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  Norbert Guthier    »    Galerie     Kontakt
Über seine Kunstwerke: der schwerpunkt von norbert guthier's künstlerischen arbeiten lag viele jahre im bereich aktfotografie. seit beginn der 90er jahre zeugen zahlreiche nationale sowie internationale ausstellungen von dem großen interesse, das seinen fotografien entgegen gebracht wird. diverse auszeichnungen, regelmäßige portfolios mit arbeiten von ihm in allen wichtigen internationalen fotopublikationen und lifestyle-magazinen sowie zahlreichen fernsehbeiträge und fünf aktbildbände dokumentieren seine intensive auseinandersetzung mit diesem thema.

seit einigen jahren schon arbeitet norbert guthier im aktbereich bevorzugt mit authentischen paaren. eine uninszenierte fotografie der flüchtigen, intimen momente. ohne zusätzliches licht, mit der kleinbildkamera festgehalten und vor der vergänglichkeit des augenblicks bewahrt. menschen, die in ihren eignen vier wänden und in ihren intimsten augenblicken ihn, den fotografen, mit seiner kamera zulassen, um seine anwesenheit auch gleich wieder zu vergessen. eine ehrliche fotografie, die nichts zur schau stellen, aber auch nichts verbergen will. guthier’s anliegen ist eine bildhafte darstellung von zärtlichkeit und sexualität ohne die damit oft einhergehende reduktion auf den rein körperlichen akt. fünf bildbände zum thema aktfotografie sind von norbert guthier erschienen. die beiden jüngsten „in flagranti“ und „sinsation“ – erschienen bei edition skylight in zürich – sind im buchhandel erhältlich. von den anderen büchern gibt es teilweise noch restexemplare zu beziehen über www.guthier.com

schon als jugendlicher entwickelte guthier neben der fotografie ein intensives interesse für zeitgenössischen neue musik und experimentellen jazz. seit jahren verbindet ihn eine enge freundschaft mit dem jazzpianisten volker jaekel aus berlin www.volkerjaekel.com. zusammen mit der musikwissenschaftlerin heike nierenz arbeitet guthier aktuell an verschiedenen musikerportraits. geplant ist ein hör-seh-buch mit interviews, fotos und hörproben von verschiedenen persönlichkeiten des modern-jazz wie z.b. aki takase und louis sclavis. die tatsache, dass sich jazzmusiker in immer neuen formationen zum gemeinsamen spielen zusammenfinden und sich dadurch gegenseitig inspirieren, war möglicherweise für norbert guthier eine anregung, selber mit unterschiedlichen bildenden künstlern in kontakt zu treten und sie für eine zusammenarbeit zu begeistern, über die grenzen künstlerischen disziplinen hinweg.

seit 2005 arbeitet norbert guthier gemeinsam mit dem maler christian m. knecht an der werkreihe „synErgon“. die herausforderung anzunehmen, zwei unterschiedliche künstlerische sichtweisen und techniken in ein gemeinsames projekt zu intergrieren, war intention und antrieb zugleich. das besondere liegt dabei in dem aufeinander treffen zweier autarker positionen, die miteinander in einen dialog treten und sich dadurch zu einem neuen ganzen verbinden. schwarz-weiße fotografien, meist mit klassischen naturmotiven treffen auf eine abstrakte malerei in zurückgenommener farbigkeit. letztere schafft durch ihre bildnerischen zitate den synergetischen zusammenschluss zwischen foto und malerei. neben dem abstrakt fraktalen rand der fotografie bildet der werkstoff der holzplateaus eine weitere brücken-funktion, welche die verschmelzung beider bildhälften zu einem gesamtkunstwerk ermöglichen. zu dieser gemeinschaftsarbeit entstand 2006 der bildband „synErgon I“.

die zusammenarbeit mit dem dresdner maler matthias bolz kam 2009 ins rollen. beide künstler verbindet das fernweh und es ist kein zufall, dass bei vielen ihrer „GuBo“-sujets das fotografische motiv sozusagen „on the road“ entstanden ist. während die „synErgon“-arbeiten überwiegend naturbildnisse sind, geerdete skulptural-reduzierte standbilder in schwarz-weiß, zum überwiegenden teil mit der grossbildkamera fotografiert, leben die „GuBo’s“ von einer teilweise geradezu explodierenden farbigkeit und lebendigkeit. die abstrakte malerei von matthias bolz entwickelt eine ungeheurer wucht und aufprallenergie, die die fotografie in ihre dynamik mit sich reißt.
bei den GuBo’s agieren menschen häufig in seltsamen posen und sonderbaren konstellationen. ohne ins geschehen einzugreifen, reagiert norbert guthier auf situationen, die ihn förmlich „anspringen“, wie er es selber formuliert. manchmal spontan, manchmal minuten- oder auch stundenlang verharrend in der gewissheit, hier und jetzt könnte er entstehen, der kurze, gleichsam magische moment, dem durch das einfrieren in der fotografie auf einmal eine bedeutung „eingehaucht“ wird, die sich zunächst nur dem fotografen erschließt. denn es sind in aller regel ganz profane alltagssituationen, die sich dadurch auszeichnen, das sie wenig „fotografierwürdig“ erscheinen und durch die korrespondierende malerei eine irritierende überhöhung erfahren.

Web-Seite:   http://www.guthier.com/
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