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#1 Re: Malerei (Bildbegutachtung) » Phantasiebild (Felsen) » 2010-03-31 09:31:19

Ich habe das am Po abgeleitet, da ich keine weiblichen Rundungen erkennen kann. Bei dem heutigen Magerwahn sehen manche Frauen aber auch fast wie Männer aus von hinten... Deinen Stil finde ich jedenfalls sehr schön. Die Bilder beruhigen mich und strahlen mich gleichzeitig an. Die Farbwahl finde ich sehr ungewöhnlich. Du hast sehr viel Gelb verwendet. Sonne satt.

#2 Re: Allgemeine Diskussion » Kunst von 1960 bis heute - brauche eure Hilfe! » 2010-03-30 15:38:56

der gebenedeite schrieb:

Hi AVM,
also dass ist ja wirklich eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe.

Einen Titel hab ich schon:
"Kunst 1060 - 2010: von Twiggy bis Twitter"
Kunsthistorisch fallen mir da natürlich die "üblichen Verdächtigen" (Warhol, Beuys, Lichtenstein etc...)
ein, aber ich glaube darüber habt ihr sicher auch schon im Kunstunterricht gesprochen.

Stilgeschichtlich ist die Epoche (wenn man das so nennen darf) vor allem geprägt durch die Abkehr von
der Hochphase der Abstraktion in der Nachkriegstzeit zu vollem Stilpluralismus (alle möglichen Stile gleichzeitig ) geprägt.
Popart neben Informel, Opart, Landart die Label wechselten in einem immer schnelleren und auch für Insider oft verwirrenden
Tempo... Ich würde also ganz unten ein paar prägende abstrakte Bilder hinstellen und drüber dann alle möglichen
Bilder die wie ein Laubwerk aus dem Stamm der abstrakten Meister herauswachsen.

Ausserdem hat sich in den letzten Jahrzehnten auch eine geographische Schwerpunktverschiebung der Kunstzentren
ergeben. War 1950 (und auch 1960) noch Paris das absolute Kunstmekka, hat sich das später nach NY verschoben.
In den letzten Jahren hat sich schließlich auch die Zahl der Kunsthochburgen aufgesplittet (London, Miami etc...)
Vielleicht kannst du dass ja auch in dein Plakat einfließen lassen (Eifelturm und Wolkenkratzer oder so...)

Natürlich kann ich dir die kreative Hauptarbeit nich abnehmen, aber vielleicht kannst du ja von meinem (zugegeben ) sehr
gerafften Schweinsgalopp durch die Zeit von 1960 bis heute ein paar Anregungen mitnehmen.

PS: noch ein Tipp: den launigen Rat von abstraktum bitte nicht befolgen wink

LG Alex

Du bist aber nett. Du hast ihm ja die ganze Arbeit abgenommen..... Den launigen Rat von Abstraktum finde ich allerdings witzig. So etwas hätte ich mir in der Schule wahrscheinlich nicht getraut....Das Gesicht des Lehrers würde mich brennend interessieren. Er hat es nicht ernst gemeint oder doch? Ich meine Abstraktum.

#3 Re: Malerei (Bildbegutachtung) » Phantasiebild (Felsen) » 2010-03-30 15:25:06

Die Bilder gefallen mir sehr gut. Die Frau könnte auch ein Mann sein. Ich würde sie so lassen. Mit welchen Farben hast Du eigentlich gemalt? Die Bilder leuchten so. Deine Bilder anzusehen ist wirklich ein günstiges Wellness-Erlebnis.

#4 Re: Allgemeine Diskussion » Qualitätsmerkmale von Kunst » 2010-03-30 10:14:51

Inge schrieb:

Meiner Meinung nach ist es völlig egal, welches Medium und welche Technik benutzt wurde/wird.
Der Betrachter schaut hin, das Gehirn ordnet ein, schiebt in Schubladen [es kann nicht anders!] und schaut wieder weg.

Erst DA beginnt die Kunst.
Ein Kunstwerk möchte man wieder ansehen.
Weil es provoziert: "Das darf doch nicht wahr sein!...." oder "Wie die Geschichte wohl begann? Wo sie weitergeht? Das erinnert mich an...." oder "Da möchte ich auch gerne sein". Man beginnt zu suchen, Details wahrzunehmen.

Jedes andere [Kunst?]werk ist "nett" oder "belebt die Wand" oder ist "irgendwie auch da".
Nur was den Einen bewegt, ist dem Anderen gähnend langweilig. Das hatten wir ja schon hinlänglich diskutiert.

Da muss ich Dir zustimmen. Kunst muss aber nicht unbedingt nur provozieren, finde ich. Es genügt auch, wenn Kunst den Betrachter berührt. (Das schließt natürlich eine Provokation mit ein.) Ein kleiner Tipp an euch Künstler: Denkt nicht immer daran, was ihr mit eurem Kunstwerk aussagen wollt, sondern fangt an Kunst zu schaffen.

#5 Re: Allgemeine Diskussion » Kunstakademie abgelehnt, aber wie! » 2010-03-29 11:41:02

Ich finde, dass man Kunst heutzutage nicht mehr studieren sollte. Vielleicht sind Malkurse besser geeignet um sich künstlerisch entfalten zu können? Ich weiß es nicht. Ich finde es nur erstaunlich, dass selbst in dem Bereich Mode und Design Leute sitzen, die nicht einmal schnelle Skizzen anfertigen können. Finde ich sehr merkwürdig. Ich würde denen am liebsten einen Gutschein für einen Zeichenkurs schenken.

#6 Re: Allgemeine Diskussion » @abstraktum » 2010-03-29 11:11:52

Welche Unis sind denn Deiner Meinung nach gut? Und nach welchen Kriterien wählst Du eine gute Uni aus? Und warum muss es Berlin sein? So toll sind die Unis in Berlin nicht. Total überlaufen. Da ist eine Uni in einer kleineren Stadt vielleicht besser.

#7 Re: Allgemeine Diskussion » @abstraktum » 2010-03-24 18:19:48

Whow. Da hast Du Dir ja was vorgenommen!!! Willst Du Dich für das Wintersemester 2010 bewerben? Ist es Deine erste Bewerbung oder hast Du es schon an einer anderen Universität versucht? Ich verstehe immer gar nicht, nach welchen Kriterien das Auswahlverfahren stattfindet. Auf jeden Fall bewundere ich jeden, der den Schritt wagt.

#8 Re: Off-Topic » Was hört ihr für musik? » 2010-03-24 14:42:38

Wenn ich male, höre ich meist klassische Musik. Dann bin ich nicht so abgelenkt. Aber auch da muss ich aufpassen, nicht zu sehr beeinflusst zu werden. Popmusik geht gar nicht. Da rege ich mich innerlich zu sehr über die meist primitive Kompositionsweise auf. Zum Frühstück oder Brunch kann ich eher Popmusik hören. Davon werde ich wach.

#9 Re: Allgemeine Diskussion » @abstraktum » 2010-03-24 12:23:09

Ich finde es gut von Dir, dass Du Deine Bilder nicht digital zeigen willst. Oftmals wird die Wirkung eines Bildes dadurch gemindert.
Lass Dich also nicht von anderen Forenmitgliedern dazu drängen. Du hast von "Mappe abgeben" gesprochen. Wo hast Du Dich beworben?

#10 Re: Allgemeine Diskussion » Das eigene Urteil » 2010-03-24 11:56:45

Armageddon schrieb:

Wer sich kein eigenes Urteil bildet; wird gegängelt, verschaukelt und übervorteilt.

Im ganzen Kunstbetrieb gibt es selbst ernannte Experten die uns bevormunden und uns weismachen wollen, wir verständen nichts von Kunst. Doch müssen wir Musiker sein, um zu wissen was gute Musik ist? Architekt, um die Wohnqualität eines Hauses zu beurteilen? Autobauer, um Fahreigenschaften und nützliche Funktionen am Auto zu erkennen? Programmierer, um Programme hilfreich und komfortabel zu finden? Politiker, um den Angriffskrieg für sinnlos und grausam zu halten? Nein; ebensowenig brauchen wir tiefere Kenntnisse von bildender Kunst um urteilen zu können, dass die Anti-Kunst Müll produziert und uns verschaukeln will. Wer nicht auf den Kopf gefallen ist und nicht ihrer Gehirnwäsche unterlag, erkennt Kunst und Anti-Kunst meist auf den ersten Blick. Da ist auch kein Kritiker und Musiker, der uns vorschreibt welche Musik wir als Kunst zu betrachten haben und welche nicht. Das entscheiden wir alle selbst. Nicht umsonst gilt im Besonderen für Kunst die alte Volksweisheit: „Die Kritik ist leicht und die Kunst ist schwer“.
Ein Widersinn der Anti-Kunst ist, dass wir die höchstkomplexen, übernatürlichen  und gewaltigen Meisterwerke der Renaissance und späterer Epochen, ohne ein Wort der Erklärung mit Leichtigkeit verstehen, während sie uns für zu blöd halten, ihre einfältigen Gebilde nicht einmal mit ihren abstrusen Erklärung zu begreifen.
Wie könnten wir unser immer komplizierter werdendes Leben meistern, wenn wir wie sie, so blind und urteilsschwach durchs Leben tapsen? Wir treffen täglich unzählige Entscheidungen. Wären wir auf das leere Gewäsch der uns für unmündig haltenden Anti-Kunstquacksalber angewiesen, wäre unser Leben mit Sicherheit so erbärmlich wie ihre brotlose Kunst, dessen fehlgeschulte Bastler meist dem Staat auf der Tasche liegen müssen. 

  Bilder unten: Anti-Kunst   Pissoir von Marcel Duchamp, Vorhängeschloss am Museum, farbige Bretter im Museum, schräge Platten im Park

MfG Armageddon

Wie wahr, wie wahr.
Ein schöner Beitrag. Vielen Dank. So denke ich auch schon seit Jahren. Immer wieder bin ich zum Beispiel über Ausstellungen
enttäuscht. Ich frage mich dann, wieso sich der oder der für einen Künstler hält, da ich auf den Bildern keinen Ausdruck, keine Kraft und oftmals keine Technik erkennen kann. Ich denke mir dann auch, der selbsternannte Künstler sollte doch lieber einen Job praktizieren, der ihm vielleicht mehr liegt.

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