleiner Finger dick.

    Diese binden sie an Fäden,

    Übers Kreuz,ein Stück an jeden,


1878 ZIEHT W.B. ZURÜCK IN SEINEN GEBURTSORT WIEDENSAHL

UND WOHNT BEI SEINER SCHWESTER FANNY.


    Und verlegen sie genau

    In den Hof der guten Frau.

    Kaum hat dies der Hahn gesehn,

    Fängt er auch schon an zu krähn:


1898 ZIEHT ER MIT SEINER SCHWESTER NACH MECHTSHAUSEN

AM HARZ (BEI SEESEN) ZUM NEFFEN  OTTO NÖLDEKE,DER DORT

PFARRER IST.


    Kikeriki ! Kikikerikih ! !

    Tak , tak, tak ! - da kommen sie.

    Hahn und Hühner schlucken munter

    Jedes ein Stück Brot hinunter.


WÄHREND DIESER ZEIT SCHREIBT ER DAS GEDICHT " ZU GUTER

LETZT ", DAS NOCH ZU SEINEN LEBZEITEN VERÖFFENTLICHT WIRD.


    Aber als sie sich besinnen,

    Konnte keines recht von hinnen.

    In die Kreuz und in die Quer

    Reißen sie sich hin und her.

    Flattern auf und in die Höh',

    Ach herrje, herjeminne !


EINIGE SEINER GEDICHTE, DARUNTER " SCHEIN UND SEIN ", ERSCHEI-

NEN NACH SEINEM TODE.


    Ach,sie bleiben an dem langen

    Dürren Ast des Baumes hangen.-

    Und ihr Hals wird lang und länger,

    Ihr Gesang wird bang und bänger,

    Jedes legt noch schnell ein Ei,

    Und dann kommt der Tod herbei.


1908 STIRBT WILHELM BUSCH IN MECHTSHAUSEN.


m.m.

Nachstehend eine Werkübersicht ( von Wikisource ) :

1864 Bilderpossen , 1865 Max und Moritz , 1866 / 72 Schnaken und Schnurren

1867 Hans Huckebein der Unglücksrabe , 1869 Schnurrediburr oder die Bienen

1870 Der heilige Antonius von Padua , 1872 Die fromme Helene , 1872 Pater Filuzius

1873 Der Geburtstag oder die Partikularisten , 1874 Dideldum , 1874 Kritik des Herzens

1875 Knopp-Trilogie : Abenteuer eines Junggesellen

1876 Knopp-Trilogie : Herr und Frau Knopp

1877 Knopp-Trilogie : Julchen

1878 Die Haarbeutel , 1879 Fips der Affe , 1880 Bilderpossen

1881 Stippstörchen für Äuglein und Öhrchen

1881 Der Fuchs.Die Drachen. - Zwei lustige Sachen , 1882 Plisch und Plum

1883 Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter , 1884 Maler Klecksel

1884 Humoristischer Hausschatz , 1891 Eduards Traum , 1894 Von mir über mich

1894 Hans Huckebein, der Unglücksrabe , 1895 Der Schmetterling

1904 Zu guter Letzt

undatiert : Schein und Sein


Quelle : Literatur " Wilhelm Busch "


http://www.wilhelm-busch-seiten.de/werke/romanze.html

http://www.wilhelm-busch-seiten.de/links.html


Die Werke :
http://de.wikisource.org/wiki/Wilhelm_Busch



Prenzlmaler

Beitrag geändert von prenzlmaler (2007-01-09 13:15:15)

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