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- Peter Kalb
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Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
01. J a n u a r César Baldaccini Geboren: 01. Januar 1921 in Marseille Gestorben: 06. Dezember 1998 in Paris Französischer Bildhauer César Baldaccini, als Sohn einfacher Eltern aus der Toscana am 1. Januar 1921 in Marseille geboren, hatte dort die École des Beaux Arts besucht und war 1942 nach Paris gekommen. Als mittelloser Student der Pariser École des Beaux Arts arbeitete er in einer traditionellen Bildhauerklasse, wohnte unter dem Atelier von Alberto Giacometti, gewann Preise, besuchte Constantin Brancusi und Pablo Picasso. Sein Werdegang ging also vom soliden Handwerk aus und durch die akademische Lehre hindurch. Am Weg zum Star in der Kunstszene standen Patriarchen der klassischen Moderne. Von Anfang an verstanden sich die Nouveaux Réalistes als programmatische Gruppe unter der intellektuellen Regie des Kunstkritikers Pierre Restany. Der 39jährige César hatte sich mit seinen Plastiken aus geschweißtem Alteisen auf internationalen Ausstellungen bereits einen Namen gemacht: 1956 auf der Biennale in Venedig, 1957 auf den Biennalen in São Paolo und Carrara sowie in der Hanover Gallery in London, 1958 im Carnegie Institute Pittsburgh und auf der Weltausstellung in Brüssel, 1959 auf der 2. documenta in Kassel und in der Galerie Claude Bernard in Paris, wo das Vernissage-Publikum die Rue des Beaux Arts verstopfte. ›Sein Ruf des mondänen Clowns wächst im Verhältnis zu seinem künstlerischen Ruf in geometrischer Progression. Sein südländisches Temperament spritzt ihm aus allen Poren‹, schrieb Restany über seine Rolle im ›Pariser kulturellen Ghetto‹ der ausgehenden 50er Jahre. Durch puren Zufall sei er mit seinen Kompressionen zu den jüngeren Nouveaux Réalistes gestoßen und habe deren Manifest nachträglich unterzeichnet, da es eine gemeinsame Idee über die direkte Aneignung der Realität gegeben habe. Während die Kritik den Kunststatus der industriell gepressten Autowracks bezweifelte, sei ihm erst durch Restany bewusst geworden, dass die Kompressionen alle Bedingungen des ›Objektes‹ erfüllten und dass eine progressive Linie vom Fahrrad-Rad Duchamps von 1913 zu den hydraulisch zerquetschten Autos von 1960 führe, vom Ready-made zum Objet-plus als ›modernste Geste der Plastik des Jahrhunderts‹ (Restany). (Quelle: Wikipedia) Links zu dem Werk von Cesar Baldaccini: http://www.nicoli-sculptures.com/bildhauerei/Cesar.asp Peter Kalb & Gisela Bartulec
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
02. J a n u a r Ernst Barlach Geboren: 02. Januar 1870 in Wedel, Holstein Gestorben: 24. Oktober 1938 in Rostock Deutscher Bildhauer, Schriftsteller und Zeichner Die Ausbildung des norddeutschen Bildhauers und Grafikers Ernst Barlach beginnt in Hamburg. Hier besucht er ab 1888 die Gewerbeschule. 1891 führt ihn sein Weg an die Dresdner Akademie, wo er seine Studien im Fach Bildhauerei fortsetzt und Meisterschüler von Robert Diez wird. Gefestigt wird Barlachs gründliche akademische Ausbildung durch zwei Studienaufenthalte in Paris 1895 und 1897. Eine 1906 unternommene Russlandreise beeinflusst sein künstlerisches Schaffen nachhaltig. Die Eindrücke des urwüchsigen Bauerntums und der russischen Volkskunst schlagen sich fortan in der kraftvollen und volksnahen Gestaltungsweise seiner Skulpturen nieder. Daneben entstehen in diesen Jahren grafische Illustrationszyklen zu eigenen Dramen. 1910 lässt Barlach sich in Güstrow (Mecklenburg) nieder. 1917 findet Barlachs erste Ausstellung bei Paul Cassirer in Berlin statt, 1919 wird er als Ordentliches Mitglied der Preußischen Akademie der Künste zu Berlin aufgenommen. In den folgenden Jahren entstehen zahlreiche Holzschnitte, u.a. zu Goethes "Walpurgisnacht". 1928 erscheint Barlachs Autobiografie "Ein selbsterzähltes Leben". Eine umfangreiche Ausstellung seiner plastischen und grafischen Arbeiten ist 1930 in der Preußischen Akademie der Künste in Berlin zu sehen. 1933 wird dem Künstler der Orden Pour le mérité verliehen. Noch 1935 vollendet Barlach den "Fries der Lauschenden" im Auftrag von Hermann F. Reemtsma und entwirft ein Grabmal für Theodor Däubler. In den kommenden Jahren wird er von den Nationalsozialisten verfemt. 1936 werden seine Werke aus Museen, Kirchen und von öffentlichen Plätzen systematisch entfernt. Heute gilt Ernst Barlach als einer der bedeutendsten Bildhauer der Klassischen Moderne. Hervorragende Beispiele seiner expressionistischen Holz- und Bronzefiguren sind im Güstrower Dom, in der Marburger Elisabethkirche und in der Nationalgalerie Berlin zu sehen. Sein Wohn- und Atelierhaus in Güstrow ist heute als Museum zugänglich. (Quelle: www.Kettererkunst.de) Werke: 1908, Sitzendes Weib, Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Pl 3048, 1689 (Leihgabe aus Privatbesitz), Fichtenholz, 20,5 x 17,2 x 10 cm 1928, Der singende Mann, Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Pl 3188, 1689 (Leihgabe der Stadt Nürnberg), Bronze, 50 x 47 x 42 cm 1927, Güstrower Ehrenmal, Dom von Güstrow, Der schwebende Engel 1928, Der Geistkämpfer, Kiel UNSER PRENZLMALER HAT DIESE SKULPTUR GEZEICHNET http://de.artring.net/kunstforum/viewtopic.php?id=1019 1929, Magdeburger Ehrenmal, Magdeburger Dom, Figurengruppe 1930, Frau im Wind, Bettler, Singender Klosterschüler aus dem Fries Gemeinschaft der Heiligen, am Westwerk der Lübecker Katharinenkirche 1931, Der lehrende Christus Ein Abguss schmückt das Grabmal des Malers Christian Rohlfs (1849-1938) in Hagen, ein weiterer gelangte in das Stedelijk van Abbe-Museum in Eindhoven. Nach dem 2. Weltkrieg fand der dritte Abguss Aufstellung in der Christuskirche Hamburg-Othmarschen. Der vierte Abguss befindet sich in der Eingangshalle des Hauses der Kirche in Kassel. 1934, Der Wanderer im Wind - mit dieser Plastik richtete er sich gegen den Nationalsozialismus 1935, Fries der Lauschenden, 9 Holzfiguren im Auftrag von Hermann F. Reemtsma, Ernst Barlach Haus, Hamburg 1936, Der Buchleser, Schwerin, Staatl. Museum, Bronze Links zu dem Werk von Ernst Barlach: http://www.barlach-stiftung.de/ http://www.ernst-barlach.de/bildhauer/b … hp?lang=de http://www.barlach-haus.de/eb.htm Peter Kalb & Gisela Bartulec
Beitrag geändert von Peter Kalb (2007-01-03 16:07:29)
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
02. J a n u a r Christian Daniel Rauch Geboren: 02. Januar 1777 in Arolsen Gestorben: 03. Dezember 1857 in Dresden Deutscher Bildhauer Mit seinem Werk, das gleichermaßen Porträtbüsten, Denkmäler und Grabmonumente umfasst, gehört Christian Daniel Rauch zu den Hauptvertretern des Berliner Klassizismus. 1797 trat er Rauch als Kammerdiener in den Dienst Friedrich Wilhelms II. ein. Nach dessen Tod setzte er seine Tätigkeit am Hof Königin Luises fort. Nebenbei besuchte Rauch an der Akademie Übungen im Aktzeichnen und kunsthistorische Vorlesungen. Nachdem 1800 erstmals Werke von ihm auf der Akademieausstellung zu sehen waren, wurde Johann Gottfried Schadow auf ihn aufmerksam und nahm ihn in seiner Werkstatt auf. Vier Jahre später wurde das Talent des jungen Künstlers mit einem Stipendium für einen sechsjährigen Romaufenthalt gefördert. In Rom wurde Rauch von Wilhelm von Humboldt protegiert, in dessen Haus er u.a. den dänischen Bildhauer Bertel Thorvaldsen kennen lernte, dessen Stil auf ihn einen großen Einfluss ausübte. Als Königin Luise 1810 starb, bekam Rauch durch Humboldts Vermittlung den Auftrag zur Schaffung des Sarkophags der Verstorbenen. Das Denkmal wurde in Rom ausgeführt und gelangte schließlich 1815 über abenteuerliche Umwege nach Berlin. In überlebensgroßer Gestalt ist die Königin auf einer Prunkliege gleichsam schlafend dargestellt. Der auf einem Kissen ruhende Kopf ist mit einem Diadem geschmückt, das an ihre Königswürde erinnert. In seinem Werk hebt Rauch die Erhabenheit und Schönheit der Verstorbenen hervor. Außer des Diadems erinnert jedoch nichts an das Amt, das Luise innehatte. In dem Kunstwerk wird die politische Repräsentation zu Gunsten der menschlichen Größe der Verstorbenen zurückgestellt. Dem fast bürgerlichen Lebensstil Luises wurde mit der schlichten, aber würdevollen Arbeit Rauchs ein ehrenvolles Denkmal gesetzt. Nach der Ausführung dieses bedeutenden Auftrags folgten weitere, die Rauch zu einem allgemein anerkannten Künstler machten. Davon zeugen u.a. die Standbilder der Generäle Scharnhorst und Bülow, die neben der Neuen Wache Schinkels ihren Aufstellungsort fanden. Sein wohl bekanntestes Werk ist jedoch das “Unter den Linden” errichtete Reiterstandbild Friedrichs des Großen. Die ersten Pläne zu diesem Denkmal stammten bereits aus dem Jahr 1780, doch weigerte sich Friedrich der Große, schon zu Lebzeiten in Form eines Denkmals gewürdigt zu werden. Nach vielen Diskussionen und Entwürfen erhielt schließlich 1836 Rauch den Auftrag, wobei die Frage, ob der König realistisch oder idealisierend, in authentischer Kleidung oder antikisierend dargestellt werden sollte, Anlass für viele Kontroversen bot. Letztlich konnte man sich auf ein historisches Gewand und eine realistische Gestalt des großen Herrschers einigen. Die Grundsteinlegung erfolgte am 1. Juni 1840, dem 100. Jahrestag der Thronbesteigung Friedrichs II., 1851 wurde das Denkmal enthüllt. Das Reiterstandbild zeigt den Monarchen nicht vorrangig als Militär und kommt einer bürgerlichen Auffassung des Herrschertums entgegen. Es steht somit am Beginn einer realistischen Denkmalauffassung ohne mythologische Überhöhung. Am Sockel sind zahlreiche weitere Persönlichkeiten dargestellt, die in besonderer Beziehung zur Person und Regierungszeit Friedrichs des Großen standen. Obwohl Schadow und Rauch fast gleichaltrig waren, liegen die Werke des Lehrers und seines Schülers entwicklungsgeschichtlich weit auseinander. Die Arbeiten Schadows stehen noch in der Bildhauertradition des 18. Jahrhunderts, während mit dem Werk Rauchs das 19. Jahrhundert beginnt. (Quelle: www.preussen.de) Links zu dem Werk von Christian Daniel Rauch: http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Daniel_Rauch http://www.kunst-und-kultur.de/Kuenstle … ex.php/28/ Peter Kalb & Gisela Bartulec
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
03. J a n u a r Georg Wrba Geboren: 03. Januar 1872 in München Gestorben: 09. Januar 1939 in Dresden Deutscher Bildhauer und Grafiker zwischen Historismus und Moderne. Georg Wrba wurde als Sohn eines Schmiedes am 3. Januar 1872 in München geboren. Seine Ausbildung begann bei Jakob Bradl dem Älteren und dessen Sohn Jakob Bradl dem Jüngeren. Zwischen 1891 und 1896 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München. Nach einem Italienaufenthalt 1897 ließ er sich als selbständiger Bildhauer in München nieder und wurde Leiter der städtischen Bildhauerfachschule. 1906 - 1907 zog er nach Berlin, wo er Bauplastiken für die Architekten Ludwig Hoffmann und Alfred Messel schuf. Nach seinem Umzug nach Dresden lehrte er von 1907 bis 1930 an der Akademie für Bildende Künste Dresden. Georg Wrba starb am 9. Januar 1939 in Dresden - dort ist ihm zu Ehren eine Straße benannt. (Quelle: www.wikipedia.de) Werke: Georg Wrbas Werk umfasst vor allem Bau-, Brunnen und Kleinplastiken. 1900 Diana auf der Hirschkuh, Kunsthalle Bremen 1900 Europa auf dem Stier, Kunsthalle Bremen 1900 Kriegerbrunnen, Nördlingen 1906 Reiterstandbild Otto von Wittelsbach, Wittelsbacherbrücke München 1906 - 1911 Beteiligung am bauplastischen Schmuck des Alten Stadthauses in Berlin, u.a. Allegorien der Bürgertugenden und Gestaltung des Festsaales (Bärensaal) 1907 allegorische Bronzegruppen als Bekrönung des Charlottenburger Tores bei der Charlottenburger Brücke, Berlin (eingeschmolzen) 1910 Gruppe Bacchus auf trunkenem Esel, vor dem Neuen Rathaus, Dresden 1910 Plastik der Aphrodite am "Marie Gey - Brunnen" (Friedrich-List-Platz in Dresden) 1912/13 Beteiligung am Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain, Berlin 1911 - 1933 künstlerischer Leiter der Restaurierungsarbeiten am Dresdner Zwinger 1932 umfangreiches Ensemble von Innenarchitekturplastik im Dom zu Wurzen Links zu dem Werk von Georg Wrba: http://www.moyland.de/pages/staendigesa … astik02_01 http://www.rosengarten-dresden.de/site/ … _wrba.html Peter Kalb & Gisela Bartulec
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
04. J a n u a r Francois Rude Geboren: 04. Januar 1784 in Dijon Gestorben: 03. November 1855 in Paris Französischer Bildhauer. Rude war anfangs Schmied, bildete sich seit 1807 in Paris auf der École des Beaux-Arts und bei Pierre Cartellier, war von 1815 bis 1827 in Brüssel mit dekorativen Arbeiten für königliche Schlösser beschäftigt und siedelte dann nach Paris über, wo seine künstlerische Tätigkeit erst ihren Aufschwung nahm. Zwei Büsten des Malers Jacques-Louis David, Maler (1748 - 1825) und jeweils ein Entwurf zu einer Statue von Michel Ney (1769 - 1815) und eine Büste von Gaspard Monge (1746 - 1818) sind einige Werke von ihm. In seinen ausgeführten Hauptwerken, wird die antike Überlieferung bereits von dem modernen Naturalismus durchdrungen. (Quelle: www.wikipedia.de) Werke: Merkur, den Flügelschuh befestigend (1827 Neapolitanischer Fischerknabe (1831 Der Auszug der Freiwilligen (1792, Relief am Triumphbogen zu Paris, ausgezeichnet durch die leidenschaftliche Bewegung der Gruppen), Ludwig XIII.. als Knabe (1842), Grabfigur von G. Cavaignac (1847, auf dem Montmartre in Paris), Christus am Kreuz 1852, (im Louvre) Jungfrau von Orleans 1852 Die Auferstehung Napoleons Denkmal von Michel Ney in Paris Links zu dem Werk von Francois Rude: http://www.dia.org/asp/search/ExecuteSe … 20francois http://cartelen.louvre.fr/cartelen/visi … &langue=fr http://www.artandarchitecture.org.uk/se … n%c3%a7ois Peter Kalb & Gisela Bartulec
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
04. J a n u a r Wilhelm Lehmbruck Geboren: 04. Januar 1881 in Meiderich bei Duisburg Gestorben: 25. März 1919 in Berlin Deutscher Bildhauer und Graphiker. Wilhelm Lehmbruck gilt als einer der Wegbereiter der Plastik des 20. Jahrhunderts. 1895 beginnt sein künstlerischer Werdegang mit dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Düsseldorf. Lehmbruck arbeitet nach dem Tod des Vaters 1899 kurzzeitig als Gehilfe in einem Bildhaueratelier. 1901 nimmt der Künstler seine Ausbildung aber wieder auf und studiert an der Kunstakademie in Düsseldorf. Lehmbruck erhält als Meisterschüler von Karl Janssen ein Stipendium und ein Freiatelier. Werke sozialer Thematik entstehen unter dem Einfluss von Meunier und Kollwitz wie auch den Frühwerken Zolas und Hauptmanns. Im Jahr 1904 hinterlässt eine erste große Rodin-Ausstellung in Düsseldorf nachhaltigen Eindruck bei dem Studenten. Sein künstlerisches Umfeld bestimmt auch weiterhin die Entwicklung entscheidend mit. 1910 in Paris begegnet Lehmbruck Matisse, Archipenko, Brancusi und Modigliani, die seinen Weg zur expressionistischen Plastik fördern. Im „Salon d’Automne“ stellt der Bildhauer erstmalig aus. Exponate sind eine „Stehende weibliche Figur“ und die „Kniende“. Lehmbruck ist 1911/12 im „Salon des Indépendents“ und der Sonderbund-Ausstellung in Köln vertreten. Der Bildhauer siedelt bei Kriegsausbruch nach Berlin über. 1915/16 arbeitet er als Sanitäter in einem Lazarett. Vom Kriegsgeschehen angeekelt, verbringt Lehmbruck die beiden letzten Jahre des Krieges in Zürich. Wilhelm Lehmbruck kehrt im Winter 1917 als gebrochener Mann nach Berlin zurück und scheidet dort wenige Wochen später freiwillig aus dem Leben. Die ersten in Paris entstandenen Arbeiten zeigen noch das schwere plastische Volumen Maillols, während allmählich eine Loslösung vom klassischen Kanon und die Entwicklung hin zu einer entmaterialisierten, expressiven Form stattfindet. Dies geschieht in einem überlängten raumausgreifenden Stil, der zunehmend architektonischer und abstrakter wird. (Quelle: www.wilhelm-lehmbruck.de) Wilhelm Lehmbrucks "Kniende" war Blickfang und Einstimmung auf der documenta 1 (1955) und der documenta III im Jahr 1964 in Kassel. Links zu dem Werk von Wilhelm Lehmbruck: http://www.wilhelm-lehmbruck.de/werke.shtml http://www.sammlung-frieder-burda.de/au … ntent.html http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Lehmbruck Peter Kalb & Gisela Bartulec
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
05. J a n u a r Hermann Howaldt (eigentlich Hermann Heinrich Howaldt) Geboren: 05. Januar 1841 in Braunschweig Gestorben: 02. Dezember 1891 in Braunschweig Deutscher Bildhauer, Erzgießer und Kupfertreiber. Hermann Howaldt wurde in Braunschweig als Sohn des Erzgießers und Kupfertreibers Professor Georg Ferdinand Howaldt geboren. Er erlernte zunächst in dessen Werkstatt an der Helmstedter Straße das anspruchsvolle künstlerische Handwerk. Alsbald firmierte die Bildgießerei der Künstlerfamilie unter Georg Howaldt & Sohn. Hermann Howaldt heiratete am 21. März 1872 in Braunschweig Helene Brust und hatte mit ihr sechs Kinder. Ab 1880 besorgte er ausschließlich die Aufträge und deren Ausführung. Nach dem Versterben seines Vaters führte er die Gießerei bis zu seinem eigenen tragischen Tode fort. Bei der Ausführung der 4,8 m hohen und 1,7 t schweren Fama für die Glaskuppel des Ausstellungsgebäudes der Dresdner Kunstakademie stürzte er vom Gerüst. Werke: Gauß-Statue, 1880, nach Entwurf von Fritz Schaper für Braunschweig Siegesdenkmal, 1881, nach Entwurf von Adolf Breymann, nach dessen Tod fortgeführt von Robert Diez, für Braunschweig Denkmal Johann Sebastian Bach, 1883, nach Entwurf Adolf von Donndorf, Bronzeguß für Eisenach, enthüllt 28.9.1884 Statue der Germania am Siegesdenkmal in Leipzig, Treibarbeit nach Entwurf von Rudolf Siemering, enthüllt 1888 - entfernt auf Antrag der SPD-Fraktion 1946 Statue Mendelssohn Bartholdy, nach Entwurf von Werner Stein für Leipzig (Gewandhausplatz), enthüllt 1892, entfernt während einer Auslandsreise des Leipziger Bürgermeisters Goerdeler im November 1936 Fama für die Kuppel des Ausstellungsgebäudes der Dresdner Kunstakademie (sog. Zitronenpresse), vergoldete Kupfertreibarbeit nach Entwurf von Robet Henze (1890), fertig gestellt bis 1893 vom Dresdener Bildhauer Paul Rinckleben. Peter Kalb & Gisela Bartulec
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
06. J a n u a r Jean Robert Ipoustéguy Geboren: 06. Januar 1920 in Dun-sur-Meuse, Lothringen Gestorben: 08. Februar 2006 Französischer Bildhauer und Maler. In Paris besuchte er die Abendkurse von Robert Lesbounit, um Malerei und Zeichenkunst zu erlernen. Im Zweiten Weltkrieg diente Ipoustéguy als Soldat. Anschließend war er als Maler tätig, 1947 bis 1948 arbeitete er in Montrouge an der Ausgestaltung der Kirche Saint-Jacques mit. 1949 übersiedelte der Künstler nach Choisy-le-Roi und begann mit Bildhauerarbeiten. Er zeichnete, malte Aquarelle und schrieb. Ipoustéguy wurde vom Surrealismus beeinflusst, neben sozialen Themen setzte er sich mit erotischen Motiven und mit dem Tod auseinander. Auf der Biennale von Venedig im Jahr 1964 erhielt er den Bright-Preis. 1979 schuf Ipoustéguy die Plastik vor dem Kongresszentrum Berlin: „L'homme construit sa ville“. Er wurde 1977 mit dem Großen Nationalpreis für Kunst ausgezeichnet und 1984 zum Ritter der Ehrenlegion geschlagen. Einige von Ipoustéguys Werken werden heute in seinem Geburtsort Dun-sur-Meuse gezeigt; seine Skulpturen sind weltweit in Museen ausgestellt. Er wandte sich nach architektonisch-abstrakten Modellen dem Thema der menschlichen Figur zu. Ipoustéguy war Autodidakt. Jean Ipoustéguy starb am 8. Februar 2006 in seiner Heimatstadt Dun-sur-Meuse. (Quelle: Wikipedia) Links zu dem Werk von Jean Robert Ipoustéguy: http://www.sculpture.net/gallery/showph … 500/page/1 http://www.ipousteguy.net/ Peter Kalb & Gisela Bartulec
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
07. J a n u a r Zum 2 3 0. Geburtstag Lorenzo Bartolini Geboren: 07. Januar 1777 in Vernio bei Savignano, Toskana Gestorben: 20. Januar 1850 in Florenz Italienischer Bildhauer. Bartolini entstammt einer einfachen Handwerkerfamilie. Schon als Kind kam er nach Florenz in eine der Fabriken, welche aus Alabaster (Gips) Kunsthandwerk in Serie herstellten. Später wechselte Bartolini nach Volterra, wo er ebenfalls als Alabastrajo arbeitete. Mit 20 Jahren ging er nach Paris, um dort Kunst zu studieren. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich in dieser Zeit mit der Herstellung von Nippes, ähnlich dem aus seiner Fabrikzeit. Dort in Paris schloss er bald Freundschaft mit Jean Auguste Dominique Ingres und kam durch dessen Vermittlung an die Akademie der bildenden Künste. Als Bartolini mit seinem Relief Kleobis und Biton bei einem akademischen Wettbewerb einen zweiten Preis gewann, wurde Dominique Denon auf ihn aufmerksam. Denon, der Generalinspektor aller Pariser Museen, empfahl ihn weiter und in Folge bekam Bartolini einige sehr lukrative Staatsaufträge. Napoléon Bonaparte entsandte ihn 1808 nach Carrara, um dort eine Schule für Bildhauerei zu gründen. Bis 1814 sein Dienstherr Napoleon abdanken musste, war er mit der Leitung dieser Schule betraut. Als wütende Bürger aus Carrara Bartolini aus der Stadt jagten, ging er nach Paris zurück und begleitete seinen Kaiser nach Elba. Im Juni 1815, nach der Schlacht bei Waterloo, ging Bartolini zurück nach Italien und ließ sich als freier Künstler in Florenz nieder. Dort berief man ihn 1839 als Nachfolger von Paolo Ricci zum Dozenten der Akademie der bildenden Künste. Im Alter von 73 Jahren starb Prof. Lorenzo Bartolini am 20. Januar 1850 in Florenz. Bartolinis Richtung ist durch die akademische Manier der Davidschen Schule bestimmt und nähert sich auch zum Teil der Auffassung Canovas. In seiner langen und einflussreichen Lehrtätigkeit an der Florentiner Akademie machte er sich besonders dadurch verdient, dass er die Arbeit nach dem lebenden Modell wieder einführte. (Quelle: Wikipedia) Link zu dem Werk von Lorenzo Bartolini: http://www.artandarchitecture.org.uk/se … 2c+Lorenzo Peter Kalb & Gisela Bartulec
Beitrag geändert von Peter Kalb (2007-01-07 14:36:38)
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
08. J a n u a r Ernst Oldenburg Geboren: 08. Januar 1914 in Danzig Gestorben: 09. Januar 1992 in Unna Deutscher Bildhauer und Maler. 1928, im Alter von vierzehn Jahren, wird er in die Kunstklasse von Prof. Fritz August Pfuhle an der Technischen Hochschule in Danzig aufgenommen. Seine erste Ausstellung hat Oldenburg bereits 1932 in der Kunstkammer von Danzig zusammen mit Werken von Otto Dix. Er lernt Max Pechstein, Carl Hofer und Ernst Ludwig Kirchner kennen. Ab 1936 Zusatzstudium und Arbeit als Architekt in Berlin. Kontakte zur internationalen Kunstszene in Frankreich und Italien. 1938 heiratet er Stella von Baggehufvudt. 1940 wird Oldenburg wird zur Marine eingezogen. 1945 flieht er mit der Familie von Danzig nach Stralsund. 1949 kehrt er nach Berlin (Ost) zurück, wo er u. a. mit Bert Brecht und Anna Seghers in Kontakt tritt. 1954 folgt die fluchtartige Übersiedlung in die Bundesrepublik, wo er in Fissau, Holstein, ansässig wird. Intensive Zuwendung zur Landschaftsmalerei. Erneute Auslandsreisen, vor allem nach Paris. Noch im gleichen Jahr richtet Oldenburg ein Zweitatelier in Marl ein. 1958 folgen Ausstellungen in den USA, in der Schweiz, den Niederlanden und Skandinavien. Weitere Ausstellungen in Hamburg, Bremen, Frankfurt am Main, Essen. 1967 lässt er sich endgültig in Unna-Kessebüren nieder, wo er bis zum Ende seines Lebens in der alten Dorfschule wohnt und arbeitet. Weitere internationale Ausstellungen mit Reisen nach Spanien, Italien, Japan und in die USA. 1988 erleidet der Künstler einen schweren Schlaganfall mit folgender rechtsseitiger Lähmung. Oldenburg arbeitet fortan nur noch mit der linken Hand. Am 9. Januar 1992 stirbt Ernst Oldenburg in Unna. Die Bildhauerei ermöglicht es Oldenburg, seine Auffassung des Menschlichen wirkungsvoll und kompromisslos auf den Punkt zu bringen. Die Konzentration auf die aus jedem Zusammenhang gelöste Figur bewirkt in Verbindung mit der Dreidimensionalität des Mediums eine Zuspitzung des gestischen Ausdrucks. Wird die menschliche Existenz in der Malerei als Form behandelt, so gewinnt sie in der Skulptur an Gestalt. Das Sichtbare gerinnt zum Greifbaren, zur verkörperten Realität dessen, was nicht sichtbar ist. (Quelle: Oldenburg-Museum) Über das malerische Werk von Ernst Oldenburg könnt ihr unter Malerehrung von Prenzlmaler etwas erfahren. Link zu dem Werk von Ernst Oldenburg: http://www.oldenburg-museum.de/skulptur Peter Kalb & Gisela Bartulec
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
09. J a n u a r Nicolas Coustou Geboren: 09. Januar 1658 in Lyon Gestorben: 01. Mai 1733 in Paris Französischer Bildhauer. Coustou lernte zunächst bei seinem Vater, bevor er 1676 nach Paris ging um bei seinem Onkel Antoine Coysevox zu lernen. 1681 oder 1682 gewann er den römischen Akademiepreis, der ihm ermöglichte von 1683 bis 1686 an der Académie de France in Rom weiterzustudieren. Nach seinem Studium kehrte er nach Paris zurück und wurde 1693 Mitglied der königlichen Akademie. 1702 wurde er Professor, 1720 Rektor und 1733 - kurz vor seinem Tod - Kanzler. Die Revolution hat auch unter seinen Werken stark aufgeräumt. Erhalten sind die kolossale Gruppe der Vereinigung der Seine und Marne, jetzt im Tuileriengarten, die Bronzestatue der Saône in Lyon, Kreuzabnahme in Notre Dame, die Marmorstatue Ludwigs XV. und das Relief: Apollo zeigt Frankreich die Büste Ludwigs XV., beide im Louvre, Werke von theatralischem Pathos mit allen Vorzügen und Schwächen des Barockstils. (Quelle: Wikipedia) Link zu dem Werk von Nicolas Coustou: http://www.insecula.com/contact/A000006.html Peter Kalb & Gisela Bartulec
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
10. J a n u a r Eduardo Chillida Juantegui geboren: 10. Januar 1924 in San Sebastián gestorben: 19. August 2002 in Hernani bei San Sebastián Spanischer Bildhauer und Grafiker. Er träumte ursprünglich von einer Karriere als Fußballer und war auch auf dem besten Wege, da er als exzellenter Torhüter galt und Angebote von den Renommiervereinen Real Madrid und FC Barcelona erhielt. Doch der Traum zerplatzte wie eine Seifenblase, als ihm ein gegnerischer Spieler die Kniescheibe zertrümmerte und er mit 20 die Fußballschuhe an den Nagel hängen mußte. Was für seinen baskischen Verein Real Sociedad eine Katastrophe war, sollte sich für die Kunst als Glücksfall erweisen, denn Chillida wurde zu einem der bedeutendsten Bildhauer der Welt. Von 1943 bis 1947 studierte er in Madrid Architektur, ging dann aber nach Paris, um sich ganz der Kunst, speziell der Bildhauerei, zu widmen. Er experimentierte mit den unterschiedlichsten Materialien: Holz, Ton, Stahl, Eisen, Granit, Beton, Alabaster, Terrakotta. 1950 kehrte er in die Heimat zurück, ließ sich in Hernani nieder, gründete eine Familie (acht Kinder) und schuf fortan überwiegend abstrakte, bis zu 100 Tonnen schwere Monumental-Plastiken aus Eisen und Stahl. Sein berühmtestes Werk entstand 1977 in der Bucht von San Sebastian. Die Skulptur „Kamm der Winde” besteht aus drei riesigen ineinander greifenden, halb offenen Eisenringen, die aus den Felsen am Meer herausragen und wie mächtige Zangen in die Leere greifen. Anläßlich seines 75. Geburtstages wurden dem Künstler im Königin-Sofia-Museum in Madrid und im Guggenheim-Museum in Bilbao zwei große Retrospektiven gewidmet, und im September 2000 eröffnete er in Anwesenheit von König Juan Carlos I. in Hernani sein eigenes Museum, das er „Chillida-Leku” (Chillida-Raum) nannte. In einem Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert und auf dem dazugehörigen zwölf Hektar großen Wiesengelände sind die Werke seiner Privatsammlung zu sehen. Eines seiner größten Projekte blieb Chillida aber verwehrt: Die Aushöhlung des Tindaya-Bergs auf der Kanaren-Insel Fuerteventura, den er in ein lichtdurchflutetes Kunstwerk verwandeln wollte, stieß auf erbitterten Widerstand der Umweltschützer und wurde immer wieder hinausgezögert. Die Urne mit der Asche des an den Folgen der Alzheimer Krankheit gestorbenen „Dichter des Eisens”, wie Chillida genannt wurde, wurde gemäß seines letzten Willens in seinem Museum in Hernani beigesetzt – unter einem Magnolienbaum. Windkamm VI - Stahl-Skulptur in Paris (UNESCO-Gebäude) (1969); Kamm der Winde - Eisen-Skulptur in der Bucht von San Sebastian (1977); Haus für Goethe - Eisen-Skulptur in Frankfurt/Main (1986); Toleranz und Dialog - Eisen-Skulptur in Münster (1993); Gruß an Heidegger - Eisen-Skulptur in Frankfurt/Main (1994); Berlin - Eisen-Skulptur in Berlin (Kanzleramt) (1995) (Quelle: Areion) Link zu dem Werk von Eduardo Chillida: http://commons.wikimedia.org/wiki/Eduardo_Chillida http://www.eduardo-chillida.com/ Peter Kalb & Gisela Bartulec
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
10. J a n u a r Barbara Hepworth geboren: 10. Januar 1903 in Wakefield, England gestorben: 20. Mai 1975 in St. Ives/Cornwall, England Englische Bildhauerin. Sie studierte Kunstwissenschaft an der Kunsthochschule in Leeds, wo sich sich mit Henry Moore anfreundete. Es folgte eine Fortführung der Ausbildung am Royal College of Art in London und in Italien. Barbara Hepworth war Teilnehmerin der documenta 1 (1955) und der documenta II (1959) in Kassel. Von ihr stammt die Skulptur Single Form, die in den sechziger Jahren entstand und an UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld erinnert. Sie heratete den Künstler John Skeaping und in 2. Ehe Ben Nicholson. 1965 wurde sie geadelt. Gestorben ist sie bei einem Brand in ihrem Studio in St. Ives in Cornwall. Ihr Haus dient heute als Museum, das an ihr Leben erinnert. (Quelle: Wikipedia) Link zu dem Werk von Barbara Hepworth: http://www.eghn.org/etfg-hepworth-fotogalerie http://www.tate.org.uk/stives/hepworth/default.htm http://en.wikipedia.org/wiki/Barbara_Hepworth Peter Kalb & Gisela Bartulec
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
11. J a n u a r Alexander Stirling Calder geboren: 11. Januar 1870 in Philadelphia, USA gestorben: 1945 in New York Amerikanischer Bildhauer. 1885 im Alter von 16 Jahren studierte er unter Thomas Eakins an der Pennsylvania Academie of Fine Art. 1890 ging Calder nach Paris, wo er in der Academie Julian unter Henri Michel Chapu studierte. Er wurde von der Ecole des Beaux-Arts anerkannt, wo er dem Atelier von Alexandre Falguiére beitrat. 1902 kehrte er nach Philadelphia zurück und begann ernsthaft seine Karriere als Bildhauer. Er war in vielen Schulen als Lehrer tätig, wie in der Philadelphia Academy of the Fine Arts, in der Schule Industrial Art, in Philadelphia, in der National Academy of Design in New York, sowie in der Students Art League, in New York. Link zu dem Werk von Alexander Stirling Calder: http://en.wikipedia.org/wiki/Alexander_Stirling_Calder http://www.askart.com/AskART/artists/se … tist=79261 http://www.crsculpture.com/artists/alex … index.html Peter Kalb & Gisela Bartulec
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
13. J a n u a r Carl Burckhardt geboren: 13. Januar 1878 in Lindau gestorben: 24. Dezember 1923 in Ligornetto Schweizer Bildhauer und Maler. Polylithe Skulptur 1896 wurde Burckhardt zunächst Schüler des Malers Fritz Schider. Zusammen mit seinem Jugendfreund Heinrich Altherr besuchte er während der folgenden zwei Jahre die Privatschule von Heinrich Knirr in München. 1899 reiste Burckhardt gemeinsam mit Altherr nach Rom, wo ihn im Anschluß die Bildhauerei immer stärker faszinierte. 1901 begann er ein grosses bildhauerisches Projekt, die Gruppe Zeus und Eros, die ihn jahrelang beschäftigte. 1904 arbeitete er intensiv an der Skulptur Venus, die er als polylithe Komposition konzipierte. 1908 beteiligte er sich an der Konkurrenz für die Nischenfiguren und die Fassadenreliefs am Züricher Kunsthaus, die ihm 1909 zugesprochen wurde. Während der Zeit der Arbeiten am Kunsthaus begann Burckhardt in seinem Basler Ateilier mit dem Modellieren von kleineren Figuren. 1922 gewann Burckhardt den Wettbewerb der Staatlichen Kunstkredit Basel-Stadt mit seiner Skulptur Ritter Georg, von dem er nur noch die Probeaufstellung erlebt. Die definitive Aufstellung erlebte er jedoch nicht mehr, da er am 24. Dezember 1923 starb. Link zu dem Werk von Carl Burckhardt: http://www.rauschenbach.ch/basileae/all … gemein.htm Peter Kalb & Gisela Bartulec
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
14. J a n u a r Jürgen Weber geboren: 14. Januar 1928 in Münster, Westfalen Deutscher Bildhauer Nach einer Lehre als Bronzegießer begann er ein Studium in Medizin, sowie von Kunstgeschichte und Bildhauerei an der Kunstakademie Stuttgart. Ab 1961 bis zu seiner Emeritierung 1996 war er Professor an der TU Braunschweig auf dem Lehrstuhl für elementares Formen. Neben seiner Lehrtätigkeit schuf er eine Reihe bekannter Plastiken vor allem aus den Werkstoffen Bronze und Stein. „Die Frage nach dem Ordnungsprinzip und ihre Beantwortung ist der einzig wirklich fruchtbare Angelpunkt für jede Art von Diskussionen über Kunst" (Jürgen Weber). In Nürnberg hat er sich mit zwei Werken verewigt: „Narrenschiff Hameln“ Skulptur „Ehekarussel“ Brunnen Link zu dem Werk von Jürgen Weber: http://juergenweber.kulturserver.de/ Peter Kalb & Gisela Bartulec
Beitrag geändert von Peter Kalb (2007-01-15 23:11:25)
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
15. J a n u a r Rudolf Schweinitz geboren: 15. Januar 1839 in Charlottenburg gestorben: 07. Januar 1896 in Berlin Deutscher Bildhauer Rudolf Schweinitz bildete sich 1855-65 auf der Berliner Akademie bei Hermann Schievelbein, wobei er sich an dessen Freiherr vom Stein-Denkmal beteiligte. 1865 ging er über Paris nach Italien und machte dann kürzere Studienreisen nach Kopenhagen, München, Wien und Pest. Schon seine damals gearbeiteten Genrefiguren erregten die schönsten Hoffnungen, die er nachher in reichem Maß erfüllte. 1896 wählte er den Freitod. Werke: Acht Kolossalgruppen für die Königsbrücke in Berlin Reliefs aus der Geschichte Berlins für die Balkonbrüstung des Berliner Rathauses (Fassadenfriese zur Jüdenstraße) Büste Friedrich Graf von Geßler. Alle drei Büsten für die Berliner Ruhmeshalle. Link zu dem Werk von Rudolf Schweinitz: http://www.artnet.com/Artists/LotDetail … 4E8B0F27FB Peter Kalb & Gisela Bartulec
Beitrag geändert von Peter Kalb (2007-01-15 23:09:46)
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
16. J a n u a r Martin Mayer geboren: 16. Januar 1931 in Berlin Deutscher Bildhauer, Grafiker und Zeichner. Mit 15 Jahren wurde er Privatschüler von Prof. Theodor Georgii in München, dem Schüler und Schwiegersohn Adolf von Hildebrands. Von 1949 bis 1954 studierte er bei ihm an der Akademie der Bildenden Künste München und entwickelte dort seine eigene, an der menschlichen Gestalt orientierte Handschrift. Neben zahlreichen Büsten und Grafiken schuf er seit Ende der 50er Jahre rund 30 mächtige Bronzefiguren für den öffentlichen Raum: Zu den berühmtesten zählen die großen Gewandfiguren, wie der "Jakobspilger" in Speyer und Hastingues, die Luther-Statuen in Landau und Weißenburg, der "Franziskus" in München und Mannheim sowie die prallen weiblichen Akte wie seine "Olympia Triumphans", die sich im Olympiapark München auf ihren kräftigen Armen in den Himmel streckt. Bis heute sind Frauenbildnisse, wie die "Landavia" in Landau, die "Pause" in Speyer oder die Haarwaschende in München, Zentrum seiner Arbeit. Martin Mayer gilt als einer der letzten Vertreter der klassisch-modernen Skulptur in der Tradition von Auguste Rodin, Aristide Maillol, Marino Marini und Henry Moore. Seine Ausstellungen beschränken sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, auf die seit 1953 kontinuierliche Teilnahme an der Großen Kunstausstellung in seiner Wahlheimatstadt München. Er hat, trotz der enormen öffentlichen Präsenz seines plastischen Werkes, bis in die kunsthistorische Fachwelt hinein den Status eines großen Unbekannten. Link zu dem Werk von Martin Mayer: http://www.martin-mayer.org/ http://commons.wikimedia.org/wiki/Martin_Mayer Peter Kalb & Gisela Bartulec
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
17. J a n u a r Oliver O’Connor Barrett geboren: 17. Januar 1908 in Eltham, London, England gestorben: im Juli 1989 in Cwm Prysor, Trawsfynydd, Wales Englischer Bildhauer, Grafiker, Maler, Dichter und Komponist. Er studierte am Fircroft College in England, war aber weitestgehend Autodidakt als Bildhauer. 1933 stellte er in der Royal Academy aus. 1937-38 schuf er die Täfelung „The Temptation of St. Anthony“. 1942 stellte er im New Orleans Art Center aus, 1945 in der Pennsylvania Academy of Fine Art. Einige seiner Arbeiten finden sich im Brimingham Museum & Art Gallery in England. 1980 veröffentliche er sein Buch „Myself Emerging“ Link zu dem Werk von Oliver O’Connor Barrett: http://www.powerframe.com/barrett/gallery.html Peter Kalb & Gisela Bartulec
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Re: Peter Kalb: Bildhauerehrung Januar
18. J a n u a r Antoine Pevsner geboren: 18. Januar 1866 in Orel gestorben: 12. April 1962 in Paris Russischer Bildhauer und Maler. Von 1902 bis 1910 besuchte er die Kunstschule Kiew und die Akademie in St. Petersburg. 1911 bis 1913 macht er in Paris Bekanntschaft mit Archipenko und Modigliani. Zusammen mit seinem Bruder veröffentlicht er 1920 in Moskau das Realistische Manifest. Im Jahr 1931 war er, zusammen mit Theo van Doesburg, Naum Gabo, Auguste Herbin und Georges Vantongerloo Gründungsmitglied der Künstlerbewegung Abstraction-Création in Paris. Antoine Pevsner war Teilnehmer der documenta 1 (1955) und der documenta II im Jahr 1959 in Kassel. Link zu dem Werk von Antoine Pevsner: http://www.nashersculpturecenter.org/In … entID=1332 http://www.tate.org.uk/servlet/ArtistWo … istid=1761 http://www.kunstmuseumbasel.ch/de/colle … toine.html Peter Kalb & Gisela Bartulec
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