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#2 Re: Off-Topic » Salopp ausgedrückt; Meckerecke » 2011-01-23 16:45:53

Frau Ferich,
eigentlich habe ich momentan überhaupt keine Zeit mich mit dem Forum auseinander zu setzen, aber bei Ihrem letzten Beitrag zu Andreas, kann ich mich nicht zurückhalten.
Ich gehe sicherlich auch nicht mit einigen Äußerungen von Andreas konform, aber Tatsache ist das man von einigen hier im Forum in einer Art und Weise behandelt wird, die einem zu denken gibt. Längst ist hier im Umgang mit dem Anderen der Respekt völlig verloren gegangen und in der Regel wird Argumentation durch diskreditieren des Anderen ersetzt. Sich dagegen zur Wehr zu setzen ist nicht einfach, wenn es einem um die Sache geht. Gerade die Beiträge von Andreas hier im Forum zeigen doch, das er ein Suchender in der Kunst ist und das eher bemüht ist eine offenen, sachliche Diskussion zu führen.
Mir Ihrer Bemerkung das es Zeit bedarf um eine freundschaftliche Beziehung aufzubauen, haben Sie sicherlich recht, aber in der Beziehung von Andreas zu mir, ist auf jeden Fall der Grundstein dazu gelegt, denn wir führen schon seit längerer Zeit eine angeregte Kommunikation außerhalb des Forums und dabei sind sehr persönliche Dinge nicht ausgeklammert. Aber aus diesem Umstand einen Misstand bei den übrigen Freundschaften von Andreas zu schließen, kann ich nicht nachvollziehen.
Die christliche Ikonografie ist mein Ding auch nicht, aber nach meiner Meinung ist es jedem freigestellt sich mit dieser Thematik auch in Bildern auseinander zu setzen. Ich kann aus einer Beschäftigung mit diesen Thematiken eigentlich nur zwei Dinge schliessen und zwar entweder ist es ein gläubiger Mensch oder er ist auf der Suche nach seinem Glauben. Daraus jedoch auf ein psychologisch, krankhaftes Bild des Malers zu schliessen, halte ich für ausgemachten Humbug, den dann wären in der Kunstgeschichte hunderte von Malern besser in einer Heilanstalt aufgehoben gewesen.
Im Allgemeinen finde ich es völlig überzogen aufgrund von Bildern und schriftlichen Äusserungen ein psychologisches Persönlichkeitsbild zu erstellen und die Erfahrungen von professionellen Psychologen zeigen gerade, das dies in den allerwenigsten Fällen gelingt. Das menschliche Individuum ist in der Regel wesentlich komplexer und mit psychologischen Allgemeinplätzen kommt man ihm nicht näher.
Ich finde es auch überflüssig den Vorfall mit der Tochter von Andreas zu benutzen um daraus auf die Psyche von Andreas zu schliessen. Sie und ich, waren bei dieser Angelegenheit nicht dabei und somit kann ich zumindestens diesen Vorgang nicht beurteilen! Wir alle wissen das Mobbing an den Schulen seit einiger Zeit das grosse Modethema ist, aber das schliesst nicht aus das Mobbing tatsächlich existiert.
Ich frage mich auch generell was Ihre angebliche Analyse bringen soll, denn sie hört sich an wie eine Abrechnung oder Rachenehmen! Aber für was?
MfG

#3 Re: Malerei (Bildbegutachtung) » ...ick würd ma tierisch üba konstruktive kritik freun! » 2011-01-19 04:18:06

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#4 Re: Malerei (Bildbegutachtung) » ...ick würd ma tierisch üba konstruktive kritik freun! » 2011-01-19 01:38:23

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#5 Re: Allgemeine Diskussion » Über Kunst und Kommunikation » 2011-01-18 00:37:13

Herr Osian,
entweder haben Sie meine Antwort nicht gelesen oder in einer Art interpretiert, die ich beileibe nicht nachvollziehen kann. Deshalb noch einmal im Klartext. Ich habe von einem Kastendenken nicht geredet, das ist alleine Ihrer Vorstellungskraft entsprungen und scheint eher Ihr Problem zu sein. Warum ich das „Sie“ bevorzuge, habe ich in meiner vorgehenden Antwort schon erklärt und da ist mir ihr vermeintliches obligatorisches Verwenden des „Du“ zur Gleichheit einer Kommunikationsebene einerlei, so wie es mir auch einerlei ist ob es Ihnen gefällt oder nicht, denn die Verwendung des „Sie“ schließt nach meiner Erfahrung eine Gleichheit in der Kommunikation nicht aus und hat damit nichts zu tun.

Auch sind Sie mit Ihren Vermutungen das Künstler auf Distanz zu den Theoretikern gehen würden, bei mir an der falschen Adresse, da ich über einige Jahre hinweg an der Kunstgeschichtsfakultät Seminare gegeben habe. Ganz im Gegenteil habe ich die Erfahrung gewonnen, das der rege Austausch mit Theoretikern für beide Seiten fruchtbar sein kann, wenn man sich respektiert!

In meinen Beschreibungen habe ich mich bemüht, die allgemeine Problematik eines Künstlerdaseins darzustellen und vor allem der Weg dorthin und natürlich gibt es immer Ausnahmen, aber das ist nach meinen Kenntnissen eher die Minderheit. Wenn Sie von einem professionellen Künstler sprechen, dann müssten Sie auch erklären können, wann und durch welche Umstände ein Künstler professionell wird. Wenn man sich in der Kunstgeschichte umschaut, kann wohl der finanzielle Aspekt nicht der ausschlaggebende Faktor sein.

Wie jeder einzelne seine Profession sieht, ist tatsächlich eine rein individuelle Angelegenheit und jeder muss in diesem Sinn seinen eigenen Weg finden und es auch vor sich und seiner Kunst verantworten können.

Ich habe nicht davon geschrieben, das es Ihnen an Motivation fehlt, sondern ich wundere mich über Ihr Verhalten, wenn es dann mal zu einer Kommunikation kommt. Sie beklagen sich über die fehlende Auseinandersetzung und antworten doch gleichzeitig oft mit Plattitüden.
MfG

#6 Re: Allgemeine Diskussion » Über Kunst und Kommunikation » 2011-01-17 21:02:55

Herr Osian,

ich weiß natürlich nicht wie Ihre Erziehung ausgesehen hat, aber für mich ist es normal im Kontakt mit anderen und gerade bei mir unbekannten Menschen Höflichkeitsformen zu bewahren, da sie auch gleichzeitig von einem Respekt zur anderen Person zeugen. Anonymität bedeutet für mich nicht gleichzeitig, das ich mit jedem per Du bin. Das Sie daraus auf eine allgemeine Distanz schließen und dazu auch noch zwischen Kunstwissenschaftlern und Künstlern, spricht vielleicht von Ihren Erfahrungen, hat aber mit der Realität wenig zu tun. Will man kommunizieren müssen beide Gesprächspartner aufeinander zukommen und da hilft es relativ wenig, wenn man sich von Vorurteilen leiten lässt.

Da es hier um das Künstlerdasein geht, habe ich mich logischerweise darauf beschränkt einen Einblick in dieses Dasein zu bieten und nicht in andere Berufszweige. Ich weiß auch nicht wie viele Künstler Sie kennen, aber hat man außerdem eine Familie mitzuversorgen, werden automatisch die Finanzsorgen größer und damit auch die Versuchung, gerade in der Anfangszeit sich durch eine andere Arbeit als der künstlerischen zu finanzieren. Dagegen ist Ihre Bemerkung zu einer gut betuchten Gattin die den Künstler aushält, wirkliche Sozialromantik und ist tatsächlich realitätsfremd.

Offensichtlich hängen Sie auch noch an dieser überkommenen Künstlerromantik, den meine Beiträge müssten doch eher abschreckend wirken und zeigen sicherlich nicht ein Bild des Künstlers im Sinne von Spitzweg. Meine Bemerkung zum Daseinsende des Künstlers war darauf bezogen, das der Künstler im Rentenalter seine Tätigkeit nicht einfach aufgibt und sich zur Ruhe setzt, zumal die meisten über keine wirkliche Rentenabsicherung verfügen. Ganz zu schweigen von Krankheit den jeder Autonome geht im langen Krankheitsfall mit seiner Tätigkeit den Bach hinunter.

Im ganzen gesehen verstehe ich Ihre Motivation hier im Forum nicht so ganz, denn auch an anderer Stelle beklagen Sie sich über fehlende Kommunikation zwischen Künstlern, Kunstgeschichtlern und Laien und wenn man sich dann mal die Mühe gibt Einblick zu gewähren, sprechen Sie von Sozialromantik. Mir zeigt diese Bemerkung das Ihnen offensichtlich an einer sachlichen Kommunikation nicht gelegen ist.
MfG

#7 Re: Allgemeine Diskussion » Über Kunst und Kommunikation » 2011-01-17 14:16:01

Frau Ferich,
schwierige Frage und es gibt zu dieser Frage keine pauschale Antwort. Unbedingt notwendig ist ein Kunststudium sicherlich nicht, aber es kann hilfreich sein wenn man sich darüber klar ist, was einen erwartet und was man selber erreichen will. Man muss auch die Vorteile sehen, wie z.b. ein finanziell abgesicherter Zeitraum, in dem in Ruhe für sich arbeiten kann und bewältigt man die Abschlussprüfung mit Auszeichnung wird einem sogar die Hälfte der Zurückzahlung des BAföGs erlassen, eine umfangreiche Bibliothek die leider von den Kunststudenten oft zu wenig genutzt wird, ein reger verbaler Austausch zwischen den verschiedenen Disziplinen wie z.b. mit den Kunstgeschichtlern, den man allerdings selber beginnen muss, bis hin zu geregelten Mahlzeiten!

Geht man geschickt vor, wird die Aufnahmeprüfung auch nicht unbedingt ein Lotteriespiel. Man sollte nicht vergessen das sich eine Unmenge von Leuten jedes Jahr bewerben (bei meiner waren es z.b. über 300) und da ist die Jury oft einfach überfordert. Wer da nicht schon im Vorfeld sich mit einigen Jurorenmitgliedern bekannt gemacht hat, fällt leicht aus der Auswahl heraus. Ich empfinde es eher als normal, das man vor der Bewerbung sich in der jeweiligen Kunstuni umschaut, seine Arbeiten einigen Kunstprofs zeigt, um einfach zu wissen ob diese Uni wirklich die Möglichkeiten bietet, die ich in diesem Moment für meine Arbeiten brauche. Darüber hinaus sind natürlich die eigenen Arbeiten ein wesentlicher Faktor, die entweder Interesse erzeugen oder aber in der Masse untergehen.

Das Peter-Prinzip war mir bekannt, aber das Video dazu noch nicht und ich fands klasse. Leider ist es in der Realität oft genau so und nicht nur auf Deutschland bezogen. Dazu kommt meist noch ein weiteres Prinzip. Gibt es z.b. in einem Arbeitsteam einen unausstehlichen Festangestellten, den man unbedingt loswerden will, bleibt oft nur als Ausweg die Beförderung um ihn los zu werden.

Zur Armut des Künstlers gibt es mehrere Ansichten und viele Denkansätze. Ich beziehe mich hier nur auf einen, sonst würde das ganze ausufern. Im einem „normalen“ Berufszweig fängt man nach der Ausbildung an sich zu bewerben, man fängt an zu arbeiten und wenn man Glück hat wird man von Zeit zu Zeit befördert, aber man wird währenddessen immer bezahlt. Als Künstler steht man nach der Ausbildung im wahrsten Sinn auf der Strasse. Hat man während der Studienzeit genügend eigenen Werke hergestellt kann man sich nun bewerben, z.b. Stipendien, Ausstellungsausschreibungen etc. aber man verfügt über kein eigenes reguläres Einkommen, während die Bewerbungen immer viel Zeit beanspruchen. Dazu kommt, das man viele Dinge lösen muss wie z.b. Standortsuche, Ateliersuche usw. Des weiteren muss man Kontakte knüpfen, sich sehen lassen, auf Kunstmessen gehen, sich auf Galeriesuche begeben und gleichzeitig braucht man auch noch Zeit, an seinem Werk weiter zu arbeiten. Hat man keine reichen Eltern zwingt einen die finanzielle Not zu einem Nebenjob, der natürlich Zeit kostet die an anderer Stelle wieder verloren geht. Wer das Ganze dann über 10 oder 20 Jahre durchhält, ohne in andere Berufzweige zu verschwinden, hat tatsächlich eine reelle Chance von seiner Kunst zu leben. Ich sehe diesen Prozess auch als natürliche Auslese und es gibt dazu keine wirkliche Alternative, wie es auch das Desaster des holländische Models sehr schön aufzeigt, die eine stattliche Unterstützung der Künstler ins Leben rufen wollten.
Diese normale Entwicklung in der Kunst fordert eine Persönlichkeit die über viele Jahre hinweg folgende Eigenschaften aufweist: Organisationstalent, Verzicht auf Familie und deren Verantwortlichkeiten, kommunikationsfähig, stringent, arbeitswütig usw.
Da dieses Leben ein unglaubliches Durchhaltevermögen bedingt, ist es nicht erstaunlich, das viele nach einiger Zeit der Entbehrungen sich für andere Berufszweige entscheiden, den die Verlockungen unserer Konsumgesellschaft sind vielfältig.
Kann man sich dann einigermaßen von seiner Kunst über Wasser halten, bedeutet das noch lange nicht das man sich nun ausruhen kann. Verkauft man Arbeiten bedeutet das nicht automatisch das man finanziell abgesichert ist, den vielleicht verkauft man über drei Monate recht gut und danach mehrere Monate überhaupt nicht, während die Kosten die man bestreiten muss jeden Monat anstehen.
An diese wie auch andere Unsicherheiten gilt es sich zu gewöhnen und während andere friedlich ihre Rente beziehen, fällt man selbst noch mit dem Pinsel in der Hand direkt ins Grab.

Wenn es Sie wirklich interessiert wie ich arbeite, lassen Sie mich Ihre E-Mail Adresse wissen und ich kann Ihnen eine Präsentation meiner Arbeiten zusenden. Leider ist Sie in spanischer Sprache aber wenn Sie Fragen zu einzelnen Werken haben, werde ich sie sicherlich auf deutsch beantworten.
MfG

#8 Re: Allgemeine Diskussion » Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch! » 2011-01-17 12:12:59

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#9 Re: Allgemeine Diskussion » Über Kunst und Kommunikation » 2011-01-15 21:24:09

Hallo Frau Ferich,
als ich gestern Ihre Antwort las, musste ich unwillkürlich lächeln, da ich anfänglich auch glaubte das auf der Kunstakademie Grundlagen vermittelt werden. Die Realität sieht aber leider oft anders aus. Ausgelöst durch die 68er Studentenrevolution und ihren nachfolgenden vielfältigen Studienreformen wurden die Lehrstellen der Grundlagenlehre allmählich auf allen Kunstakademien wegrationalisiert. Als ich Mitte der 80iger, nach einem einjährigen Studium der Philosophie und Psychologie (eine absurde Fächerkombination, deshalb gefiel sie mir) angefangen habe freie Kunst zu studieren, gab es zwar Professoren die selbst Künstler waren, aber keinen der spezialisiert auf diesen Fachgebieten war. Das bedeutete in der Regel das man sich die Grundkenntnisse in der Malerei, wenn man daran interessiert war, sich selbst beibringen musste oder auf Studenten zurückgriff die genügend Erfahrungen hatten. Glücklicherweise war ich zum Zeitpunkt meines Studiums durch Selbststudium und Erfahrung, in diesen Themen so weit bewandert das ich anderen Studenten Hilfestellung bieten konnte.
Jede Kunstuni hat ihren bestimmten Ruf, der natürlich hauptsächlich durch die berufenen Kunstprofessoren begründet wird. Hier liegt auch oft das Problem, weil viele von den auserwählten Professoren in ihrer eigenen Arbeit sicherlich arriviert sind, aber darüber hinaus oft keine Erfahrungen haben. Ich habe selbst erlebt das auf eine Stelle für freies Zeichnen eine Professorin berufen wurde, die in ihrem gesamten Oeuvre keine einzige Zeichnung aufweisen konnte. Also, oft werden die Berufungen nach Bekanntheitsgrad ausgesucht, ohne zu berücksichtigen ob derjenige überhaupt Fähigkeiten vermitteln kann, ganz zu schweigen von pädagogischen Kenntnissen. Das läuft natürlich auch parallel mit der gesellschaftlichen Entwicklung, in der es immer mehr Fachidioten gibt und diejenigen mit fundierten Grundkenntnissen immer seltener werden. So ist natürlich ein Prof der sich selber nur mit Videoart beschäftigt überfordert, wenn es um Malerei geht und es sind gerade diese Profs, die ihre eigene Unkenntnis damit verteidigen, in dem sie die Malerei für überflüssig erklären.
Schon Max Dörner, Begründer des Max Dörner Institutes hat diese Entwicklung Zeit seines Lebens beklagt. Somit gab es zu meiner Zeit keine Grundlagenvermittlung und erst Jahre später wurde das Grundstudium eingeführt, das als Orientierungshilfe für die Studenten gedacht ist, aber wo sich oft durch die Berufung der falschen Lehrkräfte wiederum das gleiche Problem ergibt.
Als frischer Kunststudent fängt man dann an sich einen Prof zu suchen in dessen Atelierräumen man arbeiten kann. Jeder Prof bekommt bei seiner Anstellung einige Ateliers zugewiesen und es obliegt seiner Entscheidung welche Studenten er in seinen Ateliers arbeiten lässt. Danach ist es dem Studierenden freigestellt wie er sein Studium gestaltet, da es im freien Kunststudium keine Auflagen gibt die der Studierende erfüllen muss. Es gibt natürlich Angebote seitens der Uni aber keine Verpflichtung zur Teilnahme. Bei meiner Uni gab es wenigstens zahlreiche Werkstattkurse, aber mit langen Wartelisten, die ich nach und alle absolviert hatte, auch wenn sie mit Malerei überhaupt nichts zu tun hatten. Wollte man etwas über Kunstgeschichte erfahren so stand einem die Kunstgeschichtsfakultät mit ihren Vorlesungen und Seminaren zur Verfügung. Natürlich hatte die überwiegende Anzahl der Kunststudenten Schwierigkeiten mit dieser absoluten Freiheit und wer nicht aus sich selbst heraus aktiv wurde, verschwand mit der Zeit. Es ist eine Art natürliche Auslese und wer es nicht gewöhnt ist aus eigenem Antrieb kreativ zu werden, hat nach meiner Meinung in der Kunst auch nichts verloren. Aus diesem Grund kann ich ein Kunststudium auch nur dem empfehlen der schon einige Erfahrungen im Leben gesammelt hat oder über eine Berufsausbildung verfügt.
Hat man dann die Regelstudienzeit hinter sich, steht die Abschlussprüfung an, die auch kein großes Hindernis darstellt und bei der sich viele zum ersten Mal in ihrem Studium richtig ins Zeug legen.
Das erworbene Zertifikat kann man dann getrost in der Schublade verschwinden lassen, da man es nie wieder braucht. Ein weiteres Problem der Kunstuni ist, das die meisten wie in einem Elfenbeinturm vor sich hin vegetieren und den Blick für die Realität völlig verlieren. So werden die meisten die Kunstuni verlassen ohne die geringste Idee zu haben wie man sich im realen Leben mit seinen Arbeiten durchsetzen kann, da in der Uni eine Führung zum Leben außerhalb des Unibetriebes völlig fehlt.   
Ich selbst kann mich eigentlich über meine Studienzeit nicht beschweren, da ich von Anfang an wusste was ich wollte und ich habe die Zeit sinnvoll genutzt, um mir z.b. einen Grundstock von Bildern aufzubauen oder schon während des Studiums meine ersten Ausstellungen außerhalb zu organisieren.
Später als ich dann selbst einige Seminare gegeben habe, wurden mir die Missstände der Kunstunis mehr bewusst und hätte ich mehr Zeit würde ich mich in dieser Hinsicht auch mehr engagieren.
MfG

#10 Re: Allgemeine Diskussion » Reden wir über Kunst ! » 2011-01-13 01:41:32

Hallo Andreas,
da ich schon so direkt gefragt werde, werde ich natürlich auch antworten. Ich war vor Jahren selbst einmal in einer bekannten Galerie tätig und kenne den Betrieb auch von innen. Natürlich hängt es von den jeweiligen Galeristen ab, aber es gibt viele die nicht nur ein eingefahrenes Programm fahren, sondern sich auch für neue Künstler interessieren. Von der Seite der Galerie her gibt es natürlich bestimmte Sachzwänge und will man auf dem Markt bestehen kann man sich von diesen Zwängen kaum befreien. Aber nun erst einmal zum alltäglichen Galeriebetrieb. Jeden Tag bekommen bekannte Galerien eine Unmenge von Anschreiben, dabei fallen vor allen Dingen die unterschiedlichen Bewerbungen auf. Das will heißen das es unter anderen Bewerbungen gibt, die aus einem Umschlag bestehen mit hineingewürfelten Photoabzügen oder sogar schlecht ausgedruckten Computerabzügen und das oft ohne jedes Begleitschreiben. Das diese Bewerbungen ungesehen in den Papierkorb wandern kann ich auf Grund der Menge und der damit verbundenen Einstellung zu den „Kunstwerken“ verstehen. Es gilt nach wie vor, das eine schlechte Präsentation gleichbedeutend ist mit einer Geringschätzung der Arbeiten und zwar nicht vom Galeristen her, sondern vom Künstler.
In jeder Künstleragentur ist das „Handbook“ unabdingbare Voraussetzung, nur in der bildenden Kunst haben offensichtlich viele, die enorme Wichtigkeit einer guten Präsentation noch nicht begriffen.
Für den Galeristen sind darüber hinaus noch andere Dinge wichtig. Die meisten ernsthaften Galeristen leben von ihrer Galerie und dem Galeriebetrieb, das bedeutet jeden Monat die Grundkosten, wie Miete, Strom, Transportkosten, Marketing, Kundenbetreuung etc. abzudecken, da bleibt für unbezahlten Idealismus kaum Spielraum. Er muss also gut kalkulieren und geht er das Risiko ein, einen unbekannten Künstler auszustellen, mit den damit zwangsläufig verbundenen geringeren Einnahmen, muss er die nächsten Monate versuchen dieses Einbussen wieder auszugleichen, mit Ausstellungen in denen ein Verkauf gesichert ist. Ein neuer Künstler oder jemand der mit seiner Kunst beginnt, stellt für den Galeristen immer ein unkalkulierbares Risiko dar. Es geht ja nicht nur darum das sie den Künstler ausstellen, sondern das die Galerie genügend Einnahmen mit seinen Werken macht. Einmal davon abgesehen das viele von sich glauben „einmal Künstler immer Künstler“ sieht die Realität doch ganz anders aus. Hat der Galerist in einen Künstler investiert, also von der Kundenbetreuung bis hin zur Vermarktung, ist er natürlich an einer Beständigkeit interessiert und leider gibt es doch viele die eine bestimmte Zeit künstlerisch tätig sind, aber dann sich anderen Bereichen zuwenden. Deshalb interessiert er sich natürlich für den Lebenslauf des Künstlers, wie auch für die Themen: wie lange arbeitet er schon, wie viele Werke gibt es, hat er schon woanders ausgestellt, besitzt er Erfahrungen im professionellen Ausstellungsbetrieb, kann er sich selbst präsentieren usw.
Für die Kalkulation eines Ausstellungserfolges bleiben dem Galeristen in der Regel nur seine Erfahrungen mit seiner Stammkundschaft, also er weiß in der Regel was er verkaufen kann und was nicht und wählt dahingehend die zu präsentierenden Werke aus. Das heißt im Klartext: weiss er das seine Kundschaft keine Landschaften kauft, wird er auch keine Landschaften ausstellen. Aber das bedeutet nicht das Keiner Landschaften kauft, sondern es kann genauso gut sein, das die Galerie nebenan genau auf diese Arbeiten spezialisiert ist und über die dementsprechende Kundschaft verfügt.
Es gibt noch einige Dinge mehr, aber man kann dem Anfänger eigentlich nur eines empfehlen: Statt nach den Sternen zu greifen, sollte man sich lieber erst einmal auf sich selbst besinnen. Das heißt, Erfahrungen sammeln mit selbstorganisierten Ausstellungen und wenn es auch das berüchtigte Eck-Kaffee ist. Räume ausfindig machen, in denen man alleine oder auch in einer Gruppe Ausstellungen organisieren kann und wo man nebenbei das ganze Drumherum sich aneignet. Hat man dann seine Erfahrungsbasis kann es schrittweise weitergehen, man knüpft Kontakte, man schaut sich auf Kunstmessen um, aber nicht um dort Galerien anzusprechen, sondern einfach mal zu sehen wo man überhaupt mit seinen Arbeiten hinpassen würde usw. usw.
MfG

#11 Re: Allgemeine Diskussion » Über Kunst und Kommunikation » 2011-01-12 22:08:45

Also, in meinem Fall und da bin ich sicherlich nicht der Einzige, gab es seitens meines Elternhauses keinerlei Unterstützung in meiner Kunsttätigkeit und das hat sich bis heute auch nicht großartig geändert. Ich stamme aus einfachen Verhältnissen und ein wirkliches Interesse an der Kunst war nicht vorhanden, wie generell auch in meinem Umfeld in dem ich aufwuchs. Ganz im Gegenteil wurde in diesem Umfeld Kunst als etwas Überflüssiges angesehen und meine Kreativität wurde eher belächelt als gefördert. Im nachhinein sehe ich das auch nicht negativ, den mein kreatives Potenzial hat sich vielleicht auch gerade wegen dieser Umstände stetig weiterentwickelt.
Natürlich entwickelt man sich aus den verschiedensten Erfahrungen und Erlebnissen weiter, aber für mich war dabei die Kunst immer der notwendige Grundstein und auch meine feste Burg in die ich mich bei allen erlebten Enttäuschungen zurückziehen konnte. Grundstein auch deshalb, weil ich über die Beschäftigung mit der Kunst eine ganz eigene Welt kennen gelernt hatte, die auch eine unbegrenzte Neugierde nach vielen Themen, die so direkt mit der Kunst nichts zu tun hatten, erweckte.
Heute, nach vielen Jahren künstlerischer Tätigkeit und auch Lehre sehe ich mich als privilegierter Mensch, denn obwohl es viele Verirrungen und Hindernisse gab, habe ich mich letztendlich mit meiner Tätigkeit durchgesetzt.
Natürlich ist das nicht vergessen werden oder die Erinnerung eine der größten Anerkennungen die man für seine Arbeiten bekommen kann. Allerdings habe ich auch viele Bilder verkauft, von denen ich heute nicht einmal mehr weiß, wo sie sind und wer sie besitzt. Man zeugt mit dem Malen von Bildern kleine Kinder, aber irgendwann werden sie dann flügge und man muss sie gehen lassen. Meine Einstellung zu meinen eigenen Bildern ist dahingehend auch anders als viele meinen. Grundsätzlich habe ich mit dem Verkauf meiner Arbeiten keine Probleme, weil mich die Bilder die sich im Entstehungsprozess befinden viel mehr interessieren, als ein Bild das ich vor Monaten gemalt habe. Es wundert mich eigentlich mehr, wenn einige Sammler meiner Arbeiten immer wieder etwas dazu kaufen und ich mir manchmal denke „haben die nicht irgendwann mal genug?“
Für mich persönlich ist es ein erheblicher Unterschied, ob man durch seine Arbeiten aus der Masse hervorsticht oder durch sein persönliches Auftreten und da gibt es nach meinen Erfahrungen oft eine unglaubliche Diskrepanz. Aber das muss letztendlich jeder vor sich selbst verantworten, nur ist es für mich aus der Erfahrung heraus einfach diese Diskrepanz zu durchschauen. Zudem zeigt die Geschichte unzählige Beispiele von Personen auf, die mit diesem Problem sang und klanglos untergegangen sind. Eigentlich ist es für mich auch völlig unverständlich wie es zu dieser Diskrepanz kommt, den jeder sollte doch bestrebt sein im Einklang mit sich Selbst zu leben.
Mein Eigensinn wie auch den von vielen mir bekannten Kollegen lassen eine Fremdbeeinflussung auf die eigenen Arbeiten nicht zu. Gerade in der Studienzeit lernt man, das es letztendlich nur einen Weg in der Kunst geben kann und zwar den individuellen. Deshalb gibt es für mich in der Kunst auch nicht den Trend, sondern eine individuelle Auslegung einer Thematik. Dadurch macht sich der persönliche Stil bemerkbar und unverwechselbar. Sehe ich mir z.b. die Arbeiten von Pavel an, bemerke ich nicht nur seine Maltechnik, sondern seinen ihm ureigenen Malstil. Deshalb kann ich die Bilder als von Pavel gemalte jederzeit und überall wieder erkennen.
Ich weiß auch nicht wie Sie sich ein Kunststudium vorstellen, aber wenn Sie daran interessiert sind, kann ich ihnen davon gerne erzählen, aus Studentensicht wie auch aus Lehrersicht.
Im übrigen habe ich mich gefreut das doch offensichtlich nach einer längeren Phase des Grabenkampfes eine Kommunikation möglich ist!
MfG

#12 Re: Allgemeine Diskussion » Über Kunst und Kommunikation » 2011-01-12 07:18:25

Ich muss zugeben das ich gestern beim „Schauen wir mal wieder beim Kunstforum vorbei“ erstaunt war. Nach langer Zeit ein Thema, wo es sich lohnt genauer hinzuschauen und sich selbst einzubringen.
Zum Thema Anerkennung. Wenn man über Jahre hinweg als Künstler tätig ist, gibt es in diesem Punkt verschiedene Entwicklungsstufen. Zuerst findet man in der Regel die Anerkennung die man braucht in der Familie oder bei Freunden, bis man feststellt das die Anerkennung nicht wirklich auf die eigenen Arbeiten bezogen ist, sondern eher auf die Hingabe mit der man sich mit dem Thema Kunst auseinandersetzt. Also, da die Familie oder Freunde wissen das diese Beschäftigung sehr wichtig für einen selber ist, fällt die Anerkennung leicht, sie wird in den meisten Fällen aus Liebe gegeben. Das ist nicht negativ gemeint, hilft aber in der künstlerischen Entwicklung kaum weiter.
Als Kunststudent oder auch als Jemand der sich mit seiner Kunst der freien Öffentlichkeit präsentiert, hat man dann die Möglichkeit die gesamte Spannbreite von Anerkennung und Missachtung seiner Werke kennen zu lernen. Man wird sich in dieser Zeit vor allen Dingen mit den negativen Formen beschäftigen müssen, wie Eifersucht, Neid, Ablehnung etc. wobei die schlimmste Form die Gleichgültigkeit ist. Gutgemeinte und fundierte Kritik gibt es dahingehen eher selten. Durch die Vielfalt der Reaktionen von anderen, lernt man allmählich auch deren Beliebigkeit kennen und die daraus resultierende Gewissheit das man sich eigentlich nur auf sich selbst verlassen kann oder auf eine kleine Gruppe von Leuten bei denen man aus Erfahrung weiß, das sie sich tatsächlich mit der eigenen Kunst ohne Vorurteile auseinandersetzen. Man lernt dabei auch, das je mehr man nach Anerkennung strebt um so weniger bekommt man sie. Diese Entwicklungsphase läuft meist parallel zur eigenen Stillentwicklung. Das ganze ist ein Reifeprozess, der letztendlich dazu führt das der Künstler, wenn er nicht vorher aufgibt, gestärkt aus ihm hervorgeht und sich in seiner weiteren Entwicklung kaum mehr von Außen beeinflussen läst. Somit spielt der Faktor Anerkennung mit den Jahren eine zunehmend untergeordnetere Rolle.
Zum Thema Verkauf. Anerkennung und Verkauf sind zwei unterschiedliche Dinge, die nicht unbedingt in direktem Bezug zueinander stehen, aber das begreift man auch erst nach vielen Jahren künstlerischer Tätigkeit. Anfang der achtziger Jahre hatte ich mein erstes Bild an einen reellen Kunden verkauft, also nicht an jemanden aus dem Freundes oder Bekanntenkreis. Ich hatte ein paar Jahre zuvor einen Rechtsanwalt kennen gelernt, der unsere damalige Wohngemeinschaft in einem Rechtstreit vertrat. Jahre später brauchte ich seine Dienste wieder und als ich ihn wiedertraf war seine erste Bemerkung ob ich noch das Bild hätte an dem ich damals in der Wohngemeinschaft tätig war. Überraschend war für mich nicht das er dieses Bild kaufen wollte, sonder das er es über die Jahre hinweg nicht vergessen hatte und somit verkaufte ich es ihm mit Freude. Seit diesem Zeitpunkt musste ich noch eine Menge dazulernen, was den Verkauf von Bildern anbelangt und das wird leider auch nicht auf der Kunstakademie gelehrt. Der Verkauf von Kunst gestaltet sich oft nach den allgemein üblichen Marktregeln, aber mit einigen wichtigen Unterschieden. Z.b.: der potenzielle Kunstkäufer will in der Regel nicht nur ein anonymes Werk kaufen, sondern auch ein Stück der Persönlichkeit des Künstlers und er merkt unbewusst sehr schnell, wenn der Künstler das nötige Selbstbewusstsein nicht besitzt. Somit ist eine Grundvoraussetzung für den Verkauf, das man von seiner Arbeit hundertprozentig überzeugt ist, das die eigenen Kunstwerke diese Überzeugung widerspiegeln und das man auch als Person mit seiner Kunst überzeugen kann. Es ist also gar nicht nötig gemäss einem fiktiven Kundenwunsch zu malen, sondern es ist eher unabdingbar, das der Kunde in den Werken, den Künstler als eine individuelle Persönlichkeit wiedererkennt. 
Natürlich ist der Verkauf der eigenen Arbeiten nicht unwichtig, wenn man davon leben will, aber ich wie auch viele meiner Kollegen, würden niemals daran denken deshalb den Malstil oder das jeweilige Thema zu ändern, den das würde automatisch bedeuten das man mit diesen Veränderungen auch seine Überzeugungskraft verlieren würde. Es ist eher umgekehrt, ich habe öfters gedacht das ich einige meiner Arbeiten aufgrund ihrer Thematiken nicht verkaufen könnte und doch gab es auch für diese, in meinen Augen schwierige Bilder, Käufer. Auch hier wieder stellt man mit der Zeit fest, das der Bildverkauf von so vielen Faktoren abhängig ist, das man daraus keine Anerkennungspluspunkte ziehen kann.
MfG

#13 Re: Allgemeine Diskussion » Was ich unter Kunst verstehe - Eine Einladung » 2011-01-05 11:06:46

Kunstdozent,
da kann ich Ihnen nur recht geben. Früher, mit meinen Studenten war das noch einfacher, da wurde solchen renitenten Rüpeln sehr schnell klar das es einfache Regeln gibt im Umgang mit den Anderen und das jede Behauptung auch bewiesen werden musste, auch im Praktischen und dabei gab es immer die gleiche Erfahrung, das die größten Schreier das kleinste kreative Talent aufwiesen.
Bis bald

#14 Re: Malerei (Bildbegutachtung) » Aktskizzen (Öl, 24 x 30 cm., 30 x 24 cm.) » 2011-01-05 03:01:32

?????? Pavel,
Fast hätte ich es vergessen, dabei wollte ich es Ihnen schon länger sagen! Ich habe mich sehr gefreut Ihre Werke kennen zu lernen und sicherlich werde ich noch öfter auf Ihrer Web-Seite nach neuen Arbeiten forschen. Ich finde Ihre Bildsprache und Ihren Humor sehr überzeugend. Sollte es mich wieder einmal nach Deutschland und Berlin verschlagen, würde ich mich sehr freuen Sie auch einmal persönlich kennen zu lernen. Vielleicht kann man dann bei einem guten ????? friedlich über Goya quatschen.
MfG

#15 Re: Allgemeine Diskussion » Was ich unter Kunst verstehe - Eine Einladung » 2011-01-05 01:45:13

Andreas,
viele Dank für Ihre herzliche Fürsorge!
Eigentlich sehe ich mich gar nicht so in der Buhmann-Ecke und ich glaube schon, das es den Einen oder Anderen gab, der meine Beiträge schätzte, aber ich musste mich entscheiden und auf das Wesentliche konzentrieren. Ich verfüge momentan einfach nicht über genügend Zeit mich am Forum zu beteiligen und mir ist es einfach wichtiger meine persönlichen Kontakte, zu denen auch Sie gehören, mit Aufmerksamkeit zu pflegen.
Liebe Grüsse

#16 Re: Allgemeine Diskussion » Was ich unter Kunst verstehe - Eine Einladung » 2011-01-04 22:03:19

Hat er! Von daher kein Problem! Unterkriegen...? Von wem?

#17 Re: Allgemeine Diskussion » Was ich unter Kunst verstehe - Eine Einladung » 2011-01-04 21:52:37

Kunstdozent-München,
ich bedanke mich herzlich für Ihre Unterstützung und vielleicht hören wir wieder einmal was von einander!
Liebe Grüße

#18 Re: Allgemeine Diskussion » Was ich unter Kunst verstehe - Eine Einladung » 2011-01-04 21:50:55

Andreas,
wir bleiben in Kontakt, auch wenn es manchmal von meiner Seite aus etwas länger dauern sollte!
Liebe Grüße

#19 Re: Allgemeine Diskussion » und noch eine Erkenntnis! » 2011-01-04 21:42:40

Armageddon,
auch an Sie noch eine letzte Bemerkung. Sie haben wieder einmal meine Nachricht die im übrigen nicht an Sie gerichtet war, nicht verstanden oder verstehen wollen. Nehmen Sie die Bemerkung von Herrn Daniel wie Sie gemeint war und interpretieren Sie nicht das mein Beitrag zu Ihrem Kunstverständnis eventuell zu meinem Ausschluss geführt hätte.
Das ich mich aus diesem Kunstforum zurückziehe hat mit Ihnen am wenigsten zu tun, aber besitzen Sie wenigstens soviel Anstand meinen Rückzug nicht für Ihre Zwecke zu missbrauchen.

#20 Re: Artring (Hilfe) » politische Hetze » 2011-01-04 21:10:56

Ferich,
als Künstler braucht man sich nicht vom gemeinen Volk abzuheben. Wenn Sie die Erfahrungen hätten, als Künstler zu leben dann wüsste Sie das es eher umgekehrt ist. Würde man Ihre These für richtig halten, dann hätte es viele berühmte Künstler nicht gegeben, die in ihrer Lebenszeit keine Anerkennung gefunden haben.
MfG

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