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  Venancio Martin Gonzalez    »    Galerie     Kontakt
Über seine Kunstwerke: Meine Arbeiten gelangen ausgehend vom Realismus und realen Objekten zu einer Abstraktion, und zwar mittels einer Überlagerung dieser Objekte. Beeinflusst ist dies zum Beispiel durch Wassily Kandinsky. Laut seiner Theorie der Abstraktion und der Theorie "de elpunto de diferentes" verfremdet sich das Bild des Objektes durch das Wiederholen: "Durch die Wiederholung desselben Objektes, seiner Beschaffenheit, gelangt man zu einer Abstraktion". Angezogen durch diese Theorie habe ich mit dieser Idee gearbeitet, allerdings mit einer anderen Interpretation. Ich gehe nicht von einem einzelnen Bild aus, sondern von verschiedenen und mache aus diesen überlagerte Bilder, eines über dem anderen, und gelange so zu einem vereinten Bild, das gleichzeitig eine Abstaktion und real ist. So wird eine verbundene, harmonische Komposition erreicht und gleichzeitig ein Spiel aus Linien, wie ein Labyrinth, ein Kinderspiel, eine Suche nach dem Ausgang, indem man mit dem Blick die Linien abläuft. Es gibt auch einen Einfluss des Dadaismus, eine Idee von Unordnung, Chaos, die mich trennt von der klassischen Kunst und den klassischen und formalistischen Theorien, welche vorgeben, dass ein Werk harmonisch, schön und fingiert sein soll - dies ist lediglich eine Idealisierung eines Objektes, zum Beispiel in einem Portrait. Meiner Meinung nach erschafft man so ein unwahres Werk, das nicht real ist, und mit der Idealisierung wird das Objekt verfälscht wie eine Frau durch eine Schönheitsoperation. Zusammenfassend will ich mit all diesem erreichen, dass der Betrachter den Konflikt der Linien erfährt, um das Objekt auf andere Art zu verstehen. Es ist so als wären wir z.B. in einem Wald und betrachteten und verbildlichten nur die oberflächlichen Linien der Bäume, Zweige und des Laubs. Somit erhielten wir einen Wald der senkrechten und waagerechten Linien, die einander überlagern, aber das Objekt wäre in sich selbst erkennbar, wie wir es seit unserer Kindheit in unserem Sinn und unserer Erinnerung aufgenommen haben, denn das macht es wiedererkennbar.
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