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  elpune Elfriede Puppe Nehls    »    Galerie     Referenzen     Biografie     Kontakt
»  Mai 18, 2015 - Mai 22, 2015

elpune /// Elfriede Puppe Nehls /// elpune@gmx.de /// Werdegang: Geboren 1935 in Berlin, hat die Künstlerin die schrecklichsten Jahre des 20. Jahrhunderts als Kind gesehen. Diffuse Bedrohungen und anhaltender Hunger waren alltäglich. Trotzdem gab es wunderbar duftende Waldhimbeeren, auch Blaubeeren, Pilze und Bucheckern zu suchen. Natürlich auch Kienäppel zum Anfeuern im kleinen Küchenherd. Getreidekörner mußten vom bereits abgeernteten Feld gesammelt und zuhause ausgelesen werden. Das starke Rauschen des Sommerwindes in den hohen Kiefernwipfeln wie das warme Buchen-Rotbraun des weich federnden Waldbodens und das Schaukeln und Wiegen in der immer wieder erkletterten jungen Birke - wechselnd mit dem knöcheltiefen Waten im märkischen Sand - und das bewegt atmende Schweigen der vom Krieg teilweise verschonten Landschaft im Hinterland Berlins - unvergeßliches Erleben des Kindes.Daneben angstvolle Nächte in Luftschutzkellern und städtischen Bunkern, das Reden-hören über Phosphorbomben, Gasmasken, Flucht und Vergewaltigung. Evakuierung zu den Großeltern nach Vorpommern. Die Bäckerei, der kleine Laden. Das Kopfsteinpflaster, der Hafen. Lebertran einnehmen und Fischsuppe essen. Die Klappbrücke beobachten und Möven zeichnen. Sorgen und Krankheit des Vaters, das Bangen der Mutter und ihre Tränen - das alles Bestand und Wirklichkeit des Kindheitstraums. Später behütete Stunden in der Sonntagschule, Gesang und Zeichnen im Lyzeum. Kettenschaukel fahren. Rollschuhe besitzen. Die ersten roten Schuhe und der Teddymantel. Sahnebaisers.


»  Mai 22, 2015 - Mai 23, 2015

……. Dann Ausbildung im Technischen Zeichnen und Bauzeichnen. Leidenschaftlicher Umgang mit Werkzeug und Material. Später Heirat. Erfüllung und Selbstfindung im Familienleben mit den Kindern, 3 Mädels und 2 Jungs. Eines Tages Scheidung und Verzicht auf Regelmäßigkeit und Sicherheit. Ein Kind nach dem anderen verläßt allmählich für das Leben gerüstet die Kreise der Mutter. „Und ich finde mich ziemlich spät - erstaunt und verunsichert - in einer völlig neuen Situation. Ich ringe mich durch Krankheiten und schwere Krisen hindurch zu meinen künstlerischen Ausdrucksformen. Sprache und Bühne werden allmählich zur Seite gedrängt zugunsten Freude am Experiment und Spiel mit Farben. Kurze tiefgehende Malerei-Ausbildung bei Traute Nierth. Intensive Suche nach dem eigenen Stil.


 
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